Razor Blade: Gamer Notebook auf 2012 verschoben - Vorbesteller erhalten kostenlos eine Razor Orochi Black Edition-Maus (6) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Auf Facebook hatte Min-Liang Tan, CEO von Razer bekannt gegeben, dass noch für dieses Jahr geplante Release für das Razer Blade Gaming-Notebook nicht gehalten werden kann. Nun sollen zumindest US-amerikanische Vorbesteller das Notebook Mitte Januar 2012 in ihren Händen halten. Jedoch nicht, um zumindest eine kleine Entschädigung für die zwangsweise verlängerte Wartezeit zu vergüten. Mit im Lieferpaket wird ein Bonuscode liegen, der den Vorbestellern ermöglicht kostenlos eine Razer Orochi Black-Edition-Maus bestellen zu können. Der Grund für den kurzfristigen Release-Stopp sind Änderungen an der Hardware-Zusammensetzung. Zwar bleibt die vergleichsweise lahme Grafikkarte erhalten, doch wird die ohne etwas klein geratene 320 Gigabyte HDD gegen eine schnelle 256 Gigabyte SSD ausgewechselt. So sind zumindest schnelle Zugriffszeiten und hohe Transferraten garantiert.
Razer Blade: HintergrundDas Blade ist laut Razer nicht einfach nur ein weiteres Notebook, sondern es besitzt anpassbare, dynamische Tasten sowie ein Touchpad mit zwei Betriebsmodi. Ansonsten bietet das Notebook eher Einheitskost: Ein 3,2 Kilogramm schweres 17-Zoll-Notebook ist eigentlich nicht so besonders, so etwas kann man schon in der Laptop-Klasse um die 800 Euro erwarten. Das gleiche gilt für GT 555M, die zudem für Spiele in Full-HD zu langsam ist. Hier würden wir uns schon eine GTX 560M oder besser eine GTX 580M wünschen. Wahrscheinlich lassen sich die leistungstärkeren GPUs im 22 Millimeter dicken Notebook nicht kühlen - am Preis kann es ja nicht liegen bei rund 2.800 US-Dollar. Der Core i7 2640M, der als Prozessor zum Einsatz kommt, ist im Wesentlichen ein höher getakteter Core i7 2620M. Zwei Kerne, vier Threads, Basistakt 2,8 GHz, 3,5 GHz Turbo bei Singlecore-, 3,3 GHz Turbo bei Dualcore-Anwendungen. Die 35 Watt TDP erlauben thermisch gesehen einfach keine "echten" vier Kerne, dafür braucht es die 45-Watt-Varianten.
Die zehn anpassbaren Tasten richten sich nach den Anforderungen an das Spiel, die Tastenbelegung ändert sich mit jedem Titel. Die Beschriftung der einzelnen Tasten wird durch einen unter den Tasten liegenden Bildschirm ermöglicht, damit lassen sich Symbole, Grafiken, Zahlen und Buchstaben auf den Tasten darstellen. Die Umschaltung der verschiedenen Darstellungen kann ohne Unterbrechung während des Spielens geschehen. Mit einer Software kann der Käufer eigene Tastenbelegungen oder fertige Profile von Razer aufspielen. Das integrierte LCD darunter soll entweder Spieleinformationen anzeigen, wenn eine Maus angeschlossen ist, oder als Multi-Touch-Trackpad fungieren, wenn diese fehlt.
Eigenschaften: Razer Blade• 2,8 GHz Intel Core i7 2640M Prozessor
• 8 GB 1.333 MHz DDR3-Speicher
• 17.3" LED-Display (1920x1080, Full HD)
• NVIDIA GeForce GT 555M mit NVIDIA Optimus Technologie, 2 GB GDDR5 Grafikspeicher
• Eingebaute HD-Webcam
• Integrierter 60 Wh Akku
• 256 GB SSD
• WLAN 802.11 b/g/n-kompatibel
• 427 mm (B) x 277 mm (T) x 22 mm (H)
• 3,2 kg
Quelle: Min-Liang Tan Facebook
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PC-Selbstbauer
27.12.2011 09:59
Naja nur die Ladezeit reduziert sich um ein paar Prozent, viel mehr bringt eine SSD beim Gamen nicht
Ja
Lautstärke, Abwärme und Stromverbrauch sind aber auch geringer mit einer SSD
Der Akku hält somit auch länger. Im Grunde nur Vorteile.
Volt-Modder
27.12.2011 01:52
Dann kann man ja gleich das Alienware Logo drauf kleben und ebenfalls zu viel Kohle verlangen.
BIOS-Overclocker
27.12.2011 01:45
Typisch Razor, die lassen ihren namen gut bezahlen ^^ auch wenn das book cool ausschaut die sollen mal ein blick auf das mbp 17" werfen ^^