Bildqualität: Farbstarkes IPS-Panel
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Bildqualität: Farbstarkes IPS-Panel

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Mit der 4K/UHD-Auflösung auf der 28-Zoll-Diagonale kommt das Panel auf eine ordentliche Pixeldichte von knapp 158 Pixel pro Zoll. Zum Vergleich: Bei WQHD auf 27 Zoll sind es nur knapp 109 ppi. Allein die viel kleineren Pixel sind hier schon ein wesentliches Upgrade fürs Auge. Aber auch mit der Farbqualität kann der Monitor bei uns im Test überzeugen.

Beim MSI Optix MAG281URF handelt es sich um ein IPS-Panel, das typischerweise mit einer guten Blickwinkelstabilität und einer großen Farbraumabdeckung punkten kann. Den sRGB-Farbraum füllt der 10-Bit-Farbraum des Monitors vollständig aus und der professionelle Adobe RGB-Farbraum wird immerhin zu 85 Prozent befüllt. Auch ist die Farbtreue nach der Kalibrierung richtig gut: Das kann zwar dem Gamer egal sein, ist aber ein Indiz für die gute Farbqualität des Panels, sodass er sich auch für Video- oder Bildbearbeitung gut eignet.

MSI Optix MAG281URF:AdobeRGB Quelle: PC Games Hardware MSI Optix MAG281URF: Homogenität Quelle: PC Games Hardware MSI Optix MAG281URF: sRGB Quelle: PC Games Hardware MSI Optix MAG281URF: Farbtreue Quelle: PC Games Hardware

HDR gibt es hier nur in der niedrigsten 400er-Stufe, die kaum einen sichtbaren Mehrwert bietet. Mehr ist in dieser Preisklasse an Monitoren aber auch nicht drin. Displays mit besserem HDR samt Dimmzonen am Panel - und ansonsten gleichen Features - kosten gut und gerne das Doppelte.

Dafür punktet der Monitor in der SDR-Darstellung: Er hat einen IPS-typischen Kontrast von knapp 1.000 zu 1 und mit circa 300 Candela pro Quadratmeter eine mehr als ausreichende Spitzenhelligkeit, die mit geringen Abweichungen von bis zu 13 Prozent auch ziemlich gleichmäßig ausgeleuchtet.

Reaktionszeit: Schnelles, scharfes Bewegtbild

MSI Optix MAG281URF: Reaktionszeiten Quelle: PC Games Hardware MSI Optix MAG281URF: Reaktionszeiten Auch in den Pixel-Reaktionszeiten verläuft unsere standardisierte Messung typisch für ein IPS-Panel. Der Durchschnitt aller zwanzig Messungen bei 3,9 Millisekunden liegt auch zwischen anderen IPS-Panels im guten Durchschnitt. Ja, die Flüssigkristalle drehen sich nicht ganz so blitzschnell wie die eines TN-Panels - die bleiben unerreicht schnell, sterben aber auch aus, selbst bei Hochfrequenz-Panels bis zu 360 Hz wird mittlerweile IPS eingesetzt, weil sie eben mittlerweile schon schnell genug sind. Der MSI-Monitor hat drei Overdrive-Stufen im OSD und bei nativen 144 Hz ist die mittlere Stufe auch der beste Kompromiss aus reduzierten Schlieren und minimalem Ghosting.

Wem das noch immer zu unscharf ist, der aktiviert hier einfach das sogenannte MPRT Sync. Dabei handelt es sich um eine Low-Motion-Blur-Technik mit pulsierendem Hintergrundlicht, was das Bewegtbild noch mal deutlich schärft. "Sync" bedeutet hier, dass die Technik zusammen mit Freesync oder G-Sync gleichzeitig funktioniert, was sich in anderen, älteren Modellen gegenseitig ausschloss. Nicht aber hier im MSI-Monitor. Bei so manch anderem Monitor harmonierte LMB und Sync nicht unbedingt fehlerfrei, hier aber schon. Wir haben auf der vollen Frequenzspanne keinerlei Bildfehler entdecken können. Sowohl mit als auch ohne MPRT, die dynamische Bildwiederholrate mit Free- und G-Sync funktioniert in jedem Fall tadellos.

