Nvidia-Chef: KI wird menschliche Tätigkeiten "in bestimmten Jobs" übernehmen und dabei 1.000 Mal besser sein
Im Rahmen des AI Summit 2024 sprach Nvidia-CEO Jensen Huang über die Auswirkungen des KI-Booms auf die Arbeitslandschaft. Seiner Meinung nach wird KI aufgrund der viel höheren Produktivität bestimmte Arbeitstätigkeiten übernehmen.
Nvidia ist der unangefochtene Marktführer für KI-Hardware, und die Unternehmen reißen sich bereits um die Blackwell-KI-Beschleuniger, noch bevor diese überhaupt auf dem Markt sind. Natürlich stellt sich die Frage, wie sich der Hype um künstliche Intelligenz auf den Arbeitsmarkt auswirken wird. Nvidia-Chef Jensen Huang äußerte sich dazu auf dem AI Summit 2024 in Indien.
Huang: KI wird Menschen nie vollständig ersetzen
"Zum jetzigen Zeitpunkt hat KI keine Möglichkeit, das zu tun, was wir tun. Je nach Art unserer Tätigkeit könnte sie 20 Prozent unserer Arbeit 1000-mal besser erledigen. Für manche Menschen könnte sie 50 Prozent ihrer Arbeit 1000-mal besser erledigen. Aber in keinem Job kann sie alles erledigen", sagte Nvidia-Chef Jensen Huang zur Frage, ob KI Menschen auf dem Arbeitsmarkt ersetzen wird.
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Doch auch wenn die KI-Technologie laut dem Nvidia-CEO bestimmte Tätigkeiten aufgrund massiv gesteigerter Produktivität übernehmen kann, ergänzt Huang seine Aussagen zu diesem Thema um einen interessanten Punkt: Seiner Meinung nach werden vor allem Menschen, die ihre Arbeit ohne KI-Unterstützung verrichten, ersetzt werden. Und zwar durch solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Produktivitätsleistung durch KI-basierte Automatisierung optimiert haben (via Wccftech).
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Quelle: AI Summit 2024 via Business Insider

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Auch das hier
Naja, die negativen Auswirkungen vom Wirtschaften sind die andere Seite der selben Medaille, des hiesigen Wohlstands. Wie gesagt ist das auch nichts neues. Das wird seit dem Club of Rome so wissenschaftlich vertreten. Die Folgen wie Artensterben (bspw. Insektensterben) sind auch seit längerem erforscht, werden zumindest in den letzten Jahren über die Medien thematisiert. Darauf bist Du bisher kaum eingegangen. Vielleicht hast Du Dich da noch nicht so viel mit befasst? ...kann ja sein.
Primär auf Verzicht wird nicht funktionieren, psychologisch tickt der Mensch da anders.
Und genau so wird sich auch für KI ein Regelwerk ergeben, dass eine nützliche Anwendung mit Reduktion der Risiken ermöglicht. Ich bin mir sehr sicher. Das haben wir bei jeder Technologie bisher hinbekommen.
Einen zeitnah anstehenden Weltuntergang sehe ich da nicht.
Es sind Mini-Ansätze zu sehen. Die stehen aber kaum im Verhältnis zu dem, was geschehen müsste. Es wird ja auch einiges an Beschlüssen/Gesetzen wieder kassiert, nicht fortgeführt oder weichgespült (auf EU-Ebene sind gerade die Deutschen (Politiker*innen) gut darin). Nach außen wird sich bloß als umweltfreundlich dargestellt. Im Vergleich zu anderen sich engagierenden Staaten ist Deutschland da aber meiner Ansicht nach kaum eine Vorreiterrolle zuzusprechen.
Offenbar liegen wir in den Einschätzungen und Wertungen auseinander. Rückblickend auf Krisen bezogen, hat der Mensch meines Erachtens mehr Glück als Verstand gehabt. Und er wird es auch weiterhin benötigen, so bspw. das KI-Potenzial mächtiger wird und Typen wie Trump an die Macht kommen.
Ansonsten, mir viel zu viel allgemeine Kapitalismus- und Globalisierungskritik. Das, worauf unser Wohlstand und unsere Lebenserwartung sowie unsere Lebensqualität basiert. Für mich ein zu einseitiger Blick auf negative Auswirkungen bzw. massive Überbewertung derselben.
Mensch könnte Verzicht durchaus durch Anreize fördern. Förderung von Reparatur, Einschränkung von Werbung, anhand dem Schaffen von Alternativen wie günstiger und(!) guter ÖPNV ... Verminderung von Neukaufszwängen wie hervorgerufen durch eingebauter Obsoleszenz: Verpflichtung des Handel/der Hersteller zu langen Produktgarantien ...
