Toshiba Qosmio F750-10L: Brillenloses 3D-Notebook ausprobiert mit Video
Das Qosmio F750-10L von Toshiba ist eines der ersten Notebooks, das 3D-Fähigkeit ohne Brille anbietet. PCGH hat sich das Toshiba Qosmio F750-10L kurz angeschaut und erste Erfahrungen mit dem Laptop gesammelt.
Quelle: Toshiba
Toshiba Qosmio F750-10L (2)
Das Toshiba Qosmio F750-10L arbeitet mit einem 15,6-Zoll-Display, welches sehr stark spiegelt. Die Auflösung in 2D beträgt 1.920 x 1.080. Die 3D-Auflösung ist mit 1.366 x 768 gleichzusetzen. Ein Barrierefilter sorgt für die Trennung der beiden Halbbilder für jedes Auge. Durch das sogenannte Eye-Tracking über die Webcam wird der Barrierefilter so ausgerichtet, dass eine (!) Person immer ein optimales 3D-Bild hat. Die vorinstallierten Beispielfilme bieten tatsächlich einen ordentlichen 3D-Effekt. Doch bei dem uns vorliegenden Vorseriengerät fehlt noch eine entscheidende Software, die laut Toshiba nachgeliefert wird: Aktuell werden keine Spiele unterstützt, die notwendige Middleware fehlt. Mehr zu diesem Thema sehen Sie im Video.
Das Toshiba Qosmio F750-10L arbeitet mit Intel Core i7-2630QM und Geforce GT 540M. Die Grafikkarte ist nach unserer Einschätzung zu langsam für 3D-Spiele. Weitere Ausstattungsmerkmale sind 8 GiByte RAM, eine Hybrid-Festplatte mit 500 GB und 4 GB NAND-Flash sowie DVB-T-Tuner. Ein komplette Liste der Ausstattung finden Sie bei Toshiba. Das Qosmio F750-10L wiegt rund 3 Kilogramm und bietet einen 48 Wattstundenakku, damit sollte das Notebook rund 3 Stunden (ohne hohe Last) laufen. Bei längerer Nutzung fällt sofort das hohe Betriebsgeräusch von bis zu 2,5 Sone auf.
Fazit: Toshiba verlangt für das Qosmio F750-10L rund 1.500 Euro (PCGH-Preisvergleich). Das wäre ein stolzer Preis für ein 2D-Notebook. Ob die geschätzten 400 Euro Aufpreis für die 3D-Funktion ohne Brille gerechtfertigt sind, können wir ohne einen Test mit Spielen nicht testen. Daher sollten Sie mit dem Kauf dieses Notebooks unbedingt warten, bis Toshiba das Software-Update liefern kann.
Ist es nicht mit dieser Software und ner handelsüblichen webcam möglich, auf jedem x-beliebigen Monitor 3d bilder zu erstellen ?!
Eigentlich schon, oder?
btt. der aufpreis von 400 euro, damit eine (!) Person 3d schauen kann finde ich ein wenig übertrieben.
Bitte steuert den Ton besser aus, also die Mikro Lautstärke. Obwohl Marco ruhig spricht und das Mikro weit weg vom Mund hält, wird seine Stimme bei lauteren Passagen verzerrt.