Nintendo Switch: Nachfolger soll auf Samsung-SoC mit AMD-Grafik setzen
Angeblich soll Nintendo für den Nachfolger der Switch nicht mehr auf Nvidia setzen, sondern auf einen Samsung-SoC mit AMD-Grafikeinheit. Beide Unternehmen arbeiten bereits an gemeinsamen Produkten, daher ist eine solche Lösung durchaus denkbar.
Mit der 2017 vorgestellten Switch konnte Nintendo einen vollen Erfolg für sich verbuchen: Bis zum Februar diesen Jahres wurde die Konsole über 50 Millionen Mal verkauft. Die Hardware der Switch könnte aber inzwischen dringend ein Upgrade gebrauchen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass immer wieder über einen Nachfolger spekuliert wird.
Samsung und AMD statt Nvidia?
Zwar brachte Nintendo 2019 eine aktualisierte Version auf den Markt, bei der der verbaute Nvidia Tegra X1-Prozessor auf eine kleinere Fertigung setzt, doch auch das hat der Hardware nur einen kleinen Boost gegeben. Für eine neue Switch oder zumindest ein Pro-Modell müsste ein neuer Chip her, und woher dieser kommen soll ist bislang unklar. Nvidia selbst ist als Lieferant unwahrscheinlich, denn einen richtigen Nachfolger des Tegra X1 gibt es bislang nicht.
Die Website Hardware Times vermutet daher, mit Verweis auf eigene Quellen, dass Nintendo mit der nächsten Switch den Anbieter wechseln könnte. Der neue SoC soll demnach von Samsung stammen und auf eine Grafikeinheit von AMD setzen. Diese Kombination würde gut zu einem Switch-Nachfolger passen: Einerseits wäre ein ARM-Chip von Samsung womöglich zu alten Switch-Spielen kompatibel, andererseits ist AMDs RDNA-Architektur bis zum Release der neuen Konsole vermutlich schon weit verbreitet. Außerdem setzen auch die anderen Konsolen auf AMDs Grafikarchitektur - das könnte Portierungen vereinfachen.
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Angesichts der Partnerschaft von AMD und Samsung ist die Vermutung zwar prinzipiell stimmig, trotzdem sollte man sie nicht allzu ernst nehmen. Derzeit ist noch nicht einmal wirklich klar, ob und wann Nintendo die Switch ablösen wird. Es wäre beispielsweise denkbar, dass das Unternehmen die Konsole noch einige Jahre weiter laufen lässt; und bis dahin könnte AMDs RDNA-Architektur bereits wieder veraltet oder die Partnerschaft zwischen AMD und Samsung beendet sein.
Quelle: Hardware Times
MfG
Gut möglich das Nintendo also bei der nächsten Konsole wieder eine andere Richtung einschlägt und die Switch parallel als "Handheld" weiter laufen lässt.
An eine "Switch 2" glaube ich noch nicht so wirklich.
MfG
Es gibt aktuell nur die Switch und Switch Lite (die keine Möglochkeot zum Anachluss an den Fernseher hat).
@Stash
Das wäre der Knaller, eine stationäre next Gen von Big N. Da wäre ich auch sofort dabei!
MfG
2. Ja, das ist natürlich Produktpflege, aber Fakt ist, dass Nvidia den Chip hauptsächlich für Nintendo fertigt. Der Tapeout beim Die-Shrink wird nicht günstiger nur weil das Design ähnlich zum vorherigen ist.
3. Der Automobilbereich ist ja jetzt ein Bereich, in dem Nvidia noch relativ neu ist. Im Gaming-Bereich dürfte man aber doch wohl vermuten, dass sie sehr genau wissen, wie man die Kundschaft glücklich macht.
Ich mein, natürlich kann das trotzdem passieren mit dem Samsung-SoC inkl. einer GPU, die auf RDNA basiert. Ich glaube aber nicht, dass die Leistung hier ausschlaggebend für einen Chipwechsel sein kann, da Nvidia im GPU-Bereich ja immer noch sehr effizient ist. Da müsste Samsung schon deutlich günstiger sein als Nvidia und die arbeiten in Südkorea auch nicht alle ehrenamtlich habe ich gehört.
1) und 2) Stimmt, Nvidia kann ihre aktuellen Tegra Chips relativ einfasch für Nintendo adaptieren. Das hätten sie mit X2, oder X3 allerdings auch machen können - was nicht geschah.
Nvidia setzt den X1+ auch in den eigenen Produkten ein (z.B. ShieldTV Pro). Außerdem wird der X1 auch immer wieder in den Multimediasystemen der Autohersteller verwendet - bis sie nach nur 5 Jahren wieder rausfliegen.
3) Das Nvidia Drive CX Modul wurde im Januar 2015 vorgestellt - also vor 5 Jahren.
Da war Nvidia schon mit in Multimediasystemen von Autos involviert. Es gab vor Audi schon Versuche, aber die große Meldung zu Audis Multimediasystem kam 2010.
Die sind also schon seit über 10 Jahren dran, im Automobilbereich Fuß zu fassen - und immer wieder rausgeflogen.