Primär auf Verzicht wird nicht funktionieren, psychologisch tickt der Mensch da anders.
Und genau so wird sich auch für KI ein Regelwerk ergeben, dass eine nützliche Anwendung mit Reduktion der Risiken ermöglicht. Ich bin mir sehr sicher. Das haben wir bei jeder Technologie bisher hinbekommen.
Einen zeitnah anstehenden Weltuntergang sehe ich da nicht.
Umweltfreundlichkeit ist allermeist in relativ zu betrachten - d.h. in Zusammenhängen und in Bezug auf das Ergebnis. Ökologische Produktion ist eine wirtschaftliche Nische (bspw. wie in Biomärkten erhältliche ökologische Putz- und Waschmittel). Umweltfreundlichkeit ist zumeist PR. Unternehmen setzen sich bspw. für hohe Grenzwerte ein, haben mit diesem Lobbyismus auf Politikebene häufig Erfolg und reizen diese auch aus - bspw. bezüglich Einleitung von giftigen/schädlichen Abwässern. Ich will damit nicht durchaus vereinzelt vorhandene Bemühungen verneinen, sondern sagen, dass die im großen Ganzen kaum etwas verändern.
Das besondere an den heutigen Krisen ist u.a., dass Klimaerhitzung und 6. größte Massenaussterben der Spezies mit dem Kern des globalen Wirtschaftssystems zusammen hängen. Dieses braucht seit dessen Beginn, der Industrialisierung, Wachstum und ist bisher in riesigem Umfang von fossilen Energieträgern abhängig.
Des weiteren verläuft die Entwicklung (bspw. Klimaerhitzung) nicht bei gleicher Geschwindigkeit sondern entspricht einer beschleunigten/stetigen Steigerung. Diese Art der Entwicklung ist für sehr viele Menschen schwer zu verstehen.
Zudem treten Ursachen und Folgen der Krisen nicht im direkten Zusammenhang in Erscheinung. Das ganze ist recht abstrakt - auch bedingt durch die globale Produktionsweise. Bspw. ist die Abholzung des Regenwaldes, um mehr Futtermittel anbauen zu können, für hiesige Konsument *innen von "konventionell" erzeugtem Fleisch nicht direkt erfahrbar.
Das Aussterben von sehr vielen Spezies ist kaum oder bloß verzögert sichtbar.
Die Menschen haben sich an ihre Lebensweise gewöhnt. Sie gilt als normal, wird in der Konsequenz kaum hinterfragt.
...
Das alles führt zu einer falschen Einschätzung der Situation und falschem Handeln. Wie ich zuvor beschrieb, wird ein weiteres Befeuern der Krisen bzw. eine offenbar sich abzeichnende unzureichende Reaktion auf die Krisen massive Folgen haben. Auf diese Folgen kann mensch sich schwerlich vorbereiten bzw. anpassen - zumal im globalen/gesellschaftlichen Rahmen. Ab einem gewissen Punkt würden die Auswirkungen sozioökonomisch nicht mehr abgefedert werden können. Gesellschaften/systeme würden kollabieren.
Letztlich hat die Anpassungsfähigkeit des Menschen auch durch die körpereigene Funktionsweise Grenzen. So kann der Körper sich ab einer gewissen Luftfeuchtigkeit bei einer bestimmten Lufttemperatur nicht mehr abkühlen - der Mensch stirbt an Hitzeschlag. Außerdem braucht der Mensch Nährstoffe und Trinkwasser ...
Entsprechend bin ich da eher pessimistisch ... würde mich aber natürlich freuen, wenn mich die Menschen positiv überraschen und die Menschen im notwendigen Rahmen ihr Handeln verändern.
Mach doch bessere Angebote mit werthaltiger und trotzdem nachhaltigen Waren, anstelle Verzicht. Wie gesagt, Verzicht lockt niemanden.
Mensch könnte Verzicht durchaus durch Anreize fördern. Förderung von Reparatur, Einschränkung von Werbung, anhand dem Schaffen von Alternativen wie günstiger und(!) guter ÖPNV ... Verminderung von Neukaufszwängen wie hervorgerufen durch eingebauter Obsoleszenz: Verpflichtung des Handel/der Hersteller zu langen Produktgarantien ...
Sorry, dass das mein Kommentar wieder so lang geworden ist. Eigentlich, zu Beginn wollte ich mich kurz halten ...
Mach doch bessere Angebote mit werthaltiger und trotzdem nachhaltigen Waren, anstelle Verzicht. Wie gesagt, Verzicht lockt niemanden.