Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q [Video-Update]

Max Q nennt Nvidia die neue Light-Version der schnellen Pascal-GPUs, sodass auch etwa eine Geforce GTX 1080 in ein Notebook verbaut werden kann, das nur 18 Millimeter dünn ist. Bislang war hier wegen der Abwärme eine GTX 1060 die stärksteGPU. Mit dem sogenannten Max-Q-Design erhalten nun auch die beiden leistungsfähigsten Nvidia-Mobile-GPUs in dünne Notebooks Einzug. Ein erstes Max-Q-Modell, ein Asus ROG Zephyrus GX501, konnte PC Games Hardware vorab testen.

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Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q
Quelle: PC Games Hardware

Das Asus ROG Zephyrus ist das erste 18 mm dünne Notebook mit einer GTX 1080. Quelle: PC Games Hardware Das Asus ROG Zephyrus ist das erste 18 mm dünne Notebook mit einer GTX 1080. Gaming-Notebooks der Top-Klasse mit einer Geforce GTX 1070 oder GTX 1080 sind bislang stets dicke, schwere und auch relativ laute Kolosse. Die Vorgängerarchitektur Maxwell hatte in der Notebook-Version stets noch ein "M" hinten an der GPU-Bezeichnung. Es handelte sich zwar um die gleichen Grafikchips wie auf den Desktop-Grafikkarten, diese hatten jedoch niedrigere Taktraten und nutzten weniger Shader. Mit der aktuellen Pascal-Generation war erfreulicherweise Schluss mit den standardmäßig teildeaktivierten Notebook-GPUs. An den Taktraten konnten die Hersteller zwar je nach Modell noch immer etwas schrauben, alle anderen Ausstattungsmerkmale der GPUs entsprechen aber grundsätzlich jenen der Desktop-Varianten - auch wenn bei diesen in Custom-Designs generell höhere Taktraten und demnach auch höhere Leistungsspitzen möglich sind. Nur die mobile Geforce GTX 1070 hat sogar etwas mehr Shader als ihre Desktop-Schwester und die GTX 1050 Ti darf per Referenzvorgaben in Notebooks höher takten (in der Praxis kann es anders aussehen).

In dünnen Notebooks, die unter 20 Millimeter dick sind, steckte bislang höchstens eine Geforce GTX 1060. So haben wir erst vor Kurzem das Gigabyte Aero 14 getestet. Es hat bewiesen, dass Gaming und Mobilität keinen Widerspruch darstellen müssen. Ganz im Gegenteil zu den dicken Dingern mit stärkeren Grafikchips: In den Ausgaben 03/2017 und 04/2017 testeten wir das Nonplusultra an Gaming-Notebooks. Das riesige Asus ROG G752V etwa verfügt über eine Geforce GTX 1070 und ist mit knapp fünf Zentimetern mehr als doppelt so dick wie ein schlankes Modell und mit viereinhalb Kilogramm auch nichts, was man in der Aktentasche herumschleppen möchte.

Was ist Nvidia Max Q?

Max Q: Zugunsten der Effizienz wurde auf die oberen zehn Prozent an Leistung verzichtet. Quelle: Nvidia Max Q: Zugunsten der Effizienz wurde auf die oberen zehn Prozent an Leistung verzichtet. Für die letzten Prozentpunkte an Leistung wird relativ viel Verlustleistung benötigt, welche die Temperatur und Geräuschentwicklung stark anhebt. Mit dem sogenannten Max-Q-Design sind Basis- und Boost-Takt deutlich reduziert, nicht aber der Speichertakt. Mit 1,290 MHz ist die Referenzbasisfrequenz gut 20 Prozent niedriger als bei der regulären GTX 1080 mit nominellen 1.556 MHz. Damit können sie in kompaktere Notebooks verbaut werden - sollen aber noch immer mehr Leistung liefern als die nächstschwächere GPU. Im Gegensatz zur M-Serie der Maxwell-GPUs sind mit Max Q nicht zusätzlich die Shader beschnitten.

