iOS auf der Switch: Das Apple-Betriebssystem läuft - aber extrem langsam
Auf X berichtet ein Nutzer, dass er erstmals das Apple-Betriebssystem iOS auf der Nintendo Switch zum Laufen gebracht hat. Möglich wurde das durch einen Emulator, der aber massive Performance-Probleme mit sich bringt.
Konsolen sind als geschlossene Systeme mit vergleichsweise starken Beschränkungen versehen, was die Installation und Konfiguration von Programmen und Spielen angeht. Für viele Spieler sorgt das für ein einfaches Spielerlebnis - denn das, was angeboten wird, funktioniert einfach. Andere sehen darin hingegen eine Herausforderung. Sie versuchen aus dem Software-Gefängnis auszubrechen und probieren aus, was mit dem Gerät alles möglich ist. Genau das passiert natürlich auch mit der Nintendo Switch, deren Sicherheitsmechanismen mithilfe von Exploits ausgehebelt werden können.
iOS auf der Switch
Dem X-Nutzer @Patrosi73 ist es nun sogar gelungen, die Konsole in ein Apple-Smartphone zu verwandeln - zumindest ein Stück weit. Nach 2 Tagen Arbeit hat er es angeblich geschafft, Apples iOS auf dem Gerät zu installieren und auszuführen. Obwohl die Switch wie die Apple-SoCs auf die ARM-Architektur setzt, war aber keine direkte Installation möglich. Stattdessen wurde iOS auf dem Handheld über QEMU ausgeführt. Das ist reiner Software-Emulator, der sich wie der SoC des iPhone 11 - der A13 Bionic - verhält.
Quelle: X (@Patrosi73)
iOS läuft zwar auf der Switch, bislang kann es aber kaum verwendet werden.
QEMU kommt ohne eine Hardware-Virtualisierung aus und läuft damit auf nahezu jeder Hardware - aber das sehr langsam. Dementsprechend lässt sich iOS mit der Switch auch kaum verwenden. Allein das Hochfahren dauert mehr als 20 Minuten. Zudem lässt die Stabilität zu Wünschen übrig. Der Kernel kommt oft nicht hinterher und sämtliche Apps werden aufgrund der langen Ladezeit vom Betriebssystem offenbar beendet, bevor sie überhaupt starten können.
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Die erstmalige Installation von iOS auf der Nintendo Switch ist also keineswegs einsatzfähig. Ob es mit diesem Ansatz und der vergleichsweise schwachen Hardware der Konsole überhaupt möglich sein wird, das Betriebssystem irgendwann flüssig auszuführen, bleibt abzuwarten. Deutlich schneller dürfte die Emulation wohl auf der neuen Nintendo Switch 2 laufen - dafür muss dort aber erst einmal ein derart tiefer Software-Eingriff gelingen.
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Quelle: via PC Guide

Updates werden sie (wie bereits bei ihrer bisherigen Hardware) für etliche Jahre anbieten... schon aus Eigeninteresse für bekannt gewordene Sicherheitslücken.
Auch Ersatzteile vorhalten/anbieten und Energielabel beilegen dürfte jetzt kein großes Problem für Nintendo sein.
Aber von Smartphones und Tablets zu "Consumer-Elektronik" ist es kein großer Schritt.
Und die Ökodesignverordnung zielt insgesamt auf Nachhaltigkeit, Reparierbarkeit und Upgradebarkeit, um Recycling, partielle Updates, Wieder- und Weiterverwendung zu ermöglichen und den Elektroschrottberg zu reduzieren.
Und genau bei der Reparierbarkeit und partiellen Upgrades lässt Nintendo Federn.
Diese Geräte sind nicht designt, aufgeschraubt, repariert und instandgehalten zu werden, geschweige denn in Zukunft partiell ge-upgradet werden zu können (also bessere Batterie, andere Joystick-Controler, leistungsfähigeres WLAN u.ä.)
Nintendo hat da bei der Switch schon viel Kritik geerntet und bei der Switch2 ist es nicht besser geworden, eher noch schlechter: mehr Kleber, noch unzugänglicher.
Siehe Wertung und Bericht von iFixit.
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Updates werden sie (wie bereits bei ihrer bisherigen Hardware) für etliche Jahre anbieten... schon aus Eigeninteresse für bekannt gewordene Sicherheitslücken.
Auch Ersatzteile vorhalten/anbieten und Energielabel beilegen dürfte jetzt kein großes Problem für Nintendo sein.
Was Nintendo noch ganz schön ins Schwitzen bringen könnte:
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Danke für den Hinweis! War natürlich Schwachsinn und ist jetzt angepasst
Im Sinne von: "das Nintendo-Gerät oder Irgendeine der Software gehört Dir nicht. Halte Dich an unsere Regeln oder Du kannst nicht nur Deinen Account verlieren, sondern wir können auch die Hardware kaputt machen - dauerhaft".
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