Nvidia teasert Geforce Ampere Founders Edition: Spezialkühler, Airflow, 12-Pol-Strombuchse und mehr
Mittlerweile hat es wohl auch der Letzte mitbekommen: Nvidia steht kurz davor, eine neue Grafikkarten-Generation zu veröffentlichen. Im Vorfeld fahren die Geforce-Macher ihre Marketing-Maschinerie hoch. Im neuesten Video, das die Kühler-Historie der Kalifornier thematisiert, finden sich einige interessante Info-Happen und Teaser auf Ampere, besser bekannt unter dem mutmaßlichen Namen Geforce RTX 3000.
Die Vöglein trällern es seit Wochen von asiatischen Fabrikdächern: Nvidias Gaming-Ampere ist nah. Im Profi-Segment längst als (G)A100-Beschleuniger zu haben, werden Spieler im September endlich auch in den Genuss der neuesten Geforce-Architektur kommen. Um die potenziellen Kunden angemessen hungrig zu machen, veröffentlicht Nvidia nach und nach weitere Informationshappen zu den kommenden Gaming-Grafikkarten, welche den GA102-Prozessor tragen werden und deren Marketingname noch unbekannt ist. Egal ob Geforce "RTX 3000" oder nicht: Da kommt Großes auf uns zu, wie uns das jüngste Nvidia-Video zur eigenen Kühler-Historie verrät.
Geforce Ampere Founders Edition
Rund acht Minuten entführt uns Nvidia in die Welt des Grafikkarten-Designs. Anhand von lehrreichen Animationen sowie Aussagen federführender Architekten und Designer erfahren die Zuschauer nicht nur etwas über die physikalischen Herausforderungen der Grafikkartenkühlung, sondern auch - und jetzt kommt der spannende Teil - etwas über die Neuerungen, welche Ampere einführen wird. Die "Gamer Ampere"-Lösungen werden erneut über ein runderneuertes Referenzdesign verfügen, nachdem Nvidia bereits bei Turing (2018) eine deutliche Designänderung gegenüber Pascal & Co. vollzog. Das Ziel ist laut Nvidia klar: Schaue nicht, was schon mal gemacht wurde, denn diese Perspektive limitiert dich. Getreu diesem Motto werden die Referenzkarten der RTX-3000-Reihe die ausgetrampelten Pfade verlassen - und zwar nicht nur bei der Kühlung, sondern auch bei der Stromversorgung.
Schon vor Monaten gelangten Bilder eines mysteriösen Kühlers ins Internet. Mittlerweile wissen wir: Das ist tatsächlich das finale, wenn auch unvollständige Kühldesign der Geforce RTX 3000, flankiert von einer speziell zugeschnittenen Platine. Handfeste Informationen oder gar Whitepaper erwarten wir frühestens am 1. September, wenn Nvidias "Ultimativer Countdown" endet. Bis dahin lohnt es sich, das Nvideo (Verzeihung) genau anzusehen und nach Ampere-Teasern abzusuchen. Genau das haben wir getan - ob wir alle Ampere-Informationsschnipsel gefunden haben? Sie finden alle in der Bildergalerie unten.
Das Video bestätigt subtil einige Punkte, die bisher den Status "inoffiziell, aber wahrscheinlich" innehatten. Da wäre das ungewöhnliche und außerdem voluminöse Kühlerdesign, das an mehreren Stellen zu sehen ist. Nvidia beschreibt es im Kontext der Airflow-Forschung, wonach in der Regel viel kühle Luft durch die Front des Gehäuses zugeführt würde, die Grafikkarte diese aufnimmt und anschließend nach oben (in Richtung Prozessor) befördere. Sicher gibt es auch Konzepte, die davon abweichen, doch können wir fest davon ausgehen, dass wir auf der folgenden Grafik das Kühlkonzept der Founders Editionen - das sind die Referenzkarten direkt von Nvidia - sehen:
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Geforce Ampere Reference Cooler
Ergänzende Informationen liefert die Darstellung der "zackig" ausgeschnittenen Platine. Letztere wird offenbar sehr kompakt, um dem hinteren Lüfter seine Arbeit zu ermöglichen: Die kühle Luft wird hierbei vollständig durch die Lamellen gepresst, ohne dass das Printed Circuit Board (PCB) im Weg ist. Angesichts der enormen Abwärme von kolportierten bis zu 350 Watt (Boardpower) ist ein Heck-Gehäuselüfter elementar für das Überleben der Hardware. Die Energiedichte ist dementsprechend auch ein Thema in Nvidias Bewegtbild, ebenso wie elektrische Design-Herausforderungen. Man kann davon ausgehen, dass nicht nur der Kühler hochwertig und leistungsfähig ausfällt, sondern auch das PCB. Viele eng zusammenliegende, energiehungrige Verbraucher wollen nicht nur angemessen gekühlt werden, sondern auch deren Signale sauber getrennt sein. In der Regel wird dies durch besonders dicke Multi-Layer-Platinen gelöst.
Mehr als deutlich ist auch die Bestätigung dessen, wie all diese Power bereitgestellt werden soll: Mithilfe einer neuartigen 12-Pol-Strombuchse. Diese folgt keinem Standard, sondern ist ein Nvidia-Alleingang, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Der neue Stecker ist nicht nur besonders kompakt, sondern auch leistungsfähiger als zwei einzelne 8-Pol-Versorgungen. Dem Video ist zweifelsfrei zu entnehmen, dass die Ampere Founders Editions mit dieser Versorgung erscheinen und einen Adapter für Netzteile von 2×8- auf 12-Pin mitbringen. Man kann weiterhin davon ausgehen, dass neue Netzteile im Rahmen ihrer modularen Bauweise direkt mit entsprechenden Versorgungssträngen ausgeliefert werden - Seasonic preschte mit seinen Adaptern bereits vor. Inwiefern die Nvidia-Boardpartner hier mitgehen, bleibt abzuwarten. Wir vermuten, dass hier weitestgehend konventionelle Platinen mit mehrfacher 6-/8-Pol-Bestückung zum Einsatz kommen werden.
