Nintendo Switch 2: Das Thema Kontosperre ist noch nicht ausgestanden
Auf der Switch 2 bleibt die Verwendung von Flash-Cards trotz Firmware-Update ein Drahtseilakt. Das Thema Kontosperre ist noch immer nicht ausgestanden.
Mit der Veröffentlichung der Switch 2 hat Nintendo schnell klargemacht, dass Flash-Cards wie der Mig Flash auf der neuen Plattform unerwünscht sind. Bereits kurz nach dem Launch sollen erste Nutzer gesperrt worden sein - auch dann, wenn sie laut eigener Aussage lediglich eigene Spielmodule gesichert hatten. Die Verwendung von Drittanbieter-Hardware bleibt also ein sensibles Thema.
In den vergangenen Tagen sorgte nun ein Beitrag im Subreddit r/switch2hacks für Aufsehen. Dort behauptet ein Nutzer unter dem Namen Sadinsider653, er habe 20 Spielmodule auf eine Mig-Flash-Karte kopiert und diese online gespielt, ohne bislang gebannt worden zu sein. Das Ganze sei bereits seit dem Firmware-Update 1.2.2 der Fall, das laut Hersteller die Erkennung durch die Konsole erschweren soll.
Ob das wirklich bedeutet, dass die Erkennung von Mig Flash dauerhaft nicht mehr möglich ist, bleibt unklar. Zwar könnte das Update technische Schwachstellen behoben haben, doch die Vergangenheit zeigt, dass Nintendo seine Anti-Piraterie-Maßnahmen regelmäßig aktualisiert und neue Erkennungsmechanismen einführt, und das oft ohne Vorankündigung.
Bereits bei der ersten größeren Bannwelle nach dem Switch-2-Release soll es auch Nutzer getroffen haben, die ihre Spielesammlung lediglich digitalisiert hatten - teils mit Originalmodulen im Besitz. Besonders kritisch wird es, wenn Spiele weiterverkauft und parallel mit einem Dump online verwendet werden. In solchen Fällen kann Nintendo durch Serverabfragen feststellen, ob ein Titel gleichzeitig auf mehreren Geräten aktiv ist.
Das Unternehmen hinter Mig Flash selbst warnt trotz der neuen Firmware ausdrücklich davor, von vollständiger Sicherheit auszugehen. Zwar sei die Version 1.2.2 laut eigener Aussage "praktisch nicht mehr von einem echten Modul unterscheidbar", doch Garantie gebe es keine. Zudem bleibt unklar, welche Methoden Nintendo in Zukunft einsetzen wird.
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Quelle: via Tom's Hardware

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Nintendo macht hier das gleich wie MS oder Sony und da regt sich auch keiner auf
Wer glaubt, dass er den Ausgang kennt, hat keine Ahnung. Alles eine Frage von Wahrscheinlichkeiten und die Gerichte und Politik waren eigentlich meist. auf Seiten der Urheber.
Ich kann es auch machen, wie Ron Vara es getan hat und mich selbst zitieren.
Zahlen müssen sie nur die Anwaltskosten und eventuell eine geringe Nutzungsentschädigung, wir sind hier in Deutschland und nicht den USA. Der Streitwert wird bei unter 1000€ liegen, was das ganze für Nintendo relativ risikolos macht. Und danach kann man sich immer noch an die Politik wenden.
Speziell in DE gibt es z.B. auch Gerichtsurteile, dass Amazon einem gesperrten Kunden - selbst wenn diese Sperre vollends berechtigt war - nicht den Zugriff auf Digital gekaufte Inhalte sperren darf. Amazon muss lt. Urteil dem gesperrten Kunden weiterhin Zugriff darauf erlauben, entweder weiterhin digital, oder z.B. mit BluRay die Amazon dem Käufer zusendet. Sollte Nintendo also mal hierzulande eine Konsole sperren, kannst du davon ausgehen dass das jedes Gericht aueinandernehmen wird...
Ich mein, nicht falsch verstehen: Dass Nintendo überhaupt versucht sich dieses Recht herauszunehmen, ist eine unglaubliche Sauerei. Ich reg mich ja hauptsächlich über die Leute auf, die dann meinen, z.B. Raubkopien so legitimieren zu wollen oder z.B. bewusst die falsche Info weitertragen, dass das auch in Europa passieren kann^^...