Nvidia RTX: Viele neue "Ampere"-Modelle für den Profi-Einsatz angekündigt

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Nvidia RTX: Viele neue "Ampere"-Modelle für den Profi-Einsatz angekündigt
Quelle: Nvidia

Im Rahmen seiner derzeit laufenden Hausmesse GTC hat Nvidia gleich acht neue GPU-Modelle auf Basis der "Ampere"-Architektur für den professionellen Einsatz in Desktop-PCs, Laptops und Servern angekündigt.

Laut Nvidia sollen die neuen Modelle auf Basis der bereits von der Geforce-RTX-3000-Reihe und der RTX A6000 bekannten Architektur dank RT-Kernen der zweiten Generation den doppelten Durchsatz im Vergleich zur vorhergehenden "Turing"-Generation schaffen, mit der Möglichkeit, Raytracing-, Shading- und Denoising-Aufgaben gleichzeitig auszuführen.

Zudem sollen die Tensor-Kerne der dritten Generation im Vergleich ebenfalls für bis zu zweifachen Durchsatz und bis zum 10-fachen mit Sparsity sorgen, inklusive Unterstützung für die neuen Datenformate TF32 und BFloat16, während die CUDA-Kerne einen bis zu 2,5-fachen FP32-Durchsatz ebenfalls für eine signifikante Steigerung bei Grafik- und Compute-Workloads liefern sollen.

Je zwei neue Modelle für Desktop und Server

Die für den Einsatz im Bereich der 3D-Grafikbearbeitung, KI und Echtzeit-Rendering gedachten Profi-GPUs erhalten im Desktop-Segment Zuwachs von der RTX A4000 mit 16 GiB GDDR6-Speicher und der RTX A5000 mit 24 GiB GDDR6-Speicher, die beide ECC zur Speicherfehlerkorrektur und die aktuelle PCI-E-4.0-Schnittstelle unterstützen. Die RTX A5000 ist dabei via NVLink auf bis zu 48 GiB Speicher erweiterbar, indem zwei GPUs miteinander verbunden werden, und beherrscht auch Nvidias RTX vWS Software für mehrere virtuelle Workstation-Instanzen für Remote-Nutzer.

Fürs Rechenzentrum gibt es in Kombination mit der Nvidia RTX Virtual Workstation (vWS) und Nvidias Virtual PC (vPC) derweil die neuen GPUs A10 und A16: Der A10 soll Designern und Ingenieuren die bis zu 2,5-fache Leistung einer virtuellen Workstation im Vergleich zur Vorgängergeneration bieten, während der A16-Grafikprozessor eine bis zu 2-fache Benutzerdichte bei geringeren Gesamtbetriebskosten und ein verbessertes Erlebnis der virtuellen Desktop-Infrastruktur im Vergleich zur Vorgängergeneration ermöglichen soll.

Vier neue Laptop-Grafikprozessoren

Die neuen Laptop-GPUs RTX A2000, A3000, A4000 und A5000 mit bis zu 16 GiB Grafikspeicher sind derweil für professionelle Anwender gedacht, die dünne und leichte Geräte ohne Kompromisse bei der Mobilität benötigen, heißt es in Nvidias Ankündigung. Sie enthalten die neuesten Generationen der Max-Q- und RTX-Technologien und werden auch durch das "Nvidia Studio"-Ökosystem unterstützt, um Apps "für ein optimales Maß an Leistung und Zuverlässigkeit zu verbessern". An dieser Stelle hebt Nvidia auch die hauseigene "Omniverse"-Plattform vor, die physikalisch exakte Simulationen für komplexe 3D-Welten und echtes Echtzeit-Ray- und Path-Traced-Rendering leicht ermögliche.

Verfügbarkeit und neue "Turing"-Modelle

Die neuen RTX-Karten für Desktop-PCs und Rechenzentren sollen noch Ende April weltweit bei Vertriebspartnern und OEMs erhältlich werden, während die Laptop-GPUs für mobilen Workstations voraussichtlich im 2. Quartal dieses Jahres verfügbar werden sollen. Zu den Preisen schreibt Nvidia in seiner Ankündigung nichts.

Darüber hinaus wurden auch die Laptop-GPUs T1200 und T600 vorgestellt, die auf der "Turing"-Architektur der vorherigen Generation basieren und laut Nvidia für professionelle Multiapplikations-Workflows entwickelt wurden, wobei sie "ein deutliches Upgrade in Bezug auf Leistung und Fähigkeiten gegenüber integrierten Grafiken" darstellen sollen.

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