Max Q soll aber mehr als ein GPU-Downclock sein: Laut Nvidia seien die Treiber auf Effizienz anstatt auf Höchstleistung optimiert - zum Beispiel erreichbar über das Powerlimit. Weitere Vorgaben von Nvidia sind optimierte Spannungswandler für den 1-Volt-Betrieb und eine Lautstärkegrenze von 40 Dezibel für die Lüfter, was treiberseitig kontrolliert werden soll. Eine Max-Q-GTX-1080 soll nur maximal 90 bis 110 Watt an Leistung aufnehmen, während die reguläre Variante auf bis zu 150 Watt kommen kann. Die Leistung soll dabei nur um bis zu 10 Prozent sinken, indem die GPU näher am sogenannten Sweet-Spot arbeitet.

Außerdem wird die Geforce-Experience-Software einen "Whisper Mode" bieten. Notebooks sollen beim Gaming deutlich ruhiger laufen, indem die Bildrate aufs spielbare Minimum reduziert wird und die Grafikdetails automatisch heruntergeschraubt werden. Er soll per Update für alle mobile Nvidia-Grafikchips verfügbar sein, nicht nur für Max-Q-GPUs. Zum Testzeitpunkt stand die Funktion noch nicht zur Verfügung.

Die abgespeckte Variante Max Q soll es mit den drei leistungsfähigsten Nvidia-Notebook-GPUs geben - Geforce GTX 1060, GTX 1070 und GTX 1080. Der aktuell stärkste GP102-Chip ist den Desktop-Grafikkarten vorbehalten, also der GTX 1080 Ti, Titan X (Pascal) und Titan Xp. Notebook-Varianten wird es davon nicht geben.

Asus ROG Zephyrus GX501: Eines der ersten Max-Q-Notebooks

Das Datenblatt verrät eine hochwertige und üppig dimensionierte Ausstattung, die zu einer Geforce GTX 1080 passt: Der Intel Core i7-7700HQ ist ein aktueller Kaby-Lake-H-Vierkerner mit acht Threads und 24 GiByte an DDR4-2400-RAM sind ebenso mehr als genug. Beim Bildschirm handelt es sich um ein IPS-Panel in Full-HD-Auflösung, also mit 1.920 × 1.080 Pixeln. Wirkt etwas wenig, aber dafür verfügt es über eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und beherrscht G-Sync. Mit einer PCI-Express-SSD, dem OEM-Modell Samsung SM961, steckt auch ein schneller Massenspeicher im Gerät. Lediglich der Akku wirkt etwas stiefmütterlich dimensioniert: 50 Wattstunden sind ein Indiz dafür, dass er keine Laufzeitrekorde aufstellen wird. Andere Notebooks - selbst dünnere und leichtere - sind mit bis zu 95 Wattstunden ausgestattet.

Datenblatt Asus ROG Zephyrus GX501
Prozessor Intel® Core™ i7-7700HQ (6MB Cache, bis zu 3.80 GHz)
Arbeitsspeicher 24 GB DDR4 (16 GB + 8GB)
Display 39,6 cm (15,6“) entspiegelt, IPS, FHD 1920 x 1080 Pixel @ 120 Hz, G-Sync
Grafik NVIDIA® GeForce GTX1080
Datenspeicher 1024 GB PCIe-SSD (Samsung SM961)
LAN per mitgelieferten USB-Adapter
WLAN 802.11 a/g/n/ac
Bluetooth 4.1
Schnittstellen HDMI, Kopfhörer/Mikrofon, Thunderbolt 3, USB 4x USB 3.0
Akku Li-Ion 4 Zellen (50 Wh)
Netzteil 230W
Betriebssystem Windows® 10 Home - 64-Bit (OEM)
Abmessungen 379 x 262 x 17.8 mm
Gewicht 2,255 kg (gemessen)

