Forschung: 15-nm-Schaltkreise nur noch 150 Atome voneinander getrennt [News des Tages]

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Forscher der McGill-Universität und der Sandia National Laboratories haben einen Schaltkreis entwickelt, dessen Drähte nur noch 150 Atome voneinander getrennt sind.

Der von den Forschern entwickelte Schaltkreis verwendet Strukturen, die 15 Nanometer voneinander getrennt sind. Die Drähte des Schaltkreises sind aber nur noch 150 Atome voneinander entfernt. Damit können neben den Vorteil von geringerem Energiebedarf und weniger Wärmeentwicklung auch mehr Transistoren auf der gleichen Fläche untergebracht werden.

Allerdings stellt die Herstellung von Mikrochips in dieser Bauweise eine große Herausforderung dar. Auch große Unternehmen wie Intel forschen in dieser Richtung. Die aktuelle Roadmap von Intel sieht für das Jahr 2014 einen Atom-Prozessor mit dem Codenamen "Airmont" vor, der sogar mit 14-nm-Stukturen hergestellt werden soll. Noch vor Jahren galten so kleine Schaltkreise für nahezu unmöglich.

Aktuelle Prozessoren verwenden noch immer Strukturen mit 32 Nanometern, erst im Frühjahr 2012 werden mit den Ivy-Bridge-CPUs die ersten Intel-Prozessoren mit 22 Nanometern auf den Markt kommen.

Quelle: Techpowerup, Anandtech

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BossMaster Schraubenverwechsler(in)
        Was mich interessieren würde ist, ob wenn die Fertigungstechnologien immer kleiner werden, irgendwann nicht theoretisch eine Kernspaltung stattfinden würde?!
        Oder ob einfach vorher schon auf eine andere Technologie umsteigen wird?!

        Und ich denke auch das die Firmen um mehr Umsatz/ Gewinn zu erwirtschaften so einiges tun würden. Immerhin leben wir in einer Gesellschaft des Kapitalismus.
      • Von BossMaster Schraubenverwechsler(in)
        Was mich interessieren würde ist, ob wenn die Fertigungstechnologien immer kleiner werden, irgendwann nicht theoretisch eine Kernspaltung stattfinden würde?!
        Oder ob einfach vorher schon auf eine andere Technologie umsteigen wird?!

        Und ich denke auch das die Firmen um mehr Umsatz/ Gewinn zu erwirtschaften so einiges tun würden. Immerhin leben wir in einer Gesellschaft des Kapitalismus.
      • Von blackout24 BIOS-Overclocker(in)
        Da kommt ja auch keiner her und steckt irgendwas zusammen und haut mit dem Hammer drauf, wie
        in die Schwer Industrie. Das wird viel eher am PC entworfen fotografiert und gedruckt.
        http://de.wikipedia.org/w...)
      • Von AlreadyDead PC-Selbstbauer(in)
        Was mir mal jemand erklären könnte ist:

        - Welche maschinen können das bauen?
        - wie baut man die bauteile?..also Dinge, die nur mit Hilfe von Elektronenmikroskopen betrachtet werden können..
        - Wie baut man die Maschinen die dazu fahig sind diese Chips zu bauen?

        Wir befinden uns im so mikrosopischen bereichen, die etliche hundertmillionen-transistoren zulassen. Ich finde das alles nurnoch unrealistisch und schwer zu glauben.
      • Von blackout24 BIOS-Overclocker(in)
        Es gibt glaube ich schon optische Bauelemente die dem Transistor mit Elektornen dann für Photonen gleichen ohne direkt ein Quantencomputer zu sein. Hoffentlich wird danach nicht erstmal ein Leistungsplateau erreicht wo sich für Jahre kaum was tut. Eine dicke Revolution wäre mir lieber mit Leistungssteigerungen von 10.000% durch ganze neue Architekturen und Technologien.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Also wenn ich den Rechner über nacht durchkodieren lasse (also 100% CPU last und nix auffer Grafikkarte) ists morgens tatsächlich 2 oder 3°C wärmer im (recht kleinen) Raum mit PC als normalerweise im Winter, davon heizen ohne zusätzliche "normale" Heizung ist aber nicht drin bei mir.

        Von solchen extrem gut gedämmten Passivhäusern hab ich gehört, dass das so abartig ist hätt ich aber nicht gedacht

        naja mal sehen wie die Entwicklung weitergeht mit den Shrinks - ob nur auf mehr Leistung gegangen wird oder ob die TDPs tatsächlich (wie beim kommenden Ivy) wieder zurückgehen.
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