MSI Optix MAG281URF: Schlieren Quelle: PC Games Hardware MSI Optix MAG281URF: Schlieren

Die dynamische Bildwiederholrate mittels Freesync oder G-Sync ist unserer Ansicht nach eine wichtige Eigenschaft eines Gaming-Monitors, weil dadurch Bildrisse (screen tearing) vollständig verhindert werden. Das passiert auch mit V-Sync, doch wird dadurch der Input Lag erhöht und die Fps-Rate auf einen geraden Teiler reduziert. Heißt: Schafft die Grafikkarte bei 144 Hz nicht 144 Fps, wird sie mindestens auf 72 Fps reduziert - oder eben niedriger. Das will niemand, daher gibt es keinen Grund, nicht mit Free-/G-Sync zu spielen. MPRT Sync lohnt sich gerade für rasante Spiele, also Shooter. Daher ist das Marketing von MSI mit "E-Sport" hier nicht ganz so weit hergeholt. Ja, ein Pro-Gamer zockt nicht unbedingt in einer 4K-Auflösung, aber trotzdem lässt sich damit recht gut kompetitiv zocken. MPRT Sync lohnt sich so richtig erst bei hohen Fps-Werten um die 100 Fps, unserer Ansicht nach. Aber im Gegensatz zu manch anderen Modellen stört sie auch nicht in niedrigen Fps-Werten, sodass man sie in unterschiedlichen Spielen nicht extra ab- und zuschalten muss.

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  1. Seite 1 Ausstattung: Üppig mit vielen Anschlüssen und KVM
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  3. Seite 3 Input Lag und Fazit
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von pain474 Software-Overclocker(in)
        War kurz davor den Neo G7 am Freitag fuer 799 $ zu bestellen, habe es dann doch sein lassen, weil curved. Wenn es die gleichen specs in non curved gibt schlage ich zu
      • Von pain474 Software-Overclocker(in)
        War kurz davor den Neo G7 am Freitag fuer 799 $ zu bestellen, habe es dann doch sein lassen, weil curved. Wenn es die gleichen specs in non curved gibt schlage ich zu
      • Von Richu006 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von JoM79
        Samsung Neo G7 oder G8 nichts für dich?
        Eigentlich schon...
        2 Dinge stören mich.
        Er ist curved, und 32"

        Ich nutze mein Rechmer auch zum Arbeiten (video/foto edditing, CAD etc.) Und möchte deshalb kein curved hauptmonitor.

        Und er ist 32"

        Ich habe ein triple monitor setup mit 3 28" monitoren, und ich möchte nur den hauptmonitor ersetzen. Möchte deshalb eigentlich bei 28" bleiben.

        Aber ja im grunde genommen gänge es schon in die Richtung.

        Evtl. Muss ich mich damit verabschieden 3 gleich grosse Monitore zu haben und den mittleren auf 32" upgraden.

        Ich warte mal noch etwas ab was die zukunft bringt.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Samsung Neo G7 oder G8 nichts für dich?
      • Von Richu006 BIOS-Overclocker(in)
        Ach... weckt mich wenn es endlich eine alternative zu meinen 2.5k teuren Asus Swift PG28UQ gibt... ohne den nervigen Lüfter!
        Kriterien:
        .27/28", HDR1000 (OLED oder mit FALD), 120hz, 4K, G-sync.

        Bis heute gibt es keine alternative

        Und ich wäre ja happy mit dem Bild etc. Aber der ödde Lüfter nervt einfach wie Sau!
      • Von Celsi_GER Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Den "perfekten" Monitor gibt es einfach nicht, irgendwas ist doch immer. Ich suche seit Jahren und lese Testberichte, weil mein nächster Monitor richtig richtig klasse sein soll. Bei IPS sind es in der Regel ungleichmäßige Ausleuchtung und Backlight Bleeding. Bei sowas kann man sich nicht mal auf Testberichte und Aussagen im Web verlassen, weil die Stärke dieser Probleme von Exemplar zu Exemplare variiert.
        Ich glaube, mein alter, pixelfehlerverseuchter ACER hier muss noch eine Weile durchalten, bis es eine kleine Auswahl OLED Geräte zu brauchbaren Preisen gibt. Hier sehen ich zum ersten Mal eine wirkliche Chance auf einen nahezu perfekten Monitor.
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