Nvidia Ampere: RTX IO soll IO-Overhead dramatisch reduzieren - Laden ohne Balken?
Nvidia hat gestern Abend die Geforce RTX 3070, 3080 und 3090 vorgestellt. Neben den reinen Leistungsdaten präsentierten die Amerikaner auch eine neue Technologiesammmlung namens RTX IO. Dahinter steckt ein Verfahren zur GPU-basierten Daten-Dekomprimierung, das den IO-Overhead radikal reduzieren soll und nach Aussagen Nvidias Dutzende CPU-Kerne entlastet.
Der nahende Release der Next-Gen-Konsolen wird von immer neuen Ankündigungen zu deren Ladetempo begleitet. Vor allem Sony präsentiert sich diesbezüglich als Vorreiter. Mit Ampere hat nun auch Nvidia das Thema für sich entdeckt. RTX IO heißt das Verfahren, das Jen-Hsun "Jensen" Huang gestern Abend zusammen mit der Geforce RTX 3070, 3080 und 3090 der Öffentlichkeit vorstellte. Dahinter steckt eine GPU-basierte Daten-Dekomprimierung für RTX-Grafikarten, die speziell auf Gaming-PCs mit NVMe-SSDs abzielt.
Nvidia macht sich dabei Microsofts kommende DirectStorage-API zunutze. Daten sollen, anstatt den Umweg über den Prozessor zu gehen, während des Lesevorgangs komprimiert bleiben und direkt an die RTX-Grafikprozessoren wandern. Die Amerikaner sprechen in dem Zusammenhang von einer I/O-Performance, die bis zu 100-mal höher ausfällt als die von Festplatten und klassischer Storage-APIs. DirectStorage und RTX IO sollen Dutzende CPU-Kerne entlasten können und dadurch nicht nur die Framerate verbessern, sondern auch die Ladezeiten radikal verringern. Games könnten fast augenblicklich geladen werden, so das Versprechen. Nach Meinung Nvidias öffnet RTX IO die Pforten zu einer neuen Ära großer, unglaublich detaillierter Open-World-Spiele.
DirectStorage-API kommt im Jahr 2021
"Das Aufploppen von Objekten und Ruckler können reduziert werden - und qualitativ hochwertige Texturen mit unglaublichen Raten gestreamt, so dass selbst dann noch alles rund läuft und gut aussieht, wenn man durch die Welt hetzt. Mit der verlustfreien Komprimierung können ferner die Download- und Installationsgrößen von Spielen verringert werden, was Spieler die Möglichkeit bietet, mehr Spiele auf ihrer SSD zu speichern und gleichzeitig deren Leistung zu verbessern."
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Auch wenn RTX IO und die DirectStorage-API noch Zukunftsmusik sind - Microsoft stellt die Veröffentlichung für 2021 in Aussicht -, gibt sich Nvidia überaus ambitioniert. So sollen Geforce-RTX-Grafikprozessoren selbst die Grenzen von PCI-Express-4.0-SSDs überschreiten. Die Bandbreite von RTX IO gibt Nvidia in einer Grafik mit 14 GB/s an, was vor dem Hintergrund ganz spannend ist, dass Sonys Playstation 5 Daten wohl nur mit einer Geschwindigkeit von 8 bis 9 GB/s von der SSD in den Grafikspeicher schaufelt. Bei der Xbox Series X von Microsoft sollen es sogar nur 4,8 GB/s pro Sekunde sein. Offen ist derweil, ob und inwiefern AMDs für Ende des Jahres erwarteten RDNA2-Grafikkarten Microsofts DirectStorage-API implementieren.

Verdammt, NV macht es einem nicht leicht sie zu mögen. Die sind mehr Marketing als sonst etwas.
Ich glaub Schaffe ist zurück!
Gruß Yojinbo
Könnte etwas dagegen sprechen, die Platten weiterhin in Raid 0 zu nutzen, wenn ich den Nvidia Cache nutzen will? Nicht dass mir da Windows oder Nvidia einen Strich durch die Rechnung machen - will gleich loslegen nicht nochmal aufsetzen.
Raid 0 - weil nur noch Laufwerk C mit 4TB - zu viele Probleme mit Game Pass Ultimate Spiele Installationen außerhalb von C gehabt sowie auch Software.
Sachen wie diese gehören zu dem Prozess bei dem die GPU Schritt für Schritt das System übernimmt. Die CPU ist nur noch dem Namen nach das zentrale Element. Schaut Euch die CPU Auslastung an, wenn die 2080 mit RT und DLSS um sich wirft. Egal ob Ryzen oder Intel, das sind in dem Moment glorifizierte Co-Prozessoren mit 20-30W Verbrauch.