Ampere-Gerüchte: Geforce RTX 3060 und Geforce RTX 3050 Ti auf Basis des GA106? [Update]
Neue Gerüchte zu den kleinen Ampere-Karten: Die sollen im Falle der Geforce RTX 3060 und Geforce RTX 3050 Ti auf dem GA106 basieren und man will auch schon die Shader-Zahlen kennen.
Update vom 11.11.2020
Nach dem neulich noch keine Daten für die Geforce RTX 3050 vorgelegen haben, kommen diese nun von "Kopite7kimi". Demnach soll die voraussichtlich kleine Karte des Ampere-Portfolios auf Basis des Chips GA107-300 2.304 Shader ins Feld führen, Im Vergleich zur Geforce GTX 1650 wäre das schon ein respektables Upgrade, da die 896 Shader ins Feld führt oder als Super zumindest 1.280 Shader. Allerdings sollte man nicht die doppelte Leistung erwarten, da Nvidia die verdoppelten Kerne pro SM je nach Lastszenario mal mehr, mal weniger effektiv ans Werk gehen. Wie viel Speicher die Geforce RTX 3050 hat, ist nicht überliefert. Aufgrund des erwarteten 128 Bit Interfaces werden 4 GiByte GDDR6 erwartet, was wohl auch der Kostenrahmen erlaubt.
Für Hardcore-Spieler sind die kleinen Karten eher weniger interessant, aber markttechnisch ist das Wettrennen in dem bereich durchaus spannend, da hier auch die Navi 22 wildern soll. Da schwirren für eine Radeon RX 6700 XT 40 CUs (= 2.560 Shader) umher, mit einem 192 Bit breiten Speicherbus.
Original-Artikel vom 05.11.2020
Laut auf Twitter geäußerten Informationen soll der GA106 der Ampere-Generation von Nvidia auf der Geforce RTX 3060 (ohne Ti) und der Geforce RTX 3050 Ti verbaut werden. Die Modelle sollen das Portfolio dann nach unten abrunden und der GA106 ist laut den getätigten Aussagen mit 3.840 Shadern im Falle der Geforce RTX 3060 ausgestattet und mit 3.584 Shadern im Falle der Geforce RTX 3050. Wie immer gilt, dass die Angaben weder bestätigt sind noch verifizierbar.
Das gilt auch für den Speicher, den man auf 6 GiByte an 192 Bit vermutet. In diesem Segment wäre das realistisch und wohl auch ökonomisch notwendig, um die Preise zu erreichen, die solche Kunden willens sind zu bezahlen. Immerhin soll Nvidia GDDR6 verbauen und nicht auch hier den Rotstift ansetzen. Und es gibt wohl die vollen RTX-Funktionen, zumindest auf dem Papier. Wie leistungsfähig Raytracing dann in diesem Bereich noch genutzt werden kann, müssen Tests zeigen.
Das würde auch bedeuten, dass sich Nvidia zumindest in Desktop-Bereich weitestgehend von GTX verabschiedet und stets Karten mit Raytracing- und Tensor-Kernen anbietet. Ein Release der "Budget"-Karten ist nicht mehr vor Ende des Jahres zu erwarten. Interessenten sollten eher Januar oder Februar anpeilen. Es soll auch eine Geforce RTX 3050 (ohne Ti) geben, aber dazu seien noch keine Daten bekannt.
Hopper in 5 nm?
Ebenfalls auf Twitter kurz angerissen wurde die Hopper-Architektur, die Ampere beerben und angeblich in 5 nm bei TSMC zum Band laufen soll. Wir erinnern uns: Für Ampere hatte Nvidia die Produktion zu Samsungs 8 nm verlegt. Davor ließ man bei TSMC in einem modifizierten Prozess von 14 nm fertigen, der 12 nm hieß. Hintergründe zum Fab-Wechsel sind offiziell nicht bekannt und es kann nur spekuliert werden, warum Nvidia zu Samsung wechselte. Kosten und/oder Kapazitäten wären naheliegende Themen. Bis Hopper kommt, dürfte es aber noch eine Weile dauern.

Eine RTX 3060 sollte schon mindestens auch 8GB DDR6 RAM besitzen, und sei es nur mit 12 Gbps.
Noch eine Technik, die Entwickler entweder nicht umsetzen und bei Portierungen liegen lassen.
Next Gen Games werden diese Techniken definitiv nutzen, andernfalls kann man keinen Next Gen Sprung in Sachen Texturen vollführen, da 10 GB und weniger VRAM zu wenig dafür sind.