[26/11/2021] Strom spare ich … überall. Ich erinnere mich noch gut daran, als wir im Haushalt alle Leuchtmittel (teuer!) gegen Marken-LEDs ausgetauscht haben. Steckerleisten und das Prinzip "Mach die Funzel aus, wenn du sie nicht brauchst!" kenne ich schon ewig. Der Umzug in die eigenen vier Wände (okay, die meisten Wände gehören der Bank) führte dazu, dass auch alle Elektrogeräte mit Blick auf Effizienz umgerüstet wurden. Daher muss ich auch immer ein bisschen schmunzeln, wenn es heißt, man solle Energie sparen. Aha - wie denn? Das Einzige, was bei mir im Alltag nennenswert Strom säuft, ist der Gaming-PC. So viel Luxus muss sein, wo ich schon selten reise und die meisten Touren mit dem Fahrrad erledige ("Hör auf zu atmen, du Umweltsau!"). Doch auch am Rechner spare ich seit vielen Jahren Strom - im Rahmen des mit High-End Möglichen (spannende, frische Lektüre dazu). Die Kombination aus Ryzen 9 5950X und Geforce RTX 3090 Ti plus Rest-Hardware lässt sich locker mit 350 Watt betreiben - natürlich mit einem Leistungsverlust, aber super effizient.
P.S.: Ebenfalls in die Kategorie "Lustig, wenn es nicht traurig wäre" fällt die Tatsache, dass sparsame Gerätschaften dazu führen, dass man im Winter mehr heizen muss. Fragen Sie doch mal ein Lampengeschäft, wie das früher war. ;-) Wir werden uns der Frage, wie gut/schlecht sich ein potenter Gaming-PC zum Heizen der Wohnung eignet, spätestens mit der Kombination aus Core i9-13900K und Geforce RTX 4090 annehmen. (Raffael Vötter)