Gehäuse und Ausstattung

Die Tastatur sitzt unten, wo normalerweise Handballenauflage und Touchpad zu finden sind. Quelle: PC Games Hardware Die Tastatur sitzt unten, wo normalerweise Handballenauflage und Touchpad zu finden sind. Äußerlich wirkt das Asus ROG Zephyrus mehr wie ein edles Ultrabook als ein leistungsfähiger Gaming-Rechner: Es ist nur 18 Millimeter dünn und mit gebürstetem Aluminium-Finish ist die Optik des Notebooks durchaus bürotauglich. Andere Gaming-Notebooks bestechen in der Optik eher durch ihre blinkende RGB-Extravaganz als durch edle Schlichtheit. Mit einigen kupferfarbenen Kanten und Elementen setzt das Notebook außerdem einige schicke Akzente.

Schon mit dem Aufklappen des Display-Deckels aber kommt die Extravaganz der Gehäusekonstruktion zum Vorschein: Dort, wo sich normalerweise Touchpad und Handballenauflage befinden, sitzt die Tastatur. Darüber ist lediglich eine Fläche mit wenigen Löchern, unter denen sich die Lüfter befinden. An der Stelle des Nummernblocks sitzt das Touchpad mit zwei dedizierten Tasten. Eine Umschalttaste darüber lässt die Tasten des Nummernblocks aufleuchten und funktioniert das Pad zu diesem um. Die neue Position des Touchpads gefällt subjektiv, da sie sich rechts von der Tastatur ergonomischer anfühlt.

Asus spart beim Zephyrus nicht an Dreingaben: Neben einer Maus mit DPI-Umschaltung liegt dem Notebook auch ein USB-LAN-Adapter sowie eine Handballenauflage aus Gummi bei - diese fehlt dem Gehäuse schließlich. Es lässt sich aber auch ohne sie ganz gut auf der Tastatur tippen.

Neues Kühlkonzept: Sesam öffne dich

Mit geöffnetem Display-Deckel wird die untere Abdeckung um 6 Millimeter angehoben. Quelle: PC Games Hardware Mit geöffnetem Display-Deckel wird die untere Abdeckung um 6 Millimeter angehoben. Das interessanteste Merkmal, welches auch eine echte Neuheit ist, dürfte das Kühlkonzept des Gehäuses sein. Wird der Deckel aufgeklappt, hebt sich die Abdeckung an der Unterseite hinten um etwa sechs Millimeter, sodass hinten sowie an den Seiten offene Spalten entstehen. Damit können die beiden Lüfter besser Luft ansaugen, die sie über Öffnungen hinten wieder herausblasen. So ein Konzept scheint anfällig gegenüber Verschmutzung zu sein. Bei einem konventionellen Notebook-Gehäuse sitzen oft engmaschige Gitter am Lüfter. Die leicht gebogene Abdeckung lässt sich aber einfach abschrauben und somit reinigen. Leider sitzen die internen Komponenten hinter einer weiteren Abdeckung, die mit Torx-Schrauben fixiert ist. Wie so viele dünne, kompakte Modelle gibt sich auch das Asus ROG Zephyrus nicht gerade wartungsfreundlich. Mit ca. 2,26 Kilogramm ist es zwar aktuell das leichteste Notebook mit einer Geforce GTX 1080. Die Modelle mit einer normal getakteten GTX 1070 fangen aber schon bei ca. 2,5 Kilogramm an, sind dafür aber auch etwas dicker.

Display: Nur Full HD, dafür 120 Hz mit G-Sync

Gute Maximalhelligkeit, guter Kontrast, aber TN-typisch bescheidene Farbtreue Quelle: SpectralCal Gute Maximalhelligkeit, guter Kontrast, aber TN-typisch bescheidene Farbtreue Full HD ist aktuell das Minimum einer Auflösung, die ein Gaming-Notebook haben sollte. Auf einem Bildschirm mit einer Diagonale von über 15,6 Zoll ist sie aber noch lange nicht grobkörnig: Die Pixeldichte mit 141 dpi ist durchaus noch fein, wenn man bedenkt, dass ein 24-Zoll-Monitor mit Full HD nur auf 91 dpi kommt. Eine Geforce GTX 1080 (Max Q) könnte allerdings auch flüssige Frameraten in höheren Auflösungen, etwa WQHD, erreichen. Damit sich die GPU in Asus' Zephyrus nicht langweilt, kann das Panel 120 Hertz darstellen. G-Sync synchronisiert die Bilddarstellung mit der -ausgabe. Bei der Panel-Technologie handelt es sich um das blickwinkelstarke IPS.

Dass sich die des Zephyrus wortwörtlich sehen lassen kann, haben unsere Messungen gezeigt: Mit einer maximalen Helligkeit über 321 Candela/m² ist der Bildschirm durchaus außentauglich, wenn auch nicht unbedingt bei direkter Sonneneinstrahlung. Zusammen mit dem guten, niedrigen Schwarzwert über 0,25 cd/m² beläuft sich das Kontrastverhältnis auf sehenswerte 1.279:1.

Lediglich die Farbtreue weist größere Schwächen auf, was für Gamer aber eher nebensächlich ist - es sei denn, man möchte das Notebook zur ambitionierten Bildbearbeitung nutzen. TN-typisch hat das Notebook selbst im softwareseitig voreingestellten sRGB-Modus einen deutlichen Blaustich. Eine Kalibrierung könnte dem geringfügig entgegenwirken. Die durchschnittliche Farbabweichung beläuft sich auf einen mittelmäßigen Delta-E-Wert von 5,8. Nur kalibrierte Grafiker-Panels sind hier deutlich besser. Ein TN-Panel ist technisch bedingt nicht sehr blickwinkelstabil, sodass sich das Bild etwa bei seitlicher Betrachtung stark verändert. Die Abweichungen in der Ausleuchtung des Panels messen wir auf maximal elf Prozent, was schlecht sichtbar und noch akzeptabel ist.

Spieleleistung: Hält Max Q, was es verspricht?

Mit The Witcher 3 und Ethan Carter Redux haben wir zwei Stichproben an Frameraten fordernder Spiele erhoben, die wir auch in den Modellen aus der letzten Marktübersicht in den Ausgaben 03/2017 und 04/2017 verwendeten. Somit können wir die Spieleleistung der Max-Q-GPU direkt mit den regulären GPUs vergleichen.

Der Hexer Geralt absolviert den PCGH-Benchmark mit durchschnittlichen 105 Fps - knapp unter dem Niveau unserer Referenzmessung mit einer Desktop-GTX-1080 (Referenztaktraten). Bei einer voll getakteten GTX1080 haben wir in einem MSI-Notebook bis zu zehn Prozent mehr Frames in Durchschnitt gemessen. Zur regulären Mobile-GTX-1070 ist mit ca. 10 Fps noch ein deutlicher Abstand. Ethan Carter Redux verhält sich etwas anders als The Witcher 3, hier ist der Abstand zur regulären Mobile-GTX-1080 mit ca. 15 Prozent etwas größer bzw. jener zur GTX 1070 etwas geringer.

GPU-Z übrigens meldet bei unserer GTX 1080 im Max-Q-Design einen Boost-GPU-Takt zwischen 1,3 und 1,4 GHz. Der Boost der ungedrosselten 1080 beläuft sich hier auf über 1,7 GHz.

Geräuschemissionen: Leise, wenn auch nicht flüsterleise

Wie schon erwähnt, möchte Nvidia die Geräuschkulisse auf maximal 40 Dezibel begrenzen. Wir messen die Lautheit standardmäßig in einem halben Meter Entfernung. Unter voller Last erreicht das Zephyrus eine Lautheit von bis zu 2,7 Sone bzw. 54 Dezibel und liegt damit in unserem Testszenario über der Nvidia-Vorgabe. Dennoch ist das für ein Gaming-Notebook mit einer Geforce GTX 1080 ein unschlagbar niedriger Wert, den ungedrosselte Modelle bisher nie erreichten. Bei der regulären GTX 1080 haben wir beispielsweise bis zu 4,2 Sone gemessen. Geräte mit der regulären GTX 1070 jedoch schaffen es, diese Lautheit bei nur geringfügig weniger Leistung zu unterbieten. So haben wir bei einem Predator 17 G9-793 772H in der Marktübersicht im Heft 04/2017 lediglich 1,9 Sone festgestellt. Jedoch handelt es sich hier um einen schweren und dicken 17-Zöller mit extra Lüfter im Wechsellaufwerk-Slot.

Im 2D-Betrieb bleiben die Lüfter des Zephyrus zwar nicht immer passiv stehen wie bei so manchem Ultrabook, mit gemessenen 0,1 Sone sind sie aber nur im ruhigen Raum zu hören. Da G-Sync-Panels direkt an die GPU angebunden werden, funktioniert Optimus, also das Abschalten der Nvidia-GPU im Leerlauf, übrigens nicht.

Temperaturentwicklung: Es wird heiß

Leistungsfähige CPUs und GPUs werden unter Last in dünnen Notebooks recht warm, das ist klar. Mit The Witcher 3 setzen wir das Gespann der Rechenchips unter Last und lesen dann die internen Sensoren mittels Hwinfo aus. Die Geforce GTX 1080 meldet bis zu 85 Grad und der Intel Core i7-7700HQ bleibt konstant über 90 Grad mit Spitzen bis zu 98 Grad. Das ist für eine CPU deutlich zu viel, hier muss dringend nachgebessert werden. Es ist zwar Sommer, doch unsere Klimaanlage hielt die Raumtemperatur auf konstante 24 Grad.
Immerhin bleibt das Gehäuse erträglich kühl, wenn man die Hände auflegt.

Stromaufnahme und Akkulaufzeit

Die Geforce GTX 1080 im Max-Q-Design nimmt weitaus weniger Strom auf als das ungedrosselte Pendant, laut Nvidia etwa 90 bis 110 Watt statt 150 Watt. Unser Energiemessgerät meldet hier unter Volllast gut 175 Watt an Stromaufnahme des gesamten Geräts. Rein rechnerisch dürfte der Akku mit seinen 50 Wattstunden in nicht einmal 20 Minuten leergesaugt sein, weshalb die Taktraten im mobilen Betrieb weiter gedrosselt werden. Kabelloses Gaming bietet somit nicht die optimale Erfahrung.

Im Desktop-Betrieb, etwa beim Surfen oder bei Office-Arbeiten, verbraucht das Notebook lediglich ca. 21 Watt. Im Akkubetrieb wird das unterboten, wie unsere Laufzeitmessung zeigt: Das Tool Powermark simuliert im "productivity test" Arbeiten auf dem Windows-Desktop und ermittelt eine Laufzeit von fast drei Stunden (178 Minuten genau). Rechnerisch entspricht das einer mittleren Stromaufnahme von ca. 17 Watt. Das WLAN-Modul ist beim Test aktiv und die Bildschirmhelligkeit auf halber Stufe.

Dedizierte Business-Notebooks, die fürs Arbeiten unterwegs konzipiert sind, haben meist eine deutlich dickere Akku-Kapazität, etwa 74 oder gar 94 Wattstunden. Mit nur aber 50 Wattstunden verriet schon das Datenblatt, dass das Zephyrus nicht lange ohne Steckdose auskommt.

Fazit: Schnell, dünn, leicht und teuer

Asus ROG Zephyrus GX501 Quelle: PC Games Hardware Asus ROG Zephyrus GX501 3.000 Euro sind selbst für ein High-End-Gaming-Notebook ein saftiger Preis. Dass aber eine dünne edle Neuheit mit Max Q kein Preis-Leistungs-Kracher wird, war uns von vornherein klar. Für die Effizienz muss also - noch zumindest - ein deutlicher Aufpreis gezahlt werden. Ein Notebook mit ungedrosselter Geforce GTX 1080 gibt es schon ab ca. 2.500 Euro und mit einem Gewicht von 3,2 Kilogramm, eines mit GTX 1070 ab ca. 1.800 Euro und einem Gewicht von 2,5 kg - diese befeuert die Full-HD-Auflösung nicht viel schlechter.

Wer auf die Mobilität des Asus Zephyrus setzt, wird von der niedrigen Akkukapazität enttäuscht. Ein Akku mit deutlich mehr Wattstunden stünde dem High-End-Notebook wirklich besser. Zahlreiche andere Modelle beweisen, dass das auch in dünnen, leichten Notebooks möglich ist.

Unsere Spielebenchmarks haben ergeben, dass Max Q hält, was es verspricht. Also eine um etwa zehn Prozent niedrigere Framerate, die für ein dünnes, leichtes Gerät in Kauf genommen werden muss. Dafür ist es durchaus handlicher und in Spielen deutlich leiser als die Modelle mit regulärer GTX 1080. Teils sind sie unter Last so laut, dass sie die Lautsprecher derart stören und Kopfhörer nötig sind - nicht so beim Zephyrus.

Es wird höchste Zeit, dass Gaming-Notebooks deutlich leiser werden - das war bislang stets der große Pferdefuß der High-End-Modelle. Wir sind daher gespannt, wie sich das Max-Q-Design bei einer GTX 1060 und einer GTX 1070 schlägt.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        AW: Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q

        Zitat von Alex555
        MAX-Q ist ein interessanter Ansatz, und das GX501 ein wirklich sehr interessanter Laptop.
        Die MAX-Q GPUs als Ergänzung zu den Mobil GPUs( die ja quasi Desktop Karten sind), macht Sinn, eine Bezeichnung á la GTX 1080M (für Max Q) und 1080 (für Mobile Desktop Variante) hätte ich schöner gefunden, aber Namen sind nur Schall und Rauch.
        Das GX 501 soll ja auch erstaunlich leise bleiben, und beim Gaming noch einigermaßen im Temperaturbereich.
        Die Effizienz der Max-Q Karten ist erstaunlich, wenn man die 1080 (ca. 165W) und die Max-Q (90-110W) vergleicht - beim GX501 seh ich das Problem, dass nur 1x M.2 als Speicherplatz da ist, ansonsten ein wirklich sehr interessanter und innovativer Laptop.
        Die Max-Q Chips gefallen mir sogar ziemlich gut, gerade im Mobilbereich ist es okay,ca. 10-15% Gaming Leistung zu opfern, wenn man dafür (im Optimalfall) deutlich mehr Effizienz erreicht.
        Nur der Preis und der einzelne Speicherslot sind (meiner Meinung nach) wirkliche Probleme des GX501.
        Das Gerät hat noch ganz andere Probleme, schau dir mal die Temperaturen an. Test Asus ROG Zephyrus GX501 Laptop - Notebookcheck.com Tests
        Ohne leistungsstarkes CoolingPad sollte man das wohl kaum länger im DTR-Einsatz betreiben! Generell wäre es schön, wenn es mal ordentlichen Fortschritt bei den Radiallüftern und den Kühlern für Gaming-Notebooks geben würde. Hier wird sich ja die relative Laufruhe nahezu ausschließlich durch Temperatur erkauft. Außer Masse gibt es momentan kaum etwas, was wirklich hilft.

        Neben den fehlenden Möglichkeiten zur Speicheraufrüstung ist das Gerät übrigens auch schlecht zu warten. Ansonsten hat es sehr undezente Rahmen, die so gar nicht zum sonstigen Auftreten passen---17 Zoll und rahmenlos wäre da die bessere Wahl gewesen! Den Preis sehe ich nicht als ein Problem an: (Gaming-)Notebooks sind halt teuer, weil sie ganze Systeme darstellen. Siehe auch dieses Posting hier: http://extreme.pcgameshar...
        Würden Nvidia und Intel ihre Preise aber mal auf ein angemessenes Niveau senken bzw. von der Konkurrenz mal dazu gezwungen werden, dann könnte das Gerät so um die 500€ günstiger angeboten werden. Das wäre schon nett.

        Ansonsten habe ich meine generelle Meinung zu MaxQ ja schon hier angerissen: http://extreme.pcgameshar... Dazu kommt halt noch, dass ich umfassendere und kompfortablere Tuning-Optionen für sinnvoller halte als distinguierte Modelle. Ja, das ist auch Kritik in Richtung Intel und deren T- und S-Prozessoren, die man komplett durch TDP-Down-Funktionen für die Standard-Prozessoren obsolet machen könnte. Und Kritik gegen den absolut katastrophalen Zustand des Nvidia-Treiberpanels. Neue Funktionen, (eben eine zwei-Klick-TDP-Down-Konfiguration, aber auch zig andere Dinge) ein modernes Design (das ControlCenter ist auf dem Stand von XP) und dabei auch mehr Kompfort sind dringend mal nötig!
        Da sind ja sogar MSI Afterburner und Nvidia Inspector im Direktvergleich kompfortabler zu bedienen...
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        AW: Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q

        Zitat von Alex555
        MAX-Q ist ein interessanter Ansatz, und das GX501 ein wirklich sehr interessanter Laptop.
        Die MAX-Q GPUs als Ergänzung zu den Mobil GPUs( die ja quasi Desktop Karten sind), macht Sinn, eine Bezeichnung á la GTX 1080M (für Max Q) und 1080 (für Mobile Desktop Variante) hätte ich schöner gefunden, aber Namen sind nur Schall und Rauch.
        Das GX 501 soll ja auch erstaunlich leise bleiben, und beim Gaming noch einigermaßen im Temperaturbereich.
        Die Effizienz der Max-Q Karten ist erstaunlich, wenn man die 1080 (ca. 165W) und die Max-Q (90-110W) vergleicht - beim GX501 seh ich das Problem, dass nur 1x M.2 als Speicherplatz da ist, ansonsten ein wirklich sehr interessanter und innovativer Laptop.
        Die Max-Q Chips gefallen mir sogar ziemlich gut, gerade im Mobilbereich ist es okay,ca. 10-15% Gaming Leistung zu opfern, wenn man dafür (im Optimalfall) deutlich mehr Effizienz erreicht.
        Nur der Preis und der einzelne Speicherslot sind (meiner Meinung nach) wirkliche Probleme des GX501.
        Das Gerät hat noch ganz andere Probleme, schau dir mal die Temperaturen an. Test Asus ROG Zephyrus GX501 Laptop - Notebookcheck.com Tests
        Ohne leistungsstarkes CoolingPad sollte man das wohl kaum länger im DTR-Einsatz betreiben! Generell wäre es schön, wenn es mal ordentlichen Fortschritt bei den Radiallüftern und den Kühlern für Gaming-Notebooks geben würde. Hier wird sich ja die relative Laufruhe nahezu ausschließlich durch Temperatur erkauft. Außer Masse gibt es momentan kaum etwas, was wirklich hilft.

        Neben den fehlenden Möglichkeiten zur Speicheraufrüstung ist das Gerät übrigens auch schlecht zu warten. Ansonsten hat es sehr undezente Rahmen, die so gar nicht zum sonstigen Auftreten passen---17 Zoll und rahmenlos wäre da die bessere Wahl gewesen! Den Preis sehe ich nicht als ein Problem an: (Gaming-)Notebooks sind halt teuer, weil sie ganze Systeme darstellen. Siehe auch dieses Posting hier: http://extreme.pcgameshar...
        Würden Nvidia und Intel ihre Preise aber mal auf ein angemessenes Niveau senken bzw. von der Konkurrenz mal dazu gezwungen werden, dann könnte das Gerät so um die 500€ günstiger angeboten werden. Das wäre schon nett.

        Ansonsten habe ich meine generelle Meinung zu MaxQ ja schon hier angerissen: http://extreme.pcgameshar... Dazu kommt halt noch, dass ich umfassendere und kompfortablere Tuning-Optionen für sinnvoller halte als distinguierte Modelle. Ja, das ist auch Kritik in Richtung Intel und deren T- und S-Prozessoren, die man komplett durch TDP-Down-Funktionen für die Standard-Prozessoren obsolet machen könnte. Und Kritik gegen den absolut katastrophalen Zustand des Nvidia-Treiberpanels. Neue Funktionen, (eben eine zwei-Klick-TDP-Down-Konfiguration, aber auch zig andere Dinge) ein modernes Design (das ControlCenter ist auf dem Stand von XP) und dabei auch mehr Kompfort sind dringend mal nötig!
        Da sind ja sogar MSI Afterburner und Nvidia Inspector im Direktvergleich kompfortabler zu bedienen...
      • Von Alex555 Software-Overclocker(in)
        AW: Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q

        MAX-Q ist ein interessanter Ansatz, und das GX501 ein wirklich sehr interessanter Laptop.
        Die MAX-Q GPUs als Ergänzung zu den Mobil GPUs( die ja quasi Desktop Karten sind), macht Sinn, eine Bezeichnung á la GTX 1080M (für Max Q) und 1080 (für Mobile Desktop Variante) hätte ich schöner gefunden, aber Namen sind nur Schall und Rauch.
        Das GX 501 soll ja auch erstaunlich leise bleiben, und beim Gaming noch einigermaßen im Temperaturbereich.
        Die Effizienz der Max-Q Karten ist erstaunlich, wenn man die 1080 (ca. 165W) und die Max-Q (90-110W) vergleicht - beim GX501 seh ich das Problem, dass nur 1x M.2 als Speicherplatz da ist, ansonsten ein wirklich sehr interessanter und innovativer Laptop.
        Die Max-Q Chips gefallen mir sogar ziemlich gut, gerade im Mobilbereich ist es okay,ca. 10-15% Gaming Leistung zu opfern, wenn man dafür (im Optimalfall) deutlich mehr Effizienz erreicht.
        Nur der Preis und der einzelne Speicherslot sind (meiner Meinung nach) wirkliche Probleme des GX501.
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        AW: Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q

        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Will auch!
        Bitte verzeih! Ich habe Quatsch geschrieben. 1798Mhz bei 875mV muss es heißen (erreicht via Afterburner).

        Der Fehler kam, weil ich in weniger anspruchvollen Titeln den Standarttakt von 1506 bei 800mV laufen habe um Strom zu sparen.

        Hier würde definitiv noch weniger gehen, wenn man die Karte noch weiter undervolten&underclocken könnte.

        Grüße und nochmals die Bitte um Verzeihung für die falsche Angabe.

        Grüße

        phila
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        AW: Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q

        Der aktuell stärkste GP102-Chip ist den Desktop-Grafikkarten vorbehalten
        Nvidia-Abzocke halt, ist ja nicht so, als würden die GP104-Karten im Notebook nicht vergleichbar viel wie GP102-Desktopkarten kosten. Eine Titan Xp MaxQ wäre ohne weiteres machbar...
        ...eine Titan HBM (GP100) MaxQ wäre aber natürlich noch brillanter gewesen.
        Zitat von phila_delphia
        A(..)
        Von der Leistung her beeindruckt mich Q-Max mal überhaupt nicht. Meine Notebook 1080 läuft bei 800mV mit 1798mzh (Herrn Spille sei dank).
        (...)
        Will auch!
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        AW: Asus ROG Zephyrus GX501 im Test: Dünnes Notebook mit Geforce GTX 1080 Max Q

        Auf die Preisdiskussion gehe ich nicht ein. Notebooks sind deutlich teurer. Schade, aber ist so.

        Von der Leistung her beeindruckt mich Q-Max mal überhaupt nicht. Meine Notebook 1080 läuft bei 875mV mit 1798mzh (Herrn Spille sei Dank).

        Es würde in meinen Augen also reichen, wenn nVidia weitere Tuningoptionen freigibt und auch für die normalen Karten die besseren Treiber rausrückt.

        Grüße

        phila

        P.S.: Die Position der Tastatur ist nachvollziehbar aber für mich ein Unding
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