Switch 2: Wechselakku im Herbst, Switch 1 wird eingestellt
Nintendo hat den europäischen Fahrplan für die Switch-2-Revision mit wechselbarem Akku bestätigt und stellt die erste Switch ab Februar 2027 ein. Bestandsgeräte bleiben unangetastet, die neue Version ist beim Kauf jedoch nicht wählbar.
Nintendo hat den gestaffelten Fahrplan für die europäischen Hardware-Revisionen mit vom Nutzer wechselbarem Akku veröffentlicht und dazu erstmals Termine, Gewichte und Akkukapazitäten genannt. Wer eine Nintendo Switch 2 (Test) in Europa besitzt oder den Kauf der Hybridkonsole plant, sollte die Unterschiede zwischen alten Bestands- und kommenden Neugeräten sowie den Zeitplan kennen.
Nintendo Switch 2 mit wechselbarem Akku ab Herbst 2026
Nintendo hat auf einer Support-Website bestätigt, dass die verordnungskonformen Versionen ab Sommer 2026 schrittweise in den europäischen Handel rollen. Auslöser ist die Europäische Batterieverordnung 2023/1542, welche fest verbaute Akkus in tragbaren Geräten ab dem 18. Februar 2027 vom Endnutzer entnehmbar machen muss. Die Switch 2("BEE-001") samt ihres Zubehörs fällt unter die Pflicht.
Neue Revision: Nintendo nennt den Zeitplan für Wechselakku
Nintendo staffelt die Umstellung von Sommer 2026 bis Anfang 2027 über vier Produktwellen. Den Anfang machen im Sommer ausgewählte Joy-Con der ersten Switch-Generation, darunter Joy-Con (L) in Neon-Blau und Joy-Con (R) in Neon-Rot; deren Gewicht und Kapazität unverändert beibehalten bleiben.
Im Herbst folgt die Switch 2 selbst, die überarbeiteten Joy-Con 2 liegen dieser Konsole bereits bei. Im Winter kommen die separat erhältlichen Joy-Con 2 sowie der Switch 2 Pro Controller hinzu, Anfang 2027 schließlich der Nintendo 64 Controller und der GameCube-Controller für die Switch 2.
Auswählen lässt sich die jeweilige Version im Nintendo Store nicht: Sobald die aktuelle Auflage ausverkauft ist, rückt die Revision nach. Erkennbar werden die neuen EU-Modelle an einer eigenen Modellnummer und dem Aufdruck "OSM" auf dem Verpackungsmaterial der Hybrid-Spielkonsole und deren Zubehör.
Switch 2 mit wechselbarem Akku: Das ändert sich
Die überarbeitete Switch 2 fasst 5.172 mAh statt 5.220 mAh und wiegt rund zehn Gramm mehr. Das entspricht einem Minus von etwa einem Prozent bei der Kapazität; mit angesteckten Joy-Con 2 bringt die Konsole künftig rund 548 anstatt 534 Gramm auf die Waage. Das ist zu vernachlässigen und für Spieler nur wenig relevant.
An der Funktion ändert sich laut Nintendo nichts, die Revisionen bleiben zu den bestehenden Geräten voll kompatibel. Deutlicher fällt der Eingriff beim Switch 2 Pro Controller aus: Dessen Akku schrumpft um 16 Prozent von 1.070 auf 897 mAh, während das Gamepad mit rund 228 Gramm um sieben Gramm leichter wird.
Der Nintendo 64 Controller bleibt bei gleicher Akkukapazität, der GameCube-Controller für die Switch 2 erhält mit 525 statt 500 mAh sogar etwas mehr Reserven. Passende Batteriewechsel-Sets will Nintendo künftig direkt im europäischen Store anbieten.
Aus für die Switch: Nintendo beendet den Verkauf in Europa
Nintendo liefert Switch, Switch Lite und Switch OLED ab Mitte Februar 2027 nicht mehr an den europäischen Handel. Bis dahin bleibt die erste Switch-Generation nach Angaben des Herstellers im Jahr 2026 weiterhin in Produktion und europaweit verfügbar; der Verkauf im Nintendo Store endet zum selben Stichtag.
Damit zieht sich die Plattform fast zehn Jahre nach dem Marktstart im März 2017 aus dem europäischen Neugeschäft zurück. Für Bestandskunden bleibt indes alles beim Alten: Spiele, Zubehör, eShop und Switch Online funktionieren nach wie vor.
