Geforce RTX 3080, 3070 & 3060 Mobile ab 26. Januar in Notebooks ab 999 USD
Nvidia hat zur CES 2021 seine aktuelle GPU-Generation in Form der Geforce RTX 3000-Reihe auf Basis der "Ampere"-Architektur auch für Notebooks vorgestellt.
Zur kürzlich angekündigten Markteinführung der neuen Grafikprozessoren für den Mobilbereich sollen über 70 Modelle an "Gaming- und Creator-Notebooks" von verschiedenen Herstellern mit den mobilen Ablegern von Geforce RTX 3080 und RTX 3070 ab dem 26. Januar verfügbar werden, gefolgt von Laptops mit Geforce RTX 3060 Mobile am 2. Februar.
Gegenüber der Vorgängergeneration in Form der mobilen RTX 2000-Reihe verspricht Nvidia dabei eine insgesamt nicht näher gemittelte Leistungssteigerung bei bis zu doppelter Effizienz und weitere architektonische Verbesserungen, die man bereits von den Desktop-Pendats kennt, darunter verbesserte Raytracing-Kerne, Tensor-Cores für DLSS, PCI-Express 4.0 und Co.
RTX 3080 Mobile mit anderem Chip und bis zu 16 GiB
Hinsichtlich der Chips sind die Mobile-GPUs im Vergleich zu den Desktop-Varianten bei Kernzahl und Takt etwas abgespeckt (siehe Tabelle unten) und dürfen sich je nach Ausführung bis zu mit einem Plus versehenen 150 Watt beim Topmodell genehmigen. Anders als beim Desktop-Namensvetter soll es die mit RTX-3070-GPU ausgestattete RTX 3080 Mobile dabei auch mit bis zu 16 GiByte GDDR6-RAM geben, während die RTX 3060 Mobile hier wie die Ti nur auf 6 GiB Grafikspeicher setzt.
| Geforce RTX 3080 Mobile | Geforce RTX 3080 (Desktop) | Geforce RTX 3070 Mobile | Geforce RTX 3070 (Desktop) | Geforce RTX 3060 Mobile | Geforce RTX 3060 (Desktop) | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| GPU | GA104 | GA102 | GA104 | GA104 | GA106 | GA106 |
| CUDA-Kerne | 6.144 | 8.704 | 5.120 | 5.888 | 3.840 | 3.584 |
| Boost-Takt | 1.245 - 1.710 MHz | 1.440 - 1.710 MHz | 1.290 – 1.620 MHz | 1.500 - 1.725 MHz | 1.283 - 1.703 MHz | 1.320 - 1.780 |
| Speicher | 16 GiB GDDR6 / 8 GiB GDDR6 | 10 GiB GDDR6 | 8 GiB GDDR6 | 8 GiB GDDR6 | 6 GiB GDDR6 | 12 GiB GDDR6 |
| Speicherinterface | 256 Bit | 320 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 192 Bit | 192 Bit |
| TDP | 80 (Max-Q) bis 150+ Watt (Max-P) | 320 Watt | 80 (Max-Q) bis 125 Watt (Max-P) | 220 Watt | 60 (Max-Q) bis 125 Watt (Max-P) | 170 Watt |
Die üblichen gemittelten Herstellerzahlen zur Leistungssteigerung gegenüber der Vorgängergeneration nennt Nvidia offenbar aufgrund des baulichen Unterschieds nicht durch die Bank weg, zumal der Abstand von Desktop zu Mobile im Generationsvergleich gewachsen sein dürfte, jedoch wird für die RTX 3070 im Vergleich zur RTX 2070 der Faktor 1,5 hinsichtlich der Performance in 1.440p angegeben und auch die RTX 3080 soll beispielsweise in Control mit Raytracing das über 1,5-fache an Fps erreichen.
Passend zum Thema: Geforce RTX 3060 mit 12 GiB vorgestellt: Mehr Speicher als RTX 3080 wohl wegen Interface
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Dynamic Boost 2.0, WhisperMode 2.0 und Resizable BAR
Die niedrigste Leistungsaufnahme liefern wie gehabt die Max-Q-Versionen der GPUs in der nunmehr 3. Generation für besonders schlanke Laptops, gepaart mit dem automatisch aktivierten "Dynamic Boost 2.0" zum Ausgleich der Leistung zwischen CPU, GPU und GPU-Speicher per "KI". Hierbei soll das Gerät ständig ermitteln, an welcher Stelle die Leistung am dringendsten benötigt wird und eine nahtlose Optimierung für maximale Leistung vornehmen.
In eine ähnliche Kerbe schlägt der "WhisperMode 2.0" für alle Modelle auch abseits der Max-Q-Versionen, bei dem der Nutzer ein gewünschtes akustisches Niveau auswählen und CPU, GPU, Spieleinstellungen sowie Lüftergeschwindigkeiten dahingehend auf die gewünschte Geräuschkulisse bei bestmöglicher Leistung abgestimmt werden. Ebenfalls mit an Bord ist das zuerst von AMD genutzt und nunmehr auch für bestimmte RTX-Grafikkarten angekündigte PCI-Express-Feature "Resizable BAR" für den CPU-Vollzugriff auf den GPU-Speicher für mehr Fps.
Displays mit 1.440p als Standard und bis zu 360 Hertz
Dank der hohen Leistung der neuen GPU-Generation ist es laut Nvidia die "Zeit reif für 1440p-Notebooks" und so sollen Displays mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten in großer Zahl verfügbar sein. Hinsichtlich der mehr als 70 angekündigten OEM-Notebooks mit GPUs der Geforce RTX 3000-Reihe ab dem 26. Januar, darunter von Asus, HP, Lenovo, MSI und Razer, hat Nvidia unter anderem auch mit dem Alienware m15 R4 und m17 R4 erste Modelle mit 360-Hertz-Displays in Aussicht gestellt, während auch 240 Hertz oftmals vertreten sein sollen.
Die RTX 3060-Notebooks sollen dabei ab 999 US-Dollar und die 3070-Modelle ab 1.299 US-Dollar startet, wohingegen die UVP für die Topmodelle mit RTX 3080 laut Nvidia bei 1.999 US-Dollar beginnt. Enthalten ist derweil auch eine sechsmonatige Geforce Now Founders-Mitgliedschaft für Cloud-Gaming mit jedem der neuen Notebooks. Neben Gaming-Notebooks sollen dabei für Content-Creator auch "Studio-Notebooks" von Asus, Razer, MSI und Gigabyte mit "pixelgenauen" Displays, bis zu 16 GiB Videospeicher und GPU-Beschleunigung in den Startlöchern stehen.
Quelle: Nvidia

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