Geforce RTX 3080: Verwirrung um neuen 12-Pin-Stromanschluss
Nvidias Ampere-Grafikkarten sollen einen neuen 12-Pin-Stromanschluss nutzen, sagt die Gerüchteküche. Manch einer stampft aus Sorge, neue Netzteile zu benötigen, schon mit den Füßen. Doch stimmen die Gerüchte überhaupt? Die Datenlage ist aktuell recht widersprüchlich.
Schon vor ein paar Tagen ging das Gerücht um einen neuen 12-Pin-Stromanschluss für Grafikkarten steil. Den Stein ins Rollen hatte die chinesische Website FCPOWERUP gebracht. Demnach soll Nvidias Geforce-RTX-3000-Serie einen neuen Stromanschluss einführen, der die heute üblichen 6+2-Pin-Anschlüsse allmählich obsolet macht. Auch andere Webseiten beriefen sich auf diese Meldung. Allerdings bleibt die Gerüchtelage bisher vor allem eins: widersprüchlich.
Doch der Reihe nach. Für Ampere in Form der RTX-3000-Serie geisterten mitunter schon Leistungsaufnahmen von 320 bis 350 Watt durchs Netz. Die Leistungsaufnahmen bezogen sich auf die großen Modelle, sprich: Geforce RTX 3080 (Ti), Geforce RTX 3090 oder wie auch immer die neuen Flaggschiffe auch heißen mögen. Dazu würde ein Stecker, dem man eine theoretische Leistung von 600 Watt nachsagt - in der Praxis wohl eher um die 400 - schon mal ziemlich gut passen. 8,5 Ampere sollen jedenfalls pro Pin geliefert werden können. Der Stecker hätte zwei Reihen zu jeweils sechs Pins und wäre insgesamt 19 Millimeter breit.
Es würde sich eigentlich der Verdacht aufdrängen, dass Nvidia entsprechenden Ampere-GPUs einen Adapter beilegt, der aus zwei 6+2-Pins, die immerhin um die 150 Watt pro Anschluss liefern, einen 12-Pin-Adapter macht. Gänzlich neue Netzteile dürften kaum von einem auf den nächsten Tag erforderlich sein. Für solche Generationswechsel lässt man sich ja eigentlich einen gewissen Vorlauf. Trotzdem gab es das Gerücht, dass dieser Adapter an zwei 8-Pin-EPS-Kabeln ansetzt, die aber eigentlich schon mit der CPU-Versorgung betraut sind. Dieser Punkt würde also eher für den Bedarf neuer Netzteile sprechen.
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Vor dem Hintergrund, zumal die gesichteten Boards der RTX-3000-Serie wohl wie gehabt mit zwei 8-Pin-Buchsen aufwarten, ist es dann wieder unwahrscheinlich, dass Nvidia bei Ampere auf den neuen 12-Pin-Anschluss setzt. Was aber nicht ausgeschlossen werden kann: Dass Nvidia tatsächlich schon mit dem Anschluss herumexperimentiert und ihn nicht direkt, sondern schrittweise einführt.
12-Pin für Ampere: Doch alles nur Fake?
Techpowerup sprang den Leakern später noch bei, indem man den Anschluss für echt erklärte. Das hätten dem Portal eigene Quellen bestätigt. Demnach kommt der 12-Pin-Anschluss sehr wohl schon mit Ampere zum Einsatz. Nvidia soll dabei selbst die Initiative ergriffen und nicht etwa die Idee irgendeines Konsortiums aufgegriffen haben.
Die 12-Pin-Verbindung würde sicherstellen, dass man für High-End-Karten nur noch ein Kabel benötigt. Außerdem wolle man die Qualität der Pins und Kabel verbessern und so einen höheren Wirkungsgrad erzielen. Kleinere Karten könnten aber weiterhin mit 8- oder 6-Pin-Stecker auskommen.
Mehr zum Thema: 3080, 4080 und 5080: Nvidia registriert Markennamen für die kommenden Generationen
Bei Techpowerup ist dann auch wieder die Rede von einem Adapter auf zweimal 8-Pin, den Nvidia seinen Ampere-GPUs beilegt und der vermutlich auch von Netzteilherstellern nachgereicht wird. Derweil geht auf Twitter die Meldung um, dass die Berichte um den 12-Pin-Anschluss lediglich auf einer Zeitungsente fußen. Angeblich wurde das Ganze unvollständig aus dem Chinesischen übersetzt. Nur scheiden sich auch daran wieder die Geister. Es steht und fällt offenbar alles mit dem Übersetzungstool. "Frei erfunden" übersetzt das eine - "der Beitrag wurde editiert" das andere. Welche der Quellen Recht hat, bleibt - möglicherweise bis zum Release von Ampere - wohl abzuwarten.