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Ampere: Nvidia führt offiziell einen leistungsfähigen, aber kompakten 12-Pol-Power-Connector ein.
Im Grunde bestätigt Nvidia heute beinahe alles, was Gerüchteköche seit Wochen auf den Herdplatten haben. Nvidias neue Geforce-Generation wird allem Anschein nach kein Kostverächter, was die absolute Leistungsaufnahme angeht. Ampere, die nach André-Marie Ampère benannte Einheit der Stromstärke, ist folglich Programm - Wattzahlen nennen die Geforce-Erfinder aber noch keine. Nvidia begegnet dem "Endgegner" Physik mit Innovationen beim Platinen- und Kühlerdesign, welche den kolportierten Aufpreis der Founders Edition nachvollziehbarer erscheinen lassen; 100 US-Dollar respektive Euro mehr sollen dafür fällig werden. Nun bedeutet eine hohe maximale Leistungsaufnahme nicht, dass die kommenden Geforce-Grafikkarten ineffizient sind. Die Gaming-Leistung wird darüber entscheiden, wie das Verhältnis aussieht. Jedoch bedeutet eine höhere Abwärme zweifellos eine höhere Stromrechnung und verhindert kompakte Lösungen bei Gehäuse und Grafikkartenkühler.
Schon bald wissen wir es ganz genau, denn am 1. September 2020 wird Nvidia eine Keynote-Präsentation der neuen GPUs abhalten, auf der Nvidia-Boss Jen-Hsun "Jensen" Huang die neuesten Innovationen aus dem Bereich Gaming und Grafik zeigen will. Ein Release der ersten Gaming-Ampere-Grafikkarten wird dementsprechend für Mitte September spekuliert.

Bei uns gibt's keine Kinder, die was erben könnten und meine Frau will auch gar nicht, weil sie extreme Probleme mit Motion Sickness hat und wenn sie auf meinen Monitor schaut, wenn ich zocke, wird ihr je nach Spiel schlecht.
Sie ist eher der klassische CasualGamer am Smartphone, wenn überhaupt.
Hab aber n Kumpel der nicht weit weg wohnt und der gesundheitsbedingt nicht arbeiten kann.
Dem geht's manchmal richtig dreckig, aber der zockt halt sehr gern.
Ich schenke ihm ab und zu ein Stück hardware für kleine, freundschaftliche Gefallen(würd' ich aber auch so machen
Auch sonst helf ich ihm natürlich, denn was für mich keine große Sache is, is bei ihm manchmal am Rande einer Katastrophe, wegen Geldmangel.
Nicht falsch verstehen, bin selber nicht reich, einfacher Malocher und muss noch Kredite abzahlen(aber nix wildes), aber ich hab immer noch andere Möglichkeiten.
Und ne neue GPU gönn' ich mir dann einfach, da ich keine Kinder habe, die ansonsten natürlich auch wichtiger wären.
Logisch.
PS: Meine Frau verdient zum Glück selber genug, so dass sie sich alles holt, was sie will.
(Sie hat mehr Kohle, als ich
Aber die Zeit habe ich hinter mir. Mittlerweile bin ich alleinverdienender Familienvater und habe andere Prioritäten. Was nicht bedeutet, dass ich mir keine Karte für 1,5k€ leisten KANN. Ich MÖCHTE aber nicht.
Für das Geld fallen mir spontan 5 andere Dinge ein, von denen meine ganze Familie etwas hat, was mich glücklicher macht, als mir überteuerte Hardware in mein Hobby zu pumpen.
Denn wie du schon sagst, man lebt nur einmal, da ziehe ich so viele Dinge dem alleine vor dem Monitor daddeln vor...
Ich beschwer mich aber auch nicht, aber einen gewisser ehrlicher Neid an alle glücklichen Familieneltern kann und will ich nicht leugnen...
Aber die Zeit habe ich hinter mir. Mittlerweile bin ich alleinverdienender Familienvater und habe andere Prioritäten. Was nicht bedeutet, dass ich mir keine Karte für 1,5k€ leisten KANN. Ich MÖCHTE aber nicht.
Für das Geld fallen mir spontan 5 andere Dinge ein, von denen meine ganze Familie etwas hat, was mich glücklicher macht, als mir überteuerte Hardware in mein Hobby zu pumpen.
Denn wie du schon sagst, man lebt nur einmal, da ziehe ich so viele Dinge dem alleine vor dem Monitor daddeln vor...
Sprich, meine 1080ti wird erst meine Frau erben, dann mein Sohn, dann... Passt halt auch vom Einsatzzweck richtig gut, für mein 4k brauch ich was neues, meine Frau wird in WQHD noch richtig glücklich und wenn es da nicht mehr reicht, der Große hat FHD...
Die Karte, die diesmal hinten rausfliegt, wird eine MSI R7 260X sein, da bleibt einfach nicht viel hängen. Oder hat hier jemand Interesse an einem maßlos überteuerten, aber top gepflegten Schmuckstück? *aufhorch*