ChatGPT: Pro-Version wird teuer - Microsoft kündigt Investitionen an
Die Monetarisierungspläne für ChatGPT schreiten weiter voran: Das hinter der künstlichen Intelligenz stehende Unternehmen OpenAI testet eine Pro-Version, die durch einen hohen Monatspreis für Kritik sorgt. Daneben kündigt Microsoft an, mehrere Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren.
Die steigende Beliebtheit von ChatGPT, dem kostenfrei nutzbaren Chatbot von OpenAI, sorgte in jüngster Vergangenheit dafür, dass dieser immer seltener erreichbar wurde. Nun sind erste Screenshots zu den Plänen von OpenAI aufgetaucht, die mit einer Pro-Version zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: Mit dem kostenpflichtigen "ChatGPT Professional" können Nutzer demzufolge gegen eine monatliche Gebühr einen priorisierten Zugriff und schnellere Geschwindigkeiten erhalten, während OpenAI selbst Profit aus der wachsenden Popularität schlagen kann - allerdings mehren sich im Netz Stimmen, die insbesondere den Preis des monatlichen Abonnements kritisieren.
Als einer der ersten Nutzer erhielt Twitter-User chillzaza einen Vorabzugriff auf ChatGPT Pro und zeigt die Möglichkeiten mit der Bezahlversion auf, welche zumindest optisch tatsächlich responsiver und flüssiger agiert. Im darauffolgenden Tweet zeigt chillzaza zudem den angedachten Preis für ChatGPT Pro, welcher sich auf 42 US-Dollar pro Monat beläuft und neben schnelleren Reaktionszeiten auch priorisierten Zugriff bei hoher Server-Auslastung sowie neuen Features verspricht.
Ist der monatliche Kostenpunkt von ChatGPT Pro für manche noch eine clevere Referenz zum Roman "Per Anhalter durch die Galaxis", halten viele Kommentare zum Screenshot den Preis von 42 US-Dollar pro Monat für zu hoch. Nutzer, die auf die künstliche Intelligenz angewiesen sind, werden diese Ausgaben zwar verkraften können, doch dem Tenor der Reaktionen zufolge scheinen die meisten User bei der kostenfreien Version von ChatGPT bleiben zu wollen. OpenAI selbst hat bisher noch keine offiziellen Angaben zu ChatGPT Pro veröffentlicht.
ChatGPT: Microsoft investiert, Google kontert
Microsoft hat indes angekündigt, seine Partnerschaft mit OpenAI auszuweiten und will weitere Investitionen "in Milliardenhöhe" zu tätigen. Ob es sich hierbei um die kolportierten zehn Milliarden US-Dollar handelt, bestätigte das Unternehmen im zugehörigen Blogeintrag nicht. Als Ziel setzt sich Microsoft, die künstliche Intelligenz künftig auch in Verbraucher- und Business-Produkten zu nutzen: So soll unter anderem der Azure OpenAI Service dazugehören, mit dem Entwickler künftig per direkten Zugriff auf die OpenAI-Modelle KI-Anwendungen erstellen können sollen.
Die Entwicklungen rund um Microsoft und OpenAI lösen auch bei Google Reaktionen aus: Wie die New York Times berichtet, befürchtet der Suchmaschinenriese, durch Software ChatGPT "signifikante Marktanteile" zu verlieren. Entsprechend wurden die beiden Co-Gründer Larry Page und Sergey Brin von CEO Sundar Pichar in mehrere Meetings einbezogen. Das Ergebnis: Die Entwicklung eigener Chatbot-Features, die künftig in Google eingebaut werden sollen, wurde abgesegnet. Damit sollen potenzielle Verluste in den Marktanteilen abgefedert und der eigene Suchalgorithmus noch mächtiger gestaltet werden.

Ist aber voll verständlich.
Da muss ich ja antworten.
So wie ChatGPT gehypt worden ist war es klar, dass ein Bezahlmodel kommen muss.
Dieses Jahr hatte ich so gut wie nie eine stabile Chat-Verbindung wenn die USA "wach" gewesen ist.
Ich habe es letztes Jahr ausprobiert und war erstaunt wie sehr es mir, trotz Fehler helfen konnte.
Bei mir ging es um ein Problem, welches ich mit einem Programm lösen wollte.
Grundsatzfragen wurden "diskutiert", Alternativen aufgezeigt und am Ende hatte ich einen Entwurf für einen Programmcode.
Wer ist die Zielgruppe von OpenAI / ChatGPT?
Ein Bastler wie ich gibt keine 500$ im Jahr aus, um ab und zu den Dienst zu nutzen.
Eine Firma schon. Nur sollten da die "neuen Features" sitzen. Da geht es vielmehr um eine Integration der eigenen Datenbestände.
Das Ding kann sehr groß werden oder wie die meisten Blasen einfach… Puff machen.
Spannend bleibt es dennoch…