Quelle: FCPOWERUP, Techpowerup, Twitter

Die Ampere sind keine grundsätzliche Größe für die Spezifikation, sondern berechnet sich an der verfügbaren Fläche im Querschnitt. Dafür gibt es unter einer bestimmten Spannungsgrößen (low, middle, high) Empfehlungen der ICE und VDE Vorgaben.
Das das Kabel nicht 600 oder 1000V bei 80 A übertragen kann ist mir selbst klar, aber locker 12V und 80A oder 600V und 1,6A, wobei spezielle Kabel und Werkstoffe in der Lage sind, sogar viel mehr zu übertragen. Der Durchmesser ist geeinigt bei 105°C auch 100A zu übertragen und wo verstößt die Meyer Werft gegen irgendwelche Herstellervorgaben? Niemand verstößt in dem Fall gegen Herstellervorgaben und es ist immer noch Aufgabe der Werft zu prüfen ob das funktioniert, zumal im Schiff- und Bootsbau alles extra zertifiziert wird, weil es dafür gesonderte Bauvorschriften gibt.
Das Kabel einer Radaranlage ist so dick wie ein kleiner Finger, die Anlage leistet aber 24KW, frag dich mal warum. Es gibt sogar Kabel die mit Gas gekühlt werden und wo bitte steht in der Spezifikation was von Ampere?
Falsch ist, das bei Gleichströmen eine hohe Induktion aufgebaut wird, weil die Spannung eher gleichmäßig anliegt als dann schwingt, dafür können sich bei zu hohem Durchmesser am Ausgang Kapazitäten aufbauen, was hier im Thread auch schon schön gezeigt wurde, wenn das Kabel die Ströme nicht los wird.
Ist seit GPU Experten, ihr seit Leitungs-/Kabelexperten und nun wisst ihr auch wie eine Werft seine Entwicklungen zertifiziert, welche Bauvorschriften dafür gelten. Natürlich, was sonst.
Und was dich persönlich angeht, 48 einseitige und lastige Beiträge deuten schon an, aus welcher Ecke du kommst. Also wirf nicht mit Steinen, wenn du selbst im Glashaus sitzt.
Warum? Weil man ein Kabel nicht mit 1V und 80A oder 240v und 1A betreiben kann und damit Verbraucher versorgen. Vielleicht sind es im Bootsbau nur 12-48V und bis 80A (dort wird gerne umgewandelt oder transformiert)? 1 Ampere entspricht dabei einer bestimmten Elektronenmenge, die bei 1V gleich 1W leistet.
Kabel und Leitungen werden anhand ihrer Nennspannung, Prüfspannung und Durchschlagsspannung spezifiziert. Das steht sogar groß und breit darauf. Was eigentlich völlig logisch ist, wenn man Ampere vereinfacht als Fluss, fließende Elektronenmenge betrachtet und Spannung als Druck, also wie schnell sich diese Elektronen durch das Material bewegen.
Diesem Material ist es übrigens egal wie warm es wird, wenn es dabei nicht schmilzt, nur der Isolierung ist das nicht egal weil deren Schmelzpunkt niedriger liegen kann.
Aber schön was ihr euch da so aus dem Internet saugt.
Da liegt ihr aber schön falsch.
Und wie schon geschrieben ich weiß was an dem Kabel hängt.
Dann rätselt mal schön was dran hängt.
Würde mal sagen an dem Kabel hängt ein ziemlich verwirrter , ahnungsloser , realitätsleugnender , flügel-lahmer Drache
Wenn ich in Zukunft von nem Gott Bewahre Schiffsunglück aufgrund Technischer Probleme höre , werde ich immer an die Mayer Werft denken müssen
Ach und übrigens werden Zulieferteile , nur Stichprobenhalber auf die vom Zulieferer gemachten Spezifikationen geprüft .
Wenn es nicht stimmt, dann sagen Sie doch wie die Kabelbezeichnung lautet.
Und aus Erfahrung: Testet die Werft keine Leitung wenn der Hersteller UL zertifiziertes Material herausgibt.
Macht auch der damit technisch verbundene Aufwand betriebswirtschaftlich für die Industrie kein Sinn...
Eigentlich macht das ganze hier kein Sinn...
Na ich glaube das habe ich doch mit der Zertifizierung und der all seiner Aussagen schon widerlegt. Gegen Fakten vom Hersteller kommt man eben nicht an.
Aber schön was ihr euch da so aus dem Internet saugt.
Da liegt ihr aber schön falsch.
Und wie schon geschrieben ich weiß was an dem Kabel hängt.
Dann rätselt mal schön was dran hängt.