Nvidia RTX A6000: Im Gaming-Test gegen GeForce RTX 3090
Wie schlägt sich eine professionelle Grafikkarte für wissenschaftliche Berechnungen gegen eine normale Spiele-Grafikkarte im Gaming? Die Webseite igor'sLAB hat den Test gemacht und eine Nvidia RTX A6000 gegen eine Geforce RTX 3090 in 8K, 5K und 4K gegeneinander antreten lassen.
Die Webseite igor'sLAB hat kürzlich einen interessanten Test für Grafikkarten-Enthusiasten veröffentlicht. Man stellte die professionelle Grafikkarte Nvidia RTX A6000 in einem Spieletest der Gaming-Karte Geforce RTX 3090 gegenüber. Die RTX A6000 kostet gute 6.000 Euro und wird für professionelle Anwendungen, wie etwa wissenschaftliche Berechnungen, Design-Aufgaben oder für intensives Video-Editing eingesetzt. Ein Wissenschaftler testete die Karte jedoch schon einmal mit Cyberpunk 2077. Wie schlägt sich diese Monsterkarte mit 48 Gigabyte GDDR6 gegen eine knapp halb so teure Gaming-Karte?
Ein erster Test erfolgte mit dem Koop-Zombie-Spiel World War Z. Das Spiel wurde wegen seiner performanten Engine gewählt, die in 8K noch spielbare Fps liefern kann. Als Einstellung wurde das Ultra-Preset gewählt. Bei 4K hat die Geforce RTX 3090 - übrigens als Founders Edition - bei den Frames noch die Nase vorne. Bei 5K liegen die beiden Karten fast gleichauf, die RTX A6000 liefert jedoch ruhigere Bildverläufe. Bei 8K herrscht fast Gleichstand bei den Fps, jedoch ist auch hier der Bildlauf bei der teureren Karte deutlich besser.
In verschiedenen Benchmark hat igor'sLAB das Ergebnis bis ins Detail analysiert. So zeigt etwa die Analyse der Frame Time, dass es bei den Verläufen der Geforce RTX 3090 mit steigender Auflösung zu einer "Igelhaut" kommt, also stärker ausschlägt. Laut igor'sLAB könnte dies bedeuten, dass partiell eine Art Speicherlimit auftritt, auch wenn die Karte mit 24 Gigabyte GDDR6X ausgestattet ist. Dies wäre eine der Varianzen, wodurch die RTX 3090 ab 5K aufwärts stärker ruckelt und die RTX A6000 einen ruhigeren Bildverlauf zeigt.
Die Webseite hat noch weitere Tests gemacht, unter anderem mit dem auf der Unreal Engine 4 basierende Spiel Chernobylite. Alle Spiele wurden jedoch nicht aufgelistet, da es bei einigen Games zu Problemen bei den Treibern der RTX A6000 gekommen ist. Ghost Recon: Breakpoint lief etwa nach dem letzten Patch nur mit 8 Fps, weil die Grafikkarte nicht erkannt werden konnte.


Was SIND denn eigentlich die relevanten Unterschiede zwischen den Gaming-RTX-Modellen und der Quadro-Reihe?
Ich rendere mit C4D und Redshift und frage mich, wie sich Preisunterschiede von mehreren tausend € bei vergleichbarer, oder sogar geringerer Leistung seitens der Quadro (laut Benchmark-Recherchen) erklären?
Was ist das Kaufargument für eine Quadro für einen 3D Artist wie mich, gegenüber einer Gaming RTX 3090? (welche ich besitze) Der Single-Slot???
Beste Grüße und vielen Dank schonmal im Voraus
Das PCB ist etwas dicker und die Taktraten leicht geringer.
Sollte dir mal so eine Karte abrauchen, hast du innerhalb eines oder 2 Tagen direkt Ersatz.
Das lassen die sich bezahlen.
Wenn jmd professionell mit solchen Karten arbeitet und damit sein Geld verdient, ist ihm wichtig, dass die Karte läuft. Ausfall ist da ganz schlecht.
Das lassen die sich halt bezahlen. Meist werden die Profikarten von Firmen benutzt, denen is das egal, ob die bei der Anschaffung mal etwas mehr auf den Tisch legen müssen. Wichtig ist, dass die Hardware läuft.
Also mal so ganz grob gesagt.
Es ist bei den Profikarten im CAD Bereich auch so, dass die Karten die Drahtgittermodelle hardwarebeschleunigt rechnen können. Das geht bei den Gaming Karten nicht. Der Chip wurde an entsprechenden Stellen "manipuliert" (Lasercut) --> zumindest war das vor einigen Jahren mal so.
Dann aber diese Grafik im Test:
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KEINE 30 FPS mit 3090 (oder ist es etwa doch eine 3900 wie auf den Screeshot´s von IGOR) in 8K,
obwohl doch von nVidia so beworben ...
MfG Föhn.
Was SIND denn eigentlich die relevanten Unterschiede zwischen den Gaming-RTX-Modellen und der Quadro-Reihe?
Ich rendere mit C4D und Redshift und frage mich, wie sich Preisunterschiede von mehreren tausend € bei vergleichbarer, oder sogar geringerer Leistung seitens der Quadro (laut Benchmark-Recherchen) erklären?
Was ist das Kaufargument für eine Quadro für einen 3D Artist wie mich, gegenüber einer Gaming RTX 3090? (welche ich besitze) Der Single-Slot???
Beste Grüße und vielen Dank schonmal im Voraus
Momentan grüble ich noch über dem Wasserblock, denn nach den ganzen Workstation-Tests werde ich sie mal zerlegen, die Platine hier im 3D-Scanner einscannen und mir dann so ein Dingsbums fräsen lassen. Mit 200 bis 300 MHz mehr ist das Ding dann ein echtes Biest, trotz der 300 Watt Grenze. Die wassergekühlte RTX 6000 ging ja locker allein durch den Boost plötzlich über 2 GHz.