AMD Radeon 780M: RDNA3-iGPU aus den Phoenix-APUs soll mit Desktop-GPUs mithalten können
Erste Ergebnisse in der Datenbank des Benchmarks Geekbench sehen die AMD Radeon 780M, die integrierte RDNA3-Grafikeinheit der Ryzen 7040 Serie ("Phoenix"), auf Augenhöhe mit dedizierten Grafikkarten wie der AMD Radeon RX 480 und der Nvidia Geforce GTX 1650.
Wie Wccftech zuerst berichtet hat, sind in der Datenbank des plattformübergreifenden Benchmarks Geekbench erste Ergebnisse des AMD Ryzen 7 7840HS mit integrierte AMD Radeon 780M aufgetaucht, welche sich überraschend auf Augenhöhe mit ausgewachsenen Desktop-Grafikkarten von AMD und Nvidia bewegen kann.
Radeon 780M mit 12 CUs, 768 Shadern und hohem Takt
Neben der Ryzen 7045 Serie ("Dragon Range"), die bis zu 16 Zen-4-Kerne mit einer kleinen RDNA2-iGPU kombiniert, steht auch die Ryzen 7040 Serie ("Phoenix") in den Startlöchern und setzt insbesondere auf mobile Grafikleistung. Für die drei Zen-4-APUs der Serie, den Ryzen 5 7640HS, den Ryzen 7 7840HS und den Ryzen 9 7940HS, kommt eine RDNA3-iGPU mit 12 Compute Units respektive 768 Shadern zum Einsatz, die vergleichsweise hoch takten dürfen und mit bis zu 2,8 GHz arbeiten sollen.
AMD Ryzen 7040 Serie ("Phoenix") - Spezifikationen
| Architektur | Kerne/Threads | Basistakt | Boosttakt | Grafikeinheit | cTDP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 7940HS | Zen 4 | 8/16 | 4,0 GHz | 5,2 GHz | Radeon 780M | 35-54W |
| Ryzen 7 7840HS | Zen 4 | 8/16 | 3,8 GHz | 5,1 GHz | Radeon 780M | 35-54W |
| Ryzen 5 7640HS | Zen 4 | 6/12 | 4,3 GHz | 5,0 GHz | Radeon 760M | 35-54W |
Die entsprechenden Ergebnisse aus dem OpenCL-Benchmark von Geekbench wurden zuerst von dem für solche Veröffentlichungen bekannten Twitter-Nutzer @BenchLeaks ausfindig gemacht. Mit rund 36.800 Punkten platziert sich die Radeon 780M in direkter Nachbarschaft zu einer Radeon RX 480 und einer Geforce GTX 1650, welche ihrerseits 39.200 respektive 38.700 Punkte erreichen. Damit schlägt die RDNA3-iGPU eine Desktop-Grafikkarte wie die Geforce GTX 1060 vergleichsweise deutlich.
Quelle: Geekbench (Screenshot)
AMD Ryzen 7 7840HS mit Radeon 780M im Geekbench
Mehr Speicherbandbreite durch LPDDR5X-7500
Dank der Unterstützung für schnellen Arbeitsspeicher besitzt die Radeon 780M über deutlich mehr Speicherbandbreite als der direkte Vorgänger auf Basis von RDNA2. Denn während die Radeon 680M noch mit LPDDR5-6400 auskommen musste, unterstützt die neue RDNA3-iGPU schnellen LPDDR5X mit 7.500 MT/s.
Auch im 3DMark sehr schnell unterwegs
Auf der chinesischen Video-Sharing-Website Bilibili sind bereits Benchmark-Ergebnisse der Radeon 780M aus dem 3DMark Time Spy aufgetaucht. Dabei konnte sich die neue Radeon 780M je nach Speicherkonfiguration zwischen 15 und 25 Prozent von einer Radeon 680M absetzen. Die integrierte RDNA3-Grafikeinheit kommt dabei mit LPDDR5X-7500 einer dedizierten GeForce RTX 2050 Mobile sehr nahe.
AMD Radeon 780M im 3DMark Time Spy
| Graphics Score | |
|---|---|
| Geforce GTX 1060 Mobile | 3.700 |
| Geforce RTX 2050 Mobile | 3.200 |
| Radeon 780M** | 3.000 |
| Radeon 780M* | 2.800 |
| Radeon 680M | 2.400 |
| Geforce GTX 1050 Ti Mobile | 2.300 |
| Geforce GTX 1050 Mobile | 1.700 |
*) DDR5-5600 **) LPDDR5X-7500
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(Board+Ram dürfen da net so sehr reinhauen)
Begeistert mich aus technischer Sicht zigmal mehr als nen Grafikkartentrümmer mit 500W Verbrauch.
Dann würde das zukünftig den Preisbereich bis 150 Euro abdecken.
Zumindest bei neuen Karten.