Neben den alten Konsolen verschwinden weitere Produkte ohne Wechselakku-Version aus dem Sortiment, darunter der ursprüngliche Switch Pro Controller, der NES- und der SNES-Controller, das SEGA Mega Drive Control Pad sowie das Pokémon GO Plus+. Zu Preisen der neuen Revisionen und der Wechsel-Sets schweigt Nintendo bislang.
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Quelle: Nintendo via Eurogamer

Bzw. halt, der Gesetztext sagt ja nur, dass wenn man mit anbietet, man auch ohne anbieten muss. Und bei 27 SUKs * Varianten ist dann halt bei einmal ohne Ladegerät Schluss, sonst müsste der Blubb verdoppelt werden.
Im Umkehrschluss bekommen wir viele andere Dinge nicht mehr, wo sich die Hersteller einfach nicht den Aufwand machen können oder wollen, den Spaß für Europa zu homologieren. Ford Mondeo Mk6, richtige Mitsubishi (die kein Renault mit geändertem Logos sind) und diverse Motorräder zum Beispiel.
Und nicht falsch verstehen, ich finde bei der Nintendo Switch und auch bei Controllern sehr gut, dass der Akku austauschbar designed werden soll.
Nutze unter anderem noch einen Wii U Pro Controller der ersten Charge an meiner Switch 2, da könnte ich dann irgendwann einfach den Akku tauschen. Nur der läuft seit einem Jahrzehnt und läuft und läuft. Auch meine alte Switch OLED, die weit über 1000 Stunden Betrieb gesehen hat, läuft und läuft und läuft problemlos, mit dem Originalakku. Ist aber nicht überall so und die Option ist viel wert.
VG
IcheBins
Nur weil wir Umweltbewusst sind, heißt das nicht, dass wir kein Ladegerät benötigen, Apple hat sich gedacht, so können wir uns das Teil aussourcen und mehr verdienen.
Ich habe selbst vier Switch 1 Pro Controller, die lädt man einmal und die Halten immer noch über eine Woche. verückt.
*/Offtopic: Das Thema ist halt super Politsich, die EU muss ja darauf achten nicht ignoriert zu werden.
Wenn die EU als Einheit aggieren würde, z.B United Europe States oder so, dann hätten wir mehr in der Hand.
Davor haben ja die Kommunistisch/Autokratisch/Diktatorisch geprägten Länder angst vor.
Eine starke Europäische Einheit die von Amerika Unabhängig sein, wäre eine chance viele Probleme auf dem Planeten zu lösen. */Offtopic Ende.
Davon abgesehen hat die Regelung ja den Grund, dass man u.U. schlechte Akkus überhaupt tauschen kann, damit ein Gerät nicht durch "geplante Obsoleszenz" nicht mehr vernünftig nutzbar ist. Stichwort: Billige Handys, deren Akkus nach wenigen Monaten bereits soviel Ladekapazität verloren haben, dass sie nicht mehr vernünftig nutzbar sind ohne sie alle 2 Stunden am "Tropf" (Stromkabel) zu hängen (ohne Akku-fressende App im Hintergrund).
Wechselbare Akkus in Handys war übrigens mal Standard, so vor ~10-15 Jahren...
Deshalb bekommen wir eine eigene Version, wenn wir die wollen.
Bzw. halt, der Gesetztext sagt ja nur, dass wenn man mit anbietet, man auch ohne anbieten muss. Und bei 27 SUKs * Varianten ist dann halt bei einmal ohne Ladegerät Schluss, sonst müsste der Blubb verdoppelt werden.
Im Umkehrschluss bekommen wir viele andere Dinge nicht mehr, wo sich die Hersteller einfach nicht den Aufwand machen können oder wollen, den Spaß für Europa zu homologieren. Ford Mondeo Mk6, richtige Mitsubishi (die kein Renault mit geändertem Logos sind) und diverse Motorräder zum Beispiel.
Und nicht falsch verstehen, ich finde bei der Nintendo Switch und auch bei Controllern sehr gut, dass der Akku austauschbar designed werden soll.
Nutze unter anderem noch einen Wii U Pro Controller der ersten Charge an meiner Switch 2, da könnte ich dann irgendwann einfach den Akku tauschen. Nur der läuft seit einem Jahrzehnt und läuft und läuft. Auch meine alte Switch OLED, die weit über 1000 Stunden Betrieb gesehen hat, läuft und läuft und läuft problemlos, mit dem Originalakku. Ist aber nicht überall so und die Option ist viel wert.
VG
IcheBins
Muss also sehr lukrativ sein, den Akku nur über den eigenen Service tauschen zu lassen und lässt tief blicken.
Gut das es die EU Regelung gibt.
Deshalb bekommen wir eine eigene Version, wenn wir die wollen.