EVGA Supernova 1300 GT: Neues Oberklasse-Netzteil mit limitiertem RTX-Kabel
EVGA erweitert seine Supernova-GT-Reihe um ein neues Modell mit 1.300 Watt und 80 Plus Gold, das nur für begrenzte Zeit ein 12-Pin-Stromkabel mit sich bringt.
Das EVGA Supernova 1300 GT erscheint in Ergänzung zu den bisherigen Ausbaustufen der Modellreihe mit 650 bis 1.000 Watt und soll laut Hersteller auch die anspruchsvollsten Systeme versorgen. Dank 80-Plus-Gold-Zertifizierung soll ein Wirkungsgrad von mindestens 90 Prozent gewährleistet werden, während das vollmodulare Netzteil auf eine einzelne +12V-Schiene setzt. Dabei sollen durchweg verbaute, japanische Kondensatoren eine langfristige Zuverlässigkeit bieten. Dafür gewährt EVGA dann auch 10 Jahre Herstellergarantie.
Hervorgehoben wird in der Ankündigung des EVGA Supernova 1300 GT auch die kompakte Breite von 150 Millimetern und 180 Millimetern Länge, während ein 135-mm-Lüfter mit hydrodynamischem Gleitlager für leisen Betrieb und hohe Lebensdauer sorgen soll, wobei ein Auto-Eco-Modus bei niedriger Temperatur beziehungsweise geringer Last den Rotor zugunsten der Geräuschentwicklung abschaltet. Mit an Bord sind auch Schutzfunktionen, einschließlich OVP (Over Voltage Protection), UVP (Under Voltage Protection), OCP (Over Current Protection), OPP (Over Power Protection), SCP (Short Circuit Protection) und Dual OTP (Over Temperature Protection).
Damit bei Nvidias Geforce-Grafikkarten der RTX-30-Reihe in der Founders Edition kein Adapter auf den seinerzeit neu eingeführten 12-Pin-Anschluss genutzt werden muss, legt der Hersteller auch das hauseigene PerFE-12-Kabel mit Sleeve bei, das normalerweise als Zubehör für 39,99 US-Dollar im offiziellen Shop angeboten wird. Wettbewerber, wie Seasonic, haben dergleichen auch schon kostenlos angeboten. Das EVGA-Kabel soll es zum Netzteil derweil nur für begrenzte Zeit und solange der Vorrat reicht dazu geben. Während sich im PCGH-Preisvergleich derzeit noch keine Listung des EVGA Supernova 1300 GT findet, wird es im offiziellen Shop bereits für 269,99 US-Dollar angeboten.
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Und es ist einfach unbegründet. Bei sehr Leistungsstarken Netzteilen, macht es so gut wie keinen Unterschied ob ein Multi-Rail oder Single-Rail verwendet wird.
Schauen wir uns doch mal die Gegebenheiten an.
Ein 1200W Single-Rail bietet bis zu 100A.
Bei einem equivalenten Multi-Rail findet man 40A Rails.
Bei einem Isolationsfehler entsteht i.d.R. ein recht trivialer Fehler.
Soll heißen: es ist nur eine Leitung involviert.
Keine Leitung im bzw. außerhalb des Netzteils ist in der Lage,
40A über lange Zeit, ohne Hitzeentwicklung, führen zu können.
Das Ergebnis wäre am Ende das selbe, da wir selbst bei einem Multi-Rail Netzteil
von einer Heizleistung weit über 450W sprechen!
Jetzt nehmen wir mal an, wir hätten einen Isolationsfehler, der 100A ermöglicht.
Das alleine ist schon absolut unmöglich, aber wir nehmen es für die Theorie an.
Die allgemeine Formel gilt: R = U / I,
daher ergibt sich ein Leitungs- bzw. Fehlerwiderstand von etwa 0.12Ohm,
da eine Spannung von 12V abfällt, gepaart mit einem Storm von 100A.
Diesen Fehlerfall hinzubekommen, grenzt auch nahezu an ein Wunder.
Bereits die 0.3Ohm, welche sich aus den 40A Ergeben, sind schon unnatürlich.
In diesem Bereich, ist die Wahrscheinlichkeit um ein so vielfaches höher, einen echten
Kurzschluss zu Schalten, als einen niederohmigen Isolationsfehler.
Und wie bereits erwähnt, sind auch die 40A vom Multi-Rail kein Überlebensargument.
Fehlerfälle, die nicht zum Abschalten führen, sind i.d.R. im 1-2Ohm Breich. Das ist realistisch und denkbar,
bei einer nicht kraft- oder formschlüssigen Verbindung, wie sie meist bei losen Leitungen vorzufinden ist.
Das wäre dann also eine Stromstärke von etwa. 10A. Was nach wie vor respektive 120W Leistung sind.
Aber selbst diese reichen aus, eine Leitung abbrennen zu lassen, was solche Fehlerfälle auch meist tun.
Weder das Multi, noch das Single würden hier mit der Wimper zucken. Nicht einmal bei der doppelten oder
gar dreifachen Stromstärke (360W).
Ich möchte mit diesem Beitrag weder das Single- oder Multi-Rail befürworten. Ich finde beide Varianten,
in Hinblick auf die Brandgefahr bedenklich, da diese ohne Probleme Brände auslösen können.
Ich möchte nur fundiert aufzeigen, dass es bei solch einen großen Leistungspotenzial so gut wie keinen Unterschied macht, was verbaut ist, sollte es zu einem Fehlerfall kommen.
Verbaut war in beiden Fälle ein DPP11 und das Netzteil hat auch beide Fälle überlebt...
Fall 1.
Wasser ist auf die SLI Brücke der Grafikkarte gelaufen. Hatte zwar alles getrocknet und es war auch nicht viel Wasser und eher nur ein paar Tropfen. Dennoch hatte ich die Schutzkappe aus Gummi übersehen und zum Trocknen nicht abgezogen. Der Rechner lief sogar mehrere Stunden und das Wasser wird wohl langsam gekrochen sein, bis es geknallt hat und mittig auf der Grafikkarte (PCB) ordentlich gebrannt hat.
An der SLI-Brücke konnte ich ein etwas verbrannten Pin sehen, aber hier hat es nur die Gummikappe an dieser Stelle etwas durchschmelzen lassen, sodass da nur ein länglicher Loch vorhanden war. Die schwächere Stelle wird aber direkt auf dem PCB gegeben haben, weshalb es auch dort richtig gebrannt hat. Es passierte auch am Silvestertag und es hörte sich fast wie ein Böller an, der draußen knallte...
Fall 2.
Auch hier ist etwas Wasser ausgelaufen und auch hier hatte ich alles getrocknet. Übersehen hatte ich aber das Riserkabel, was im PCIe Slot steckte. Auch hier lief der Rechner zuvor mehrere Stunden. Gebrannt hat es an den Pins mit den 75 Watt, die per Slot an Spannung an die Grafikkarte gehen. Das Mainboard war danach Schrott, da der PCIe Slot sehr stark abgebrannt war. Das Riserkabel was drin steckte natürlich auch. Die Grafikkarte hatte es aber überlebt.
In beiden Fälle saß ich zum Glück vor dem Rechner, denn ich konnte schlimmes nur dadurch verhindern, in dem ich sehr schnell reagierte und das Strom an der Mehrfachverteiler Steckdose aus machte.
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In beiden Fällen gab es sehr stark Rauchentwicklung und ich konnte Funken und sogar eine kleine Flamme durchs Sichtfenster des Rechner sehen.
Feuerwehr Leute könnten den ein oder anderen Ahnungslosen hier im Forum schon aufklären , sofern er nicht komplett Ignorant , oder Beratungsresistent ist
Vieles wird in China hergestellt , unterscheiden würde ich ob,s Auftragsfertiger mit Qualitätskontrolle von zb EVGA sind oder der Raub Kopierte Schrott den die Chinesen in Eigenregie herstellen
Bei den meisten Kurzschlüssen wird jedes Netzteil erstmal auslösen. In den seltenen Fällen, bei denen es zu einem Fehler kommt, der so viel Strom fließen lässt, dass es das Kabel überfordert, nicht aber das Netzteil zum auslösen bringt. Ist es natürlich so, das ein Multi Rail NT mehr Sicherheit bietet. 24A (Beispiel aus den Specs einens Bequiet) zum Beispiel können einfach weniger Schaden anrichten, als 40, 50, oder noch mehr Ampere.
Mit beidem lassen sich aber auch Fehlerbilder skizzieren, das es doch noch zu einem Brand kommen kann.
Mein einziger Brand in einem PC bis heute war tatsächlich mit einem Mutli Rail, das aber generell vermutlich schon ab Werk defekt war.
)Ich persönlich bin der Meinung das man heute, bei leistungsstärkeren Netzteilen (ab 550W von mir aus) durchaus zu einem MultiRail greifen sollte. Umso wichtiger wird es zwar auch sich die Datenblätter der Hersteller anzuschauen, um, Probleme mit neuen Grafikkarten zu vermeiden. Aber es macht schon Sinn ein Multi Rail zu nutzen.