Ampere im Vollausbau: Nvidia veröffentlicht RTX A6000 mit 48 GiByte Speicher
Nvidia hat die RTX A6000 veröffentlicht. Sie setzt auf einen Vollausbau der GA102-GPU auf Ampere-Basis, bietet also alle 10.752 Shader-Einheiten. Obendrauf gibt es 48 GiByte GDDR6-Speicher. Es handelt sich um den Nachfolger der Quadro RTX 6000 (24 GiByte) für professionelle Anwender.
Vorgestellt wurde sie bereits vor einigen Wochen, gesichtet sogar schon im September. Nun hat Nvidia die RTX A6000 veröffentlicht. Da es sich um eine Grafikkarte für den professionellen Einsatz handelt, wundert der Verzicht auf den Geforce-Namenszug nicht, sie nicht länger der Quadro-Reihe zuzuordnen, schon eher. Die Vorgänger auf Turing-Basis wechselten noch als Quadro RTX 6000 (24 GiByte) und Quadro RTX 8000 (48 GiByte) den Besitzer. Doch das ist Vergangenheit, wie sich nicht zuletzt an den Quadro-Treibern zeigt. Die heißen jetzt Nvidia RTX Enterprise Drivers.
Mehr Shader-Einheiten als Geforce RTX 3090
In der RTX A6000 steckt Nvidias GA102-GPU, die auch schon in der Geforce RTX 3080 und 3090 ihren Dienst tut. Das professionelle Flaggschiff setzt allerdings auf den Vollausbau mit 10.752 Shader-Einheiten - selbst die Geforce RTX 3090 kann nur 10.496 auffahren. Mit 48 GiByte fällt der Speicher obendrein doppelt so groß aus, ist jedoch nur noch GDDR6 (ECC) und nicht GDDR6X, was die Bandbreite entsprechend mindert. Das liegt vermutlich daran, dass Micron GDDR6X-Bausteine nach wie vor nur mit einer Kapazität von einem GiByte anbietet - und die Platine der RTX A6000 einfach nicht genug Platz für 48 Chips bietet.
Die Compute-Leistung der RTX A6000 soll bei 38,7 TFLOPs (Single-Precision) liegen, 3.1 TLFOPs mehr als bei einer Geforce RTX 3090. Als Kühlung dient ihr ein zwei Slots hohes Blower-Design. Dadurch kann man allerdings auch zwei Exemplare direkt nebeneinandersetzen und per NVLink Bridge zusammenschalten. Laut Nvidia kostet die RTX A6000 4.650 US-Dollar und damit längst nicht mehr so viel wie die Quadro RTX 6000 (24 GiByte) und Quadro RTX 8000 (48 GiByte), für die man seinerzeit 6.300 beziehungsweise 10.000 US-Dollar aufrief.

Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit, das es so kommt wie du es siehst eher gering
kommentiert - doch so fokusieren kann.
Immerhin ist es mal nicht eine Frage.
Hier wird man abwarten müssen, wie der Markt das Design aufnimmt. Mit ihren bisherigen Instinct-Modellen war AMD vergleichsweise glücklos.
Das mit den ARM Lösungen Stand hier mal vor längerer Zeit in einem PCGH Artikel, wie der hieß weiß ich natürlich nicht mehr.
Das Einzige was ich auf die Schnelle finde ist eine Lösung von Huawei https://www.notebookcheck... .
Es dürfte auch recht wahrscheinlich sein, dass diese deutlich billiger angeboten werden können.
Und auch bei den üblichen Verdächtigen (Microsoft, Amazon, Google, Facebook) wird Epyc rege und zunehmend verwendet. Der Druck auf Intel ist hier durchaus hoch und nur deshalb nicht erdrückend, weil AMD nur vergleichsweise wenig fertig.
Und vom unteren Ende her machen ARM-Server x86 grundsätzlich konkurrenz. Die haben viele Jahre lang gebraucht um in eine konkurrenzfähige Form zu kommen (die Transformation von einem reinen Mobile-Design zu einem Server-Chip dauerte seine Zeit), aber mittlerweile hat man einen Stand erreicht, in dem man vielfach auch ARM-basiert arbeiten kann. Beispielsweise Marvell's ThunderX3 muss hier auf dem Papier selbst keinen Vergleich zu AMDs Epyc fürchten und Ampere Computing's Altra Max sieht ebenso vielversprechend aus. Hier wird es spannend zu beobachten sein, ob die x86-Dominanz sich nun möglicherweise ihrem Ende zuneigt im HPC- und Datacenter-Bereich.
wodurch man eben die gleiche Leistung billiger fertigen kann.
Nur weil Huawei finanzstark ist, macht das die Chips nicht billiger!
Bist du eigentlich immer so, dass auf jede Antwort mit einer weiteren Frage reagierst?
Deine Antworten reichen mir halt nicht, ich würde gerne erfahren warum du manches so siehst wie du es siehst.
Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit, das es so kommt wie du es siehst eher gering