Dünner als das Macbook Air? Qualcomm und Microsoft planen zusammen ultra-flache ARM-Notebooks

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Das aktuelle Duell zwischen Apple und Intel um die dünnsten Notebooks könnte bald zum Dreikampf werden. Microsoft plant in Zusammenarbeit mit den großen Herstellern von ARM-Prozessoren Qualcomm, Texas Instruments und Nvidia in Konkurrenz zu treten. Qualcomm hat nun gegenüber PC World nähere Details ausgeplaudert.

Windows 8 wird verstärkt auf mobile Geräte setzen. Vornehmlich Smartphone, Tablet-PC und flache Ultrabooks. Das ruft wiederum die etablierten Hersteller von ARM-Prozessoren auf den Plan, die ein Stück vom Kuchen haben wollen. Mit dabei ist Qualcomm, die versuchen auf Basis des Vierkerns Snapdragon S4 leichte und flache Notebooks zu realisieren. Gerne auch dünner, als der Vorreiter von Apple, dem Macbook Air, erklärte Senior Vice President Rob Chandhok gegenüber den Kollegen von PC World.

Es scheint dabei als orientiere man sich in erster Linie an Smartphones. Im Blickpunkt ist dabei die ständige Verbindung mit dem Internet, die bei Smartphones Standard ist. Bei manchen klassischen PC-Nutzern aber (dank der Möglichkeiten) gerne abgeschaltet wird. Die Entwickler hätten bereits erste Prototypen von Windows 8-Notebooks mit Qualcomm-Prozessoren erhalten. Der Snapdragon S4 ist ein ARM-Prozessor auf 28-Nanometer-Basis. Eine bessere Energieeffizienz und gestiegene Leistung sollen seine Merkmale sein. Gerade Letzteres wird gegenüber den traditionellen Intel-CPUs dringend notwendig sein. Darüber hinaus setze Qualcomm auf das Parallelisieren von Anwendungen, um die vier Kerne bestmöglich ausnutzen zu können. Ein spezieller Compiler soll demnach auch Single-Threaded-Anwendungen besser auf die Kerne verteilen.

Quelle: PC World

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Dünner als das Macbook Air? Qualcomm und Microsoft planen zusammen ultra-flache ARM-Notebooks

        Schon beim Einsatz einer ULV-x86 CPU macht das Display i.d.R. den Hauptverbrauch eines Laptops aus. Erst recht wenn keine aufwendigen Anwendungen laufen und der Rechner die meiste Zeit idlet. Der Einsatz von ARM bringt somit, bei gleicher Display- und Akkugröße, keine großen Lauftzeitvorsprünge mehr mit sich, sondern spart in erster Linie Geld - allerdings massiv zu Lasten der Kompatibilität. Afaik gibt es weltweit auch ein Spargeräte, die sich daran versucht haben, aber genauso wie Via Nano Geräte sind die auf dem hiesigen Markt inexistent (keine Ahnung wieso).
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Dünner als das Macbook Air? Qualcomm und Microsoft planen zusammen ultra-flache ARM-Notebooks

        Schon beim Einsatz einer ULV-x86 CPU macht das Display i.d.R. den Hauptverbrauch eines Laptops aus. Erst recht wenn keine aufwendigen Anwendungen laufen und der Rechner die meiste Zeit idlet. Der Einsatz von ARM bringt somit, bei gleicher Display- und Akkugröße, keine großen Lauftzeitvorsprünge mehr mit sich, sondern spart in erster Linie Geld - allerdings massiv zu Lasten der Kompatibilität. Afaik gibt es weltweit auch ein Spargeräte, die sich daran versucht haben, aber genauso wie Via Nano Geräte sind die auf dem hiesigen Markt inexistent (keine Ahnung wieso).
      • Von illousion Software-Overclocker(in)
        Ich hab mich schon länger gefragt warum niemand auf die Idee kommt arm Prozessoren in Laptops/Netbooks/whatever einzubauen...

        Wenn die 4 Kerne mit akzeptabler Leistung in ein Handy bauen können das trotz kleinen Akkus einen Tag aushält wieso dann nicht auch in ein Laptop??

        Ich hoffe mal dass daraus was wird, Suche nämlich noch etwas auf dem man League of Legends spielen kann, ohne Mobilität zu verlieren
      • Von klaerchen Freizeitschrauber(in)
        AW: Dünner als das Macbook Air? Qualcomm und Microsoft planen zusammen ultra-flache ARM-Notebooks

        Die im Bericht aufgeführte "ständige Vererbindung mit dem Internet" gibt es bei meinem Smartphone nicht. Ich schalte das Internet nur bei bedarf ein. Und das weniger aus "Spionagegründen" (soetwas hasse ich auch), sondern wegen der zu schnell abnehmenden Akku-Laufzeit.

        Wenn kein ständiger I-net-Zwang besteht, keine "Cloud"-Abhängigkeit, die Programme in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen und die Leistung stimmt, dann schaue ich mir das mal näher an - sonst nicht! Ich lasse die mal werkeln...
      • Von RuhigeHand PC-Selbstbauer(in)
        AW: Dünner als das Macbook Air? Qualcomm und Microsoft planen zusammen ultra-flache ARM-Notebooks

        OK, danke für die Ausführungen.
      • Von beercarrier Software-Overclocker(in)
        AW: Dünner als das Macbook Air? Qualcomm und Microsoft planen zusammen ultra-flache ARM-Notebooks

        win 8 arm und x86 software ist grundsätzlich nicht kompatibel.
        die notebooks haben bei mir nur eine chance wenn sie neben der akku-laufzeit auch preislich punkten können.
        wenn ich ein office/multimedia notebook/subnotebook/tablet mit bluetooth tastatur haben möchte ist die leistung, der speicher und 90% der ausstattungsmerkmale bei fast allen geräten ausreichend, bleiben akku und preis. und wenns da zu wenig differenz zu x86 pedanten gibt, wirds x86. einfach wegen der gewohnten vielfältigen software-umgebung. wieviel apps hat appel?
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