[26/11/2021] Strom spare ich … weniger, als ich gerne möchte. Eigentlich lag mein Haushalt dank energieeffizienter, vor allem aber angemessen dimensionierter Geräte und Vermeidung überflüssiger (Stand-by-)Laufzeiten immer im sparsamen Viertel der Vergleichsstatistiken. Übertakten tue ich zum Beispiel nur in einem Maße, bei dem die Einsparungen durch Weiternutzung alter Hardware ökologische und ökonomische Vorteile gegenüber einem Neukauf bringen und die neuesten GPU-Auswüchse meide ich schon allein aus Lautheitsgründen. Aber weil die lieben Mitbürger so gern ihre Köpfe zusammenstecken, ist die Anwesenheit in den eigenen vier Wänden während der letzten 2,5 Jahre drastisch gestiegen und hat die ehemals gute Bilanz ruiniert. Schon der eigentlich-Gaming-PC zieht im Office-Betrieb mindestens 80 W; ein Bildbeurteilungs-tauglicher 32-Zöller und der alte CCFL-24-Zoll daneben packen jeweils nochmal so viel obendrauf. Am Ende eines Arbeitstages sind also zwei Kilowattstunden extra durch die Leitung gerauscht, ohne dass ich auch nur ein Testsystem angeschaltet habe – und die schlagen natürlich auch direkt auf die Stromrechnung durch, wenn man als Mainboard- und Kühlungsfachredakteur Coredamage und Prime95 zu seinen bevorzugten Anwendungen zählt. (Torsten Vogel)