Nintendo Switch 2 wird wohl weiterhin mit Engpässen zu kämpfen haben

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Nintendo Switch 2 wird wohl weiterhin mit Engpässen zu kämpfen haben
Quelle: Nintendo

Obwohl die Nintendo Switch 2 inzwischen seit über einem Monat im Handel erhältlich ist, bleibt die Verfügbarkeit weltweit stark eingeschränkt. Aktuellen Berichten zufolge könnten die Lieferengpässe bis ins Frühjahr 2026 andauern.

Obwohl die Nintendo Switch 2 inzwischen seit über einem Monat im Handel erhältlich ist, bleibt die Verfügbarkeit weltweit stark eingeschränkt. Aktuellen Berichten zufolge könnten die Lieferengpässe bis ins Frühjahr 2026 andauern. Gründe dafür sind nicht nur die hohe Nachfrage, sondern auch anhaltende Engpässe bei Komponenten sowie Einschränkungen in der Fertigung.

Analysten sprechen von 6 Millionen verkaufter Einheiten

Branchenanalysten wie Hideki Yasuda (Toyo Securities) und Zhai Yijia (UBS) gehen davon aus, dass rund sechs Millionen Einheiten bereits im Startmonat ausgeliefert wurden. Dies ist ein Wert, der sowohl die Markteinführung der ersten Switch als auch die der Playstation 5 übertrifft. Bis Ende März 2026 rechnet Yasuda mit insgesamt 20 Millionen verkauften Konsolen, während Zhai von einer konservativeren Prognose von 18 Millionen Einheiten ausgeht. Selbst diese niedrigere Schätzung würde immer noch eine um 20 bis 30 Prozent schnellere Verbreitung als beim Vorgängermodell bedeuten.

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Lotterie als letzter Strohhalm

In Japan verzeichnete Nintendos offizieller Online-Shop kürzlich die fünfte Verkaufsrunde im Lotterieverfahren, bei der viele Interessenten erneut leer ausgingen. Einzelhändler wie Yodobashi Camera versuchen, den Verkauf mit exklusiven Angeboten für Kreditkarteninhaber zu steuern, allerdings sind auch hier die Bestände binnen Minuten vergriffen. Letztlich wirken solche Verfahren recht zweifelhaft, denn die Vergabe von Unterhaltungselektronik an einen selektierten Kreis, seien es Los- oder Kreditkartenbesitzer, hat nur recht wenig mit der Erhältlichkeit auf freien Märkten zu tun und kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

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Nintendo will flexibler fertigen

Auch Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa äußerte sich zu den Produktionsproblemen und betonte, man arbeite daran, das Fertigungssystem flexibler zu gestalten, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Gleichzeitig rechtfertigte er den im Vergleich zu früheren Modellen höheren Preis mit dem Versprechen, insbesondere jüngeren Spielern ein überzeugendes Nutzererlebnis zu bieten. Erst kürzlich hatte er sich öffentlich für die Situation entschuldigt.

Langfristig könnte sich die aktuelle Geduldsprobe für Kaufinteressierte auszahlen: Marktforscher wie DFC Intelligence prognostizieren, dass die Switch 2 bis Ende 2029 mehr als 100 Millionen Einheiten absetzen könnte und damit sogar die Lebenszeitverkäufe des erfolgreichen Vorgängers übertreffen würde. Dafür müsste die Konsole allerdings auch einem breiten Käuferkreis zur Verfügung stehen.

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Quellen: via Techpowerup, via Nikkei Asia

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