Custom-Modelle der Geforce RTX 3080 und 3090 gelistet: Preise moderat, Spezifikationen unspektakulär
Ein deutscher Onlinehändler führt auf seiner Webseite bereits verschiedene Custom-Designs der Geforce RTX 3080 und 3090. Die Aufschläge zur Founders Edition fallen dabei vergleichsweise moderat aus. Allerdings gibt es bei den Spezifikationen bisher auch keine großen Überraschungen mit Blick auf die Frequenzen.
Am 17. September 2020 veröffentlicht Nvidia mit der Geforce RTX 3080 seine erste Ampere-Grafikkarte. Kurz darauf, am 24. September, folgt das 350 Watt schwere Flaggschiff in Gestalt der Geforce RTX 3090. Beide Grafikkarten sollen zum Launch nicht nur als Founders Editionen erhältlich sein, sondern auch in Form diverser Custom-Modelle. Der deutsche Händler Caseking listet bereits einige dieser Modelle. "Nur gucken, nicht anfassen", lautet die Devise. Bestellen kann man die Pixelbeschleuniger folglich nicht. Das hindert potenzielle Käufer natürlich nicht, schon mal die verschiedenen Kühldesigns und Spezifikationen in Augenschein zu nehmen.
Auffällig sind vor allem zwei Dinge: Taktseitig lassen sich bisher keine größeren Abweichungen von der Founders Edition ausmachen - und die (laut Caseking noch nicht finalen) Mehrkosten für die Herstellerkarten fallen, zieht man den Vergleich zum Turing-Launch, moderat aus. So ruft Nvidia 699 Euro für die Founders Edition der Geforce RTX 3080 auf. Die Preisspanne der Custom-Modelle erstreckt sich von knapp 740 bis 805 Euro, beginnend mit der Geforce RTX 3080 XLR8 Gaming Epic-X RGB von PNY. 1.440 MHz (Base) und 1.710 MHz (Boost) nennt man in den Spezifikationen, was ziemlich genau dem "Referenzmodell" entspricht. Selbst Asus' Geforce RTX 3080 ROG Strix, das bisher teuerste gelistete Modell, boostet laut Artikelbeschreibung im OC-Modus nur bis 1.740 MHz.
Geforce RTX 3090 bis 1.780 Euro
Für die Founders Edition der Geforce RTX 3090 will Nvidia ab dem 24. September 1.499 Euro haben. Casekings derzeit preiswertestes Modell ist die PNY Geforce RTX 3090 XLR8 Gaming Epic-X RGB für rund 1.578 Euro. Dort entsprechen 1.395 sowie 1.695 MHz als Basis- und Boostfrequenz erneut den Werten der Founders Edition.
Besonders hochfrequent geht es aber auch an der Spitze der bisher geführten Modelle nicht her - zumindest bisher. Die bei einem Preis von 1.787,98 Euro mit Abstand teuerste Geforce RTX 3090, die Geforce RTX 3090 ROG Strix, wirft laut Produktseite einen gerade mal 5 MHz höheren Basistakt in die Waagschale. Immerhin liegt der Boost mit 1.725 MHz 30 MHz oberhalb jenem der Founders Edition. Allerdings sollte man nicht unerwähnt lassen, dass bei mehreren Modellen noch keine Boostfrequenz angegeben wird. Bei EVGA könnte die Geforce RTX 3090 mit über 2 GHz unterwegs sein.
Gegenüber der RTX-2000-Serie fallen natürlich gleich die größeren Kühler ins Auge, was bei einer TGP von 350 Watt für die Geforce RTX 3090 und 320 Watt für die Geforce RTX 3080 die wenigsten verwundern wird. Hinzu kommt, dass Nvidia den Partnerherstellern gewisse Grundregeln auferlegt. Etwa ein kompaktes PCB mit überstehendem Kühler, sodass der hintere Lüfter beim Abtransport der Abwärme freie Bahn hat. Insgesamt scheinen alle gelisteten Modelle mit 2,5 bis drei Slots hohen Kühldesigns ausgekommen zu sein.
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Die noch nicht geführte Geforce RTX 3090 Aorus Xtreme von Gigabyte soll sich allerdings 3,5 Slots genehmigen, effektiv also vier davon belegen. Bei Spielern, die darüber hinaus eine dedizierte Soundkarte im Einsatz haben, könnte es entsprechend eng im Tower werden. Alle Modelle der Geforce RTX 3090 warten übrigens mit drei Lüftern auf. Gleiches gilt für die schon über eine Produktseite verfügenden Modelle der Geforce RTX 3080. Einzige Ausnahme: die INNO3D Geforce RTX 3080 Twin X2 OC.

Höher, weiter, schneller, immer mehr und mehr. Für wen eigentlich?
Ich kann deine Argumentation nicht so wirklich nachvollziehen. Man kann ja der Auffassung sein, dass Preise für die neueste Hardware einfach generell zu hoch sind. Das sie aber immer weiter steigen, stimmt jedoch nicht, was doch gerade der RTX 3000-Release bestens demonstriert:
Die RTX 3090 (ca. 1.600 €) ersetzt die RTX Titan (ca. 2.700 €).
Die RTX 3080 (ca. 700 €) ersetzt die RTX 2080 TI (ca. 1.200 €).
Wo ist da jetzt ein Preisanstieg? Das Gegenteil ist der Fall. NVIDIA scheint von AMDs BigNavi so viel Respekt zu haben, dass sie ihre Preispolitik gänzlich geändert haben. Im GPU-Bereich ist endlich wieder Konkurrenz eingezogen, was für die Nutzer doch nur Vorteile mit sich bringt. Und dank den aus deiner Sicht "Schwachsinnigen", die sich mit den neuen Karten eindecken wollen, wird gerade als netter Nebeneffekt der Gebrauchtmarkt mit günstigen 2080 TIs geschwemmt. Aus Konsumentensicht ist das doch gerade echt gut, was da passiert.
Das sind einfache Mechanismen in einer Marktwirtschaft die hier zurzeit ablaufen. Begriffe wie "Parasiten" und "Konsumschafe" finde ich in diesem Zusammenhang unverständlich und deplaziert.
(vereinfacht)
die 780 ti ersetzte die 680
die Titan ersetzte die 780 ti
...
die 3090 wird zwischen der 3080 ti und der titan plassiert....
Wie teuer war die GTX 680 als custom? => laut google 515€.
Nun kriegt man also die Leistungklasse einer früheren 515€ Karte zum Schnapperpreis von 2750€
Zum Glück sind sind wir keine schwachsinnigen Konsumschafe da wir das ja primär mit der
gigantisch Inflation erklären können.....
Beitrag könnte etwas Sarkassmuss enthalten.
Ausserdem ist der Beitrag stark vereinfacht dagestellt da er weder auf Rohstoffpreise noch auf der
Bedeutung von Flips im Bezug der Erdumlaufbahn stellung nimmt.
Will ja nicht als Parasit dastehen.
Ich hoffe denoch das Dein Beitrag Ironie war....
Gruß