Neuauflage des Razer-Blade-Notebooks angeblich mit Ivy Bridge und Kepler
Unbestätigten Gerüchten zufolge hat Razer eine Neuauflage des Razer Blade in der Mache. Das Besondere: Das Notebook soll angeblich mit einem 22-nm-Ivy-Bridge-Prozessor und einer Kepler-GPU aufwarten.
Allmählich verdichten sich die Hinweise auf den baldigen Launch von Kepler. Wie Brightsideofnews berichtet, arbeitet Razer gerade an einer Neuauflage seines Razer-Blade-Gaming-Notebooks. Die Seite nimmt an, dass die Neuauflage mit einer Nvidia-GPU vom Schlage Kepler aufwarten wird. Außerdem soll ihr eine Ivy-Bridge-CPU zur Seite stehen. Sollte sich das bewahrheiten und einigermaßen potente Vertreter ihrer Art verbaut werden, könnte sich Razers Slogan "The World's First True Gaming Laptop" tatsächlich noch einigermaßen bewahrheiten.
Erst kürzlich hatten wir von einem Medion-Notebook berichtet, bei dem vermutlich ebenfalls eine Kepler-GPU zum Einsatz kommt. Zumindest hält sich der Hersteller erstaunlich bedeckt, was die Beschreibung des Grafikchips anbelangt. Denkbar wäre etwa ein Derivat des GK-104-Chipsatz.
Quelle: brightsideofnews
Razer Blade: Hintergrund
Das Blade ist laut Razer nicht einfach nur ein weiteres Notebook, sondern es besitzt anpassbare, dynamische Tasten sowie ein Touchpad mit zwei Betriebsmodi. Ansonsten bietet das Notebook eher Einheitskost: Ein 3,2 Kilogramm schweres 17-Zoll-Notebook ist eigentlich nicht so besonders, so etwas kann man schon in der Laptop-Klasse um die 800 Euro erwarten. Das gleiche gilt für GT 555M, die zudem für Spiele in Full-HD zu langsam ist. Hier würden wir uns schon eine GTX 560M oder besser eine GTX 580M wünschen. Wahrscheinlich lassen sich die leistungstärkeren GPUs im 22 Millimeter dicken Notebook nicht kühlen - am Preis kann es ja nicht liegen bei rund 2.800 US-Dollar. Der Core i7 2640M, der als Prozessor zum Einsatz kommt, ist im Wesentlichen ein höher getakteter Core i7 2620M. Zwei Kerne, vier Threads, Basistakt 2,8 GHz, 3,5 GHz Turbo bei Singlecore-, 3,3 GHz Turbo bei Dualcore-Anwendungen. Die 35 Watt TDP erlauben thermisch gesehen einfach keine "echten" vier Kerne, dafür braucht es die 45-Watt-Varianten.
Die zehn anpassbaren Tasten richten sich nach den Anforderungen an das Spiel, die Tastenbelegung ändert sich mit jedem Titel. Die Beschriftung der einzelnen Tasten wird durch einen unter den Tasten liegenden Bildschirm ermöglicht, damit lassen sich Symbole, Grafiken, Zahlen und Buchstaben auf den Tasten darstellen. Die Umschaltung der verschiedenen Darstellungen kann ohne Unterbrechung während des Spielens geschehen. Mit einer Software kann der Käufer eigene Tastenbelegungen oder fertige Profile von Razer aufspielen. Das integrierte LCD darunter soll entweder Spieleinformationen anzeigen, wenn eine Maus angeschlossen ist, oder als Multi-Touch-Trackpad fungieren, wenn diese fehlt.
Eigenschaften: Razer Blade
• 2,8 GHz Intel Core i7 2640M Prozessor
• 8 GB 1.333 MHz DDR3-Speicher
• 17.3" LED-Display (1920x1080, Full HD)
• NVIDIA GeForce GT 555M mit NVIDIA Optimus Technologie, 2 GB GDDR5 Grafikspeicher
• Eingebaute HD-Webcam
• Integrierter 60 Wh Akku
• 256 GB SSD
• WLAN 802.11 b/g/n-kompatibel
• 427 mm (B) x 277 mm (T) x 22 mm (H)
• 3,2 kg
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