Sony Inzone M9 im Test: 4K-Gaming-Monitor für PC und Playstation 5 - Teil 2
Auf dieser Seite gehen wir unter anderem auf die HDR-Qualität oder den Input Lag ein. Wie gewohnt, schließen wir mit einem Fazit zum Sony Inzone M9 ab.
In diesem Artikel
- Seite 1 Sony Inzone M9 im Test: 4K-Gaming-Monitor für PC und Playstation 5 - Teil 1
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Seite 2
Sony Inzone M9 im Test: 4K-Gaming-Monitor für PC und Playstation 5 - Teil 2
- 2.1 HDR-Qualität: 10 Bit, DisplayHDR 600 und FALD
- 2.2 Bewegtbildqualität: IPS-typisch gut
- 2.3 Input Lag: Kein E-Sport-Niveau, aber auch noch nicht spürbar
- 2.4 G-Sync und Freesync: Funktioniert - was nicht selbstverständlich ist
- 2.5 Fazit: Guter Gaming-Monitor, doch als "PS5-Monitor" am Ziel vorbeigeschossen
- Seite 3 Bildergalerie
HDR-Qualität: 10 Bit, DisplayHDR 600 und FALD
Wow! Unsere HDR-Sichtproben jenseits aller Messungen können uns begeistern. HDR-Videos und -Spiele bieten hier einen deutlich sichtbaren Mehrwert und die Dimmzonen lassen in den Stichproben auch kaum Nachleuchten (Halo) an den Kanten feststellen. Oftmals wird die Dimming-Qualität auf die Anzahl der Zonen reduziert. Klar, mehr ist immer besser, aber selbst bei dreistelligen Dimmzonen von noch teureren LCDs - hier sind es "nur" 96 - sind leuchtende Kanten nie vollständig verschwunden. Es kommt eben auch darauf an, wie gut der Bildprozessor die Dimmzonen wechselt - und das scheint hier sichtlich gut zu funktionieren.
Quelle: PC Games Hardware
Sony INZONE M9 U27M90 (7)
Zum Verständnis: Diese Dimmzonen reduzieren die Intensität der Hintergrundbeleuchtung in bestimmten Bereichen des Panels, was letztendlich das Kontrastverhältnis verbessert und zu helleren Lichtern und tieferen Schwarztönen führt. Mehr Zonen bedeuten in der Regel mehr Kontrolle über das auf dem Bildschirm angezeigte Bild. DisplayHDR 600 war bislang weniger gut, weil wenn überhaupt nur ein Dimming per LEDs an den Kanten zum Einsatz kam, welches in der Regel nur acht bis 16 Lichtzonen geboten hat.
Das Dimmen per FALD hat aber seine Grenzen, denn das Dimmen von Zonen kann auch zum sogenannten Halo-Effekt oder zum Verlust von Schattendetails, subtilen Lichtern oder sogar zu "Black Crush" führen, einem Begriff aus der Fotografie, der sich auf den Verlust der Wiedergabetreue in dunklen Bereichen eines Bildes bezieht. Abgesehen vom gut funktionierenden FALD messen wir auch eine hohe HDR-Spitzenhelligkeit von circa 790 cd/m², was die geforderten 600 der DisplayHDR-Spezifikation deutlich übertrumpft.
Bewegtbildqualität: IPS-typisch gut
In den Reaktionszeiten leistet sich das IPS-Panel erwartungsgemäß keine Fehler: Hier gibt es keine Schwankungen, wie etwa in VA-Panels und auch das absolute Niveau ist mit durchschnittlich vier Millisekunden ausreichend niedrig, um in Bewegungen kaum sichtbare Schlieren zu verursachen. Hier unterscheiden sich die verschiedenen IPS-Panels nicht und alle haben hier in etwa das gleiche Niveau, auch wenn LG nach wie vor die Mär der einen Millisekunde im Grauwechsel aufrechterhält.
Quelle: PC Games Hardware
Sony INZONE M9 U27M90: Kurze Reaktionszeiten, kaum Schlieren - typisch für IPS
Input Lag: Kein E-Sport-Niveau, aber auch noch nicht spürbar
Wir messen an der oberen Kante am HDMI-Eingang 19,8 Millisekunden, was bestenfalls mittelmäßig ist gegenüber anderen Konkurrenten - auch Fernsehern - die hier gerne mal einstellig sind. Diesen Aufschlag von irgendetwas zwischen zehn bis zwanzig Millisekunden messen wir auch im praktischen Test, der aber den ganzen Rattenschwanz zwischen Mausklick und Bildreaktion beinhaltet. Die durchschnittlichen 32 Millisekunden entsprechen daher dem mittelmäßigen Input Lag der anderen Messmethode.
G-Sync und Freesync: Funktioniert - was nicht selbstverständlich ist
Wir testen stets, ob die dynamische Bildwiederholrate fehlerfrei funktioniert, was leider nicht immer selbstverständlich ist. Der Inzone M9 tut sein Bestes, um eine makellose Bildqualität zu gewährleisten, denn er unterstützt auch Nvidia G-Sync (das Panel ist als G-Sync-kompatibel angegeben). G-Sync aber nicht nativ, denn die dynamische Bildwiederholrate basiert auf dem VESA-Standard Adaptive Sync. Wie G-Sync passt VRR die Bildwiederholfrequenz des Bildschirms an die schwankenden Bildwiederholraten der Ausgabe des Spielgeräts an und beseitigt so stotternde Bildschirmrisse für ein flüssigeres Gameplay.
Quelle: PC Games Hardware
Sony INZONE M9 U27M90: Mittelmäßige Signalverzögerung Nvidia LDAT)
Fazit: Guter Gaming-Monitor, doch als "PS5-Monitor" am Ziel vorbeigeschossen
Kurzum: Der Monitor ist ein nahezu perfektes Gaming-Display für den PC, was wir beim stolzen Preis von satten 1.100 Euro zum Marktstart aber auch erwarten. Die Harmonie mit der Playstation 5 mit Auto-HDR-Umschaltung oder selbst wechselnden Bildprofilen ist zwar ganz nett, aber nicht wirklich ein Killer-Feature, das dafür spricht. Das Problem ist der viel zu hohe Preis: Für circa 1.000 Euro bekommt man bereits größere und qualitativ mindestens gleichwertige Fernseher, etwa ein Samsung-QLED, LG-OLED oder eben die zahlreichen Monitore in TV-Größe, die es mittlerweile in 43 Zoll oder 48 Zoll gibt. Für alle Gamer, die nicht am Schreibtisch spielen, sind diese Displays einfach die bessere Wahl, die man zu einer PS5 kaufen kann. Allein schon deswegen, weil der Lautsprecher-Klang des Inzone M9 Monitor-typisch lausig ist.
Und wer dann doch am Schreibtisch spielen möchte - ja, sei es auch mit PC und PS5 am selben Monitor - bekommt in gleicher Größe schon deutlich günstigere Monitore. Allen voran mit den vielen 28-Zöllern, etwa einem Gigabyte M28U, der zwar kein HDR bietet, dafür aber einen praktischen KVM-Switch. Oder etwa dem LG Ultragear 27GN950-B, der ebenso 600er HDR bietet, wenn auch nicht mit FALD, aber das allein ist kein Preisunterschied von ca. 500 Euro wert.
| Produktname | Inzone M9 U27M90 |
|---|---|
| Hersteller | Sony |
| Diagonale | 27 Zoll |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 1.100,-/ausreichend |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2760169 |
| Ausstattung (20 %) | 2,10 |
| Anschlüsse | 2 × HDMI 2.1, 1 × DP 1.4, 1 × USB-C, 3 × USB-A 3.0, 1 × USB-B 3.0, 1 × USB-C 3.0 mit DP 1.4 |
| Max. Auflösung/Pixeldichte | 3.840 × 2.160/163,2 ppi |
| Panel-Typ/Diagonale | IPS/68,6 cm |
| Netzteil/Vesa-Halterung | Extern/100 x 100 |
| Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) | 6,8 kg/61,5 cm × 47,9 cm × 24,8 cm |
| Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. | Nein/-0°, +20°/7 |
| Garantie | 3 Jahre |
| Zubehör | HDMI-Kabel, Stromkabel, DP-Kabel |
| Eigenschaften (20 %) | 2,00 |
| Bildwiederholrate/VRR | 1-144 Hz/Freesync (G-Sync Compatible) |
| Farbtiefe/Farben | 10 Bit/1,07 Mrd. Farben |
| Kontrastverhältnis/Schwarzwert | 942:1/0,4 cd/m² |
| Max. Leistungsaufnahme/Stand-by | 73,7 Watt/0,4 Watt |
| Farbraumabdeckung | 127 %/87 % |
| Besonderheiten | Lautsprecher, Pixel-Overdrive, Software-OSD, Fadenkreuz, Hz-Einblendung, Schwarzaufhellung |
| Leistung (60 %) | 1,50 |
| Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) | 19,8 ms/32,1 ms |
| Farbtreue (ø Delta E 2000) | 2,7 |
| ø Reaktionszeit (Min.-Max.) | 4 ms (2,9 - 4,8 ms) |
| Min.-max. Helligkeit, Abweichungen | 8,9 - 415,4 cd/m², Bis 9 % |
| VRR-Funktionalität | voller Bereich |
| Schlieren-/Korona-Bildung | Nicht sichtbar |
| Endnote | 1,72 |
| + | Gutes HDR600 |
| + | Schlierenfrei |
| - | Relativ teuer |
Ja, der Sony Inzone M9 liefert eine Top-Qualität ab, die aber nicht unbedingt jeder Schreibtisch-Gamer braucht oder die es bei Fernsehern zum gleichen Preis auf größerer Bildfläche gibt. Wie finden Sie den Inzone M9 von Sony? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt.
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Next! Mal abwarten, was der LG 32GQ950-B kann. Es ist offenbar unglaublich schwer, einen perfekten Monitor zu bauen.
Sie gehen also genauso bis 1Hz runter.
G-SYNC Compatible monitors support variable refresh rate on GeForce 10 series and higher GPUs on Display Port and GeForce 30 series and higher GPUs on HDMI 2.1
Und die lediglich „kompatiblen“ Monitore synchen unter 48 Hz nicht mehr.
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