Farbqualität und Bewegtbildschärfe
Bildqualität: Hervorragend, weil OLED, LG und TV
Kaum mehr erwähnenswert, dass OLED-Panels mit dem deutlich besseren Kontrast nahezu jedem LCD mit Hintergrundlicht überlegen ist. OLED-Displays wie dieses verwenden selbstleuchtende Pixel anstelle einer Hintergrundbeleuchtung, und jedes Pixel kann sich für perfekte Schwarztöne und ein nahezu unendliches Kontrastverhältnis vollständig abschalten. Die Pixel können sich auch unabhängig vom Rest des Bildschirms individuell aufhellen, sodass helle Lichter perfekt neben den tiefen Schwarztönen dargestellt werden, ohne dass es zu Überstrahlungen oder Lichthöfen kommt.
Quelle: PC Games Hardware
LG OLED Flex 42LX3Q6LA (4)
Andere TV-Tests zeigen, dass der OLED Flex auch ohne HDR mit ca. 400 cd/m² hell genug ist; nur im PC-Modus ist die Maximalhelligkeit auf ungefähr die Hälfte beschränkt. Das ist zwar für die meisten Schreibtisch-Szenarien noch immer absolut ausreichend, aber nicht mehr wirklich, um hellen Blendungen entgegenzuwirken. Allgemein leuchten die meisten LCD-Monitore circa 300 cd/m² maximal, während für die Praxis die Hälfte ausreicht. Im PC-Modus kommt zudem der automatische Helligkeitsbegrenzer (Auto Brightness Limiter, ABL) nicht zum Einsatz, der die Helligkeit ständig variieren lassen und nur stören würde.
Abgesehen von der Helligkeit gefällt uns auch die hervorragend gleichmäßige Ausleuchtung, welche auch bei OLEDs nicht unbedingt selbstverständlich ist und in unserem Test Differenzen von nur drei Prozent Unterschiede aufweist. Sehr gut ist ebenso die gute Farbtreue mit einem Delta-E-Wert von nur 2,3 sowie die Farbtiefe von 10 Bit. Auch ein Adobe-RGB-Farbraum wird nahezu vollständig abgedeckt (sRGB sowieso), sodass sich der Fernseher selbst für farbkritische Anwendungen missbrauchen ließe.
Wie alle Fernseher verfügt der OLED Flex über eine spiegelnde Beschichtung und nicht etwa über eine matte, so wie sie bei Monitoren üblich ist. Die TV-Hersteller geben sich Mühe, mit der Beschichtung störende Reflexionen durch Streuung weniger sichtbar zu machen, was aber nie so gut funktioniert wie bei einer grundsätzlich matten Oberfläche. Grundsätzlich sind OLEDs schon wegen der niedrigeren Helligkeit weniