XMG auf der Dreamhack Leipzig 2017: Leichte Gaming-Notebooks mit GTX 1050 (Ti)
Schenker war mit seiner Marke XMG erneut einer der Hauptpartner auf der Dreamhack Leipzig 2017. Direkt neben dem Messegelände hat Schenker seine eigene Niederlassung, in der uns der Hersteller Prototypen seiner neuen A-Serie zeigte. Diese wird vorerst aus den zwei Modellen A507 und A707 bestehen. Mit am Start sind Kaby-Lake-H-Vierkerner und Pascal in Form der Geforce GTX 1050 (Ti).
"A" steht bei Schenker für die Advanced-Serie, die Gaming-Eigenschaften in einem kleineren und vor allem leichteren Format als die P-Reihe bieten soll. Aktuell gibt es die A-Notebooks noch mit Skylake-H-CPUs und Maxwell-GPUs, die nächsten Monat jedoch von modernen Modellen abgelöst werden sollen. In der Vorbereitung befinden sich aktuell zwei Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von 15,6 (A507) und 17,3 Zoll (A707). Kleinere Modelle mit 13,3 oder 14,0 Zoll sind aktuell nicht geplant, werden für die Zukunft aber nicht ausgeschlossen. Das A707 und A507 stammen beide vom taiwanischen ODM/OEM Clevo. Die Ausstattung fällt ähnlich aus, unterscheidet sich aber vor allem bei der eingebauten Grafikkarte. Gezeigt wurden bislang ausschließlich Prototypen, die sich von den finalen Geräten unterscheiden können.
XMG A507 mit Core i7-7700HQ und Geforce GTX 1050
Das A507 nutzt ein 15,6 Zoll großes IPS-Panel, das mit Full HD (1.920 × 1.080) auflöst und so auf eine Pixeldichte von 141,2 ppi kommt. Schenker setzt die schnellste verfügbare CPU in dem Modell ein, den Core i7-7700HQ mit vier Kernen und SMT (2,8 GHz Basistakt, 3,4 - 3,8 GHz Turbo). Dazu gesellt sich eine Geforce GTX 1050 (GP107-300-A1, 5 SMs/640 Shader) mit 4 GiByte GDDR5-Speicher. In das Gehäuse hätte auch eine GTX 1050 Ti mit voller GP107-GPU gepasst, Schenker hat sich aber wegen der höheren Leistungsaufnahme und der dadurch höheren Geräuschentwicklung gegen die schnellere Ausführung entschieden.
Quelle: PC Games Hardware
XMG A507
XMG A707 mit Core i7-7700HQ und Geforce GTX 1050 Ti
Das Display des A707 ist 17,3 Zoll groß, löst aber weiterhin mit 1.920 × 1.080 Pixeln auf (127,3 ppi) - eine höhere Auflösung wäre für ein Gerät, das sich auch zum Spielen eignen soll, nicht angebracht. Der Core i7-7700HQ bleibt erhalten, dafür gibt es hier eine Geforce GTX 1050 Ti mit einer vollen GP107-400-A1-GPU (6 SMs/768 Shader) und 4 GiByte GDDR5-Speicher. Die tatsächlichen Taktraten hängen in Notebooks maßgeblich von der Kühlung ab - bei einem 17,3-Zöller mit GTX 1050 Ti machen wir uns genauso wenig Sorgen wie bei einem 15,6-Zöller mit GTX 1050.
Quelle: PC Games Hardware
XMG A707
Die Gemeinsamkeiten: USB 3.1, NVMe-SSD und RGB-Tastaturen
Sowohl im A507 als auch im A707 wird es USB 3.1 ("Gen 2") mit Typ-C-Buchsen geben. Für Nutzer, die einen mobilen Zugriff auf ihre Fotos haben möchten, ist erfreulicherweise wieder einen SD-Kartenleser vorhanden. Zudem wird es die Option auf PCI-Express-3.0-x4-basierte M.2-NVMe-SSDs geben. Der Arbeitsspeicher bleibt Konfigurationssache - Kaby Lake-H unterstützt offiziell DDR4-2400. Neu sind zu guter Letzt die Tastaturen, hinter denen RGB-LEDs stecken, die in drei Zonen unterschiedlich leuchten können.
Eine Notiz in eigener Sache: PC Games Hardware und Schenker bieten inzwischen gemeinsam Notebooks in den PCGH-Editions an. Ähnliche Konfigurationen mit Kaby-Lake-H-Vierkernern und GTX-1050-Ti-Grafikkarten befinden sich bereits in der Planung und werden voraussichtlich im kommenden Frühling erscheinen.

Durch den geringeren Verbrauch entsteht auch eine geringere Abwärme, also kann man das Notebook auch leiser betreiben. Das Netzteil muss nicht mehr so groß und schwer sein...
Zumal die GTX1050 jetzt auch nicht soooo extrem langsam ist. Wenn man sich mit den Settings beherrschen kann (auf den kleinen Notebookmonitoren muss man nicht unbedingt mit voller Auflösung/mit 4x MSAA spielen...) geht die eigentlich sogar ganz in Ordnung, sofern 4GB VRAM verbaut werden.
Schlimmer wäre eine langsame CPU - denn die bestimmt maßgeblich die Nutzungsdauer des Notebooks. Ein Notebook mit einer vergleichsweise schnellen GPU kann man, wenn die GPU zu langsam wird, noch als Office-Notebook weiternutzen. Ein Notebook mit einer vergleichsweise schnellen GPU wird dafür aber früher ersetzt werden müssen, da hier die CPU schneller limitierend wird.
Natürlich steht und fällt alles mit dem Preis. Alternativ sollte man vielleicht doch aus die Auswahl zwischen einem Quad-i5 und einem Quad-i7 haben.
Für die Grundausstattung des 15,6"-Notebooks (also aktuell wohl den i7, vermutlich 8GB RAM und ner 500GB-HDD) würde ich definitiv nicht mehr wie 900€ hinlegen. Schließlich muss hier noch mindestens ne 240/250/256GB-SSD und 8GB mehr RAM ins Notebook, und mehr als 1000€ wäre mir ein entsprechend ausgestattetes Notebook mit der 1050 nicht wert.
Die bringen es einfach nicht auf die Reihe. Als ich Schenker entdeckte, war ich von der freien Konfiguration angetan und jetzt wollen die mir sagen, dass ich für die etwas weniger schlechte low end GPU mit einer 17" Maschine durch die Gegend laufen soll...