LG Ultragear OLED 45GR95QE-B im Test: Der OLED-Traum eines jeden Breitbild-Zockers
Endlich gibt es immer mehr OLED-Monitore wie etwa den Ultragear OLED 45GR95QE-B von LG. Fürs Gaming sind sie ein Traum, denn mit einem bestmöglichen Kontrast liefern solche Monitore nicht nur knackige Farben, sondern auch ein knackscharfes Bewegtbild dank praktisch keiner Pixel-Reaktionszeiten und 240 Hz Bildwiederholrate. Nonplusultra-Monitor oder Schwächen in der B-Note - wie wird sich der Ultragear OLED 45GR95QE-B schlagen?
In diesem Artikel
- Seite 1 LG Ultragear OLED 45GR95QE-B: Einleitung und Ausstattung
- Seite 2 LG Ultragear OLED 45GR95QE-B im Test: Bildqualität und HDR
- Seite 3 LG Ultragear OLED 45GR95QE-B im Test: Bewegtbild, Reaktionszeiten, Schlieren, G-Sync
- Seite 4 LG Ultragear OLED 45GR95QE-B im Test: Unser Fazit
- Seite 5 Bildergalerie
Der LG Ultragear OLED 45GR95QE-B ist mit Sicherheit kein Schnäppchen. Aber OLED und große Panels kosten nun mal. Ja, wer ein OLED-Schnäppchen sucht, wird heutzutage bei den Fernsehern fündig. Mittlerweile gibt es auch schon einigermaßen Schreibtisch-taugliche Größen in 48 Zoll. Bei den hier vorhandenen 45 Zoll - 44,5 Zoll genauer gesagt - handelt es sich um ein Ultrawide-OLED im 21:9-Format. Das Panel kennen wir bereits vom Corsair Xeneon Flex (Test), der erste biegbare Monitor auf dem Markt. LG (Electronics) bringt das Display von LG (Display) aber mit unveränderbarer, fester 800R-Krümmung auf den Markt. Dafür ist er auch deutlich günstiger als der Pionier von Corsair. Konkurrenz hat der LG mittlerweile auch von kleineren Ultrawide-OLEDs auf dem Markt. Seit vergangenem Jahr gibt es auch OLED-Panels von Samsung im 21:9-Format, wenn auch "nur" in 34 Zoll.
Die Ultragear-Modelle richten sich speziell an Gaming-Enthusiasten. Dementsprechend ist eine RGB-Beleuchtung vorhanden, aber noch bedeutender sind Funktionen wie die maximale Bildwiederholfrequenz von 240 Hz und die außerordentlich schnelle Reaktionszeit von 0,03 ms, die von LG genannt wird. Um Tearing-Effekte zu eliminieren, ist der Monitor außerdem G-Sync-kompatibel. Insgesamt erscheint der 45-Zoll-Monitor auf dem Papier als ein durchdachtes und beeindruckendes breites Gaming-Modell.
Ausstattung: Grundsolide, wenn auch nicht überragend
Dem Monitor liegen immerhin mehrere Videokabel bei. Während die meisten Monitore nur ein Displayport-Kabel spendieren, liegt hier noch eines für HDMI (2.1) dabei. Erste Wahl bleibt für Spieler aber Displayport. Neben dem externen Netzteil und einem USB-Kabel gibt es hier auch eine praktische Fernbedienung dazu. Der LG OLED 45GR95QE-B verfügt über eine Reihe von Standardanschlüssen - zwei HDMI 2.1 und ein DisplayPort 1.4 als Eingänge sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse über den integrierten USB-Hub. Wie bei den meisten LG-Monitoren befinden sich die Anschlüsse an der Rückseite des Bildschirms und nicht an der Unterseite. Die Stecker stehen also horizontal ab.
Auch die Ergonomie-Funktionen beschränken sich auf das Übliche: Pivot, also das Drehen um 90 Grad, ist bei 21:9-Monitoren praktisch nie vorhanden. Der Bildschirm lässt sich um elf Zentimeter in der Höhe verstellen sowie etwas um die Horizontale neigen und um die Vertikale drehen.
Bildergalerie
OSD: Wieso keinen Joystick mehr, LG?
Absolut unverständlich ist aber, wieso LG den kleinen praktischen Joystick zur OSD-Bedienung abgeschafft hat und minimalistisch nur noch eine(!) Taste bietet. Ohne die Fernbedienung ist man quasi aufgeschmissen. Das schränkt die Bedienung einfach nur unnötigerweise ein. Selten haben wir so einen Rückschritt erlebt.
Das OSD selbst wirkt übersichtlich und hat alles (und mehr), was ein Spieler heutzutage braucht. Mit dabei sind ein Fadenkreuz, ein Hz-Counter und sogar eine Schnittstelle für eine Hardware-Kalibrierung, die ein Gamer aber nicht wirklich braucht. Außerdem verfügt der Monitor über die üblichen OLED-Pflege-Techniken, die einem Einbrennen entgegenwirken sollen, wie etwa Pixel Cleaning, Image Cleaning, Screen Move und einen Screen Saver. Ein klein wenig vermissen wir hier einen KVM-Switch, der in so manchen Gaming-Monitoren nicht mehr unüblich ist. Für die RGB-Beleuchtung gibt es einige voreingestellte Profile, die sich auch über die Software per Windows steuern lassen.

Danke Aufjedenfall für diesen Test! War zumindest für my point of view sehr hilfreich! LG
Thema 'LG OLED 45GR95QE - ein kurzer Erfahrungsbericht/ Ersteindruck'
https://www.computerbase....
Die Erfahrung ist doch sehr positiv geschrieben... Er fand das Bild zuerst nicht so gut, weil er die falschen Grafikeinstellungen hatte. Das Bild ist sehr klar und da fällt Filmgrain schon stark auf. Bei DLSS muss man definitiv mit der Schärfe herumspielen. Ich habe mit einem Visus von 1.6 Augen eines jungen Gottes
PS: Vielleicht hätte er noch etwas mit ClearType Einstellungen was herausholen können.
Ich habe den Monitor und bin zufrieden. Zuvor hatte ich einen 49zoll 4K TV auf dem Schreibtisch. Der Vorteil gegenüber 4K ist auch die wesentlich bessere Performance. Jetzt reicht mir auch erstmal wieder die RTX 3070 bis zur 5000er Gen aus, die in 4K schon ziemlich die Puste ausging. Ist aber nur meine Meinung... ich sage nicht, dass höhere Auflösung Quatsch ist, aber ich bin zufrieden, sogar begeistert. Ich habe ihn für knapp unter 1000 Euro erworben.
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Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie ich eine Note 1- mit meinem (kurzen) Eindruck auf der IFA überein bringen soll, denn wenn eines ganz klar ist: die PPI sind aus der Hölle.
Man ist ständig geneigt die Einstellungen zu prüfen um sicher zu sein, dass man auch wirklich die native Auflösung gewählt hat, ob der "krümeligen" Ränder an allen Objekten im Spiel - trotz AA. Die Auflösung in Verbindung mit der Bildfläche ist halt einfach der absolute Spaßkiller. Ich verstehe nicht, warum man hier seitens LG nicht zumindest auf eine 3840x1600er Auflösung gegangen ist.
Warum mich das so aufregt? Weil ich gerne einen 38" oder meinetwegen 45" 21:9 OLED haben möchte und nun nochmal 1-2 Jahre drauf warten muss (wenn überhaupt je einer kommt). Jetzt muss wohl mein 21:9 IPS X34 noch ne Weile halten oder ich mach den Zwischenschritt zu einem 34" OLED. 16:9 geht gar nicht
Ich habe den Monitor und bin zufrieden. Zuvor hatte ich einen 49zoll 4K TV auf dem Schreibtisch. Der Vorteil gegenüber 4K ist auch die wesentlich bessere Performance. Jetzt reicht mir auch erstmal wieder die RTX 3070 bis zur 5000er Gen aus, die in 4K schon ziemlich die Puste ausging. Ist aber nur meine Meinung... ich sage nicht, dass höhere Auflösung Quatsch ist, aber ich bin zufrieden, sogar begeistert. Ich habe ihn für knapp unter 1000 Euro erworben.
Da schafft der C2 42" dauerhaft 177cd/m² in SDR und 108cd/m² in HDR und der 45GR95 203cd/m² sowie 139cd/m².
Peak 2% Window: C2 678cd/m² GR95 675cd/m².
Wo ist der C2 jetzt um einiges heller?
Quellen:
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