Razer Blade 18: Desktop-Ersatz mit Core Ultra 9 290HX Plus und RTX 5090 kosten bis zu 6.600 Euro
Das neue Razer Blade 18 ist da: Der 18-Zoll-Bolide kombiniert Core Ultra 9 290HX Plus, Geforce RTX 5090 Laptop-GPU und ein helleres Dual-Mode-Display - richtet sich an Spieler wie KI-Entwickler und kostet jetzt bis zu 6.600 Euro.
Mit dem neuen Razer Blade 18 hebt der Hersteller seinen 18-Zoll-Boliden jetzt mit der Arrow-Lake-Refresh-Generation auf den aktuellen Plattformstand und positioniert das Modell des Jahrgangs 2026 ausdrücklich als Doppel-Werkzeug für Enthusiasten und KI-Entwickler. Im Zentrum der Aktualisierung steht der Wechsel vom bisherigen Intel Core Ultra 9 275HX auf den neuen Intel Core Ultra 9 290HX Plus mit etwas höherem Boost- und Interconnect-Takt und einer leicht stärkeren KI-Engine.
Arrow Lake Refresh und Blackwell auf Desktop-Niveau
Der Prozessor verfügt über eine 8P+16E-Konfiguration mit 24 Kernen und 24 Threads, bis zu 5,5 GHz Boost-Takt und eine integrierte NPU mit 13 TOPS für die KI-Workflows. Das namensgebende "Plus" steht für einen um 900 MHz höher taktenden Die-to-Die-Interconnect; den schnelleren DDR5-7200 aus dem Desktop bringt das Notebook hingegen nicht mit - es bleibt bei den bekannten DDR5-6400 im Dual-Channel.
Bei den mobilen dedizierten Blackwell-Grafikkarten reicht das Spektrum von der Nvidia Geforce RTX 5070 Ti (12 GiB) über die Geforce RTX 5080 (16 GiB) bis hin zur Geforce RTX 5090 Laptop-GPU mit 24 GiB GDDR7, 175 Watt TGP und den zusätzlichen 25 Watt Dynamic Boost 2.0. DLSS 4.5 mit Multi Frame Generation und Nvidia Reflex 2 mit Frame Warp sind ebenso gesetzt wie DLSS 4.5 Dynamic und der 6-fach Modus.
Helleres 18-Zoll-Dual-Mode-Display mit 440 Hz
Beim Display verbleibt Razer beim 18-Zoll-IPS-Panel im 16:10-Format, das wahlweise mit 4K/UHD+ (3.840 × 2.400) bei 240 Hz oder mit FHD+ (1.920 × 1.200) bei 440 Hz angesteuert wird. Neu ist die Spitzenhelligkeit: Statt 500 cd/m² leuchtet die große Anzeige nun mit bis zu 600 cd/m² und legt damit rund 20 Prozent zu, die 100-prozentige DCI-P3-Abdeckung samt Calman-Verifizierung bleibt erhalten.
Quelle: Razer
Gekühlt wird das bis zu 280 Watt starke Gespann über eine größere Vapor Chamber, drei Lüfter, 0,05 mm dünne Lamellen und ein zusätzliches Luftleitbauteil. Beim festen Massenspeicher setzt Razer auf bis zu 2 TB NVMe ab Werk plus zwei M.2-Slots, die auf bis zu 8 TB (PCIe 4.0) beziehungsweise 4 TB (PCIe 5.0) anwachsen können.
Das CNC-gefräste Aluminium-Unibody-Gehäuse misst 28,7 mm in der Höhe und bringt 3,2 kg auf die Waage. Für die Anbindung stehen Thunderbolt 5 mit bis zu 120 Gbit/s, Thunderbolt 4, HDMI 2.1, UHS-II-SD-Reader, 2,5-Gigabit-Ethernet, USB-A, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 zur Verfügung. Eine 5-MP-IR-Webcam mit Windows Hello, ein 99-Wh-Akku und ein 6-Lautsprecher-System mit THX Spatial Audio+ in einer virtuellen Auslegung als 7.1.4-System runden die sehr weitreichende Ausstattung ab.
Preise: 3.700 bis 6.600 Euro in Deutschland
Das Upgrade bezahlt die Käuferschaft jedoch teuer. In Deutschland startet das Razer Blade 18 (2026) mit RTX 5070 Ti, 32 GiB DDR5-6400 und 1 TB SSD bei 3.699,99 Euro - allerdings nur mit US-Tastatur und dem alten Core Ultra 9 275HX. Wer das deutsche Layout wählt, bekommt automatisch den Core Ultra 9 290HX Plus zugewiesen, woraufhin das Einstiegsmodell auf 4.099,99 Euro klettert.
Die heimische Spitzenkonfiguration mit Geforce RTX 5090, 64 GiB RAM und 2 TB SSD ruft Razer mit 6.599,99 Euro auf, im US-Shop reicht das Konfigurationsfeld dagegen bis zur Variante mit 128 GiB DDR5-6400 und schließt bei 6.999,99 US-Dollar.
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Quelle: Razer


BTT:
Das Preis-Leistungsverhältnis war bei Razer-Laptops auch vor der Speicherkrise grottenschlecht. Ein Wunder, wie man da noch was draufsatteln kann.
Vorallem arbeiten auf so einem Schiff ist nicht schön. Lieber Highend Desktop PC der nächsten Generation mit Wow Faktor.
Habt ihr euch die Tastatur mal angeschaut, also genauer gesagt die Pfeiltasten mit doppelter Höhe links und rechts?
Einfach nur peinlich. Und das bei einem Gaming-Tastaturenhersteller...
...bei einem Chassis mit den Dimensionen gibt es auch keinerlei Ausreden. Die sind ohnehin sonst schon schlecht, aber jetzt, bei diesen Umständen...