Action-Hit auf Steam: Nioh 3 spaltet die Spieler
Nioh 3 ist nun endlich erschienen und bietet seinen Spielern das bekannte Prinzip seiner Vorgänger-Titel an. Während das einige zufriedenstellt, erheben sich auch ganz andere Meinungen dazu. Die Stimmung ist gespalten.
Mit Nioh 3 ist nun die Fortsetzung der erfolgreichen Nioh-Reihe erschienen. Wie schon in den Vorgängern verbindet das Spiel das Soulslike-Genre mit einer düsteren, fantasiereichen Version des historischen Japans. Während einige Spieler den Titel bereits als heißesten Game-of-the-Year-Kandidaten feiern, sehen andere darin eine herbe Enttäuschung.
Das hat Nioh 3 zu bieten
Nioh 3 orientiert sich stark an seinen Vorgängern und bietet erneut intensive Kämpfe gegen die dämonischen Yokai, um Japan zu retten. Dieses Mal führt es die Spieler in mehrere Epochen: die Edo-, Sengoku-, Heian- und Bakumatsu-Ära. In offeneren Gebieten können Spieler Areale frei erkunden, ohne allzu strikte Grenzen. Außerdem lässt sich zwischen Samurai- und Ninja-Kampfstilen wechseln, um Gegner situationsabhängig zu besiegen.
Das Spiel bleibt dem bewährten Rezept treu: ein Hauch historisches Japan, gemischt mit Fantasy, eine Vielzahl an Waffen, verschiedene Kampfstile und imposante Bosskämpfe. Bereits jetzt verzeichnet Nioh 3 über 70.000 gleichzeitige Spieler - rund 30.000 mehr als Nioh 2. Trotzdem schneidet der Vorgänger mit einer Wertung von rund 88 % auf Steam besser ab, während der dritte Teil derzeit bei knapp 77 % (Stand: 6. Februar, 17 Uhr) liegt. Auf der offiziellen Steam-Seite sind die Rezensionen größtenteils positiv.
Die Meinungen der Spieler gehen weit auseinander. Während einige die Umsetzung des Japan-Settings, das Soulslike-Kampfsystem und die Atmosphäre loben, kritisieren andere vor allem die Grafik und vergleichen die Monetarisierung zum Release mit Gacha-Titeln. Nioh 3 ist erst kürzlich erschienen - die Zeit wird zeigen, ob sich der Titel langfristig als Hit oder als milde Enttäuschung herausstellt.
Quelle: via Steam
