[Notebookjournal.de] Exklusiver Vorserientest von AMDs Puma-Plattform
Intels neue Centrino-Plattform soll erst in einem guten Monat erscheinen, AMDs Notebook-Pendant Puma wurde bereits vorgestellt und auch erste Vorserien-Testmuster sind bereits im Umlauf.
Das Fujitsu-Siemens Amilo Pa3553 basiert auf AMDs Puma-Plattform. (Bild: notebookjournal.de)
So hat es eine englisches Version des Fujitsu-Siemens Amilo Pa3553 auf Puma-Basis ins Testlabor von Notebookjournal.de geschafft. Die Puma-Plattform besteht - wie wir gestern berichteten - aus einem AMD-Prozessor-Chipsatz-Gespann, einer Ati-GPU und einem WLAN-Chip. So setzt das FSC-Gerät auf den neuen AMD Turion X2 Ultra ZM-84 mit 2,3 Gigahertz Taktfrequenz. Der Onboard-Grafik des RS780M-Chipsatzes steht eine Radeon-HD-3400-Grafikkarte im Hybrid-Crossfire-Modus zur Seite.
Dieser Multi-GPU-Modus soll die Onboard-Grafikeinheit mit der HD 3400 kombinieren und somit laut AMD die 1,7fache Leistung erreichen. Im Test funktionierte dieses Feature jedoch noch nicht. Die Powerxpress-Funktion, durch welche der Anwender zwischen den beiden Grafikkarten hin und her schalten kann, funktioniert zwar bereits, jedoch nur von der Onboard-Grafik auf die eigenständige Karte. Will man von der HD3400 wieder zurückschalten, gibt es Probleme. Hier muss AMD noch am Treiber feilen.
Die Leistungswerte der Grafikkarten sind zwiegespalten, so bringt die Radeon HD 3400 wie erwartet eine Performance auf dem Niveau der HD 2400XT und ist somit nicht spieletauglich. Der RS780M-Grafikchip konnte die Tester durchaus verblüffen und ist nur etwa zehn Prozent langsamer als die HD 3400, was für eine Onboard-Karte ein erstaunlicher Wert ist. Der Turion X2 Ultra ZM-84 ist zwar in den Benchmarks der schnellste AMD-Mobilprozessor, sieht aber gegen die Intel Konkurrenz der T7xxx- und T8xxx-Serie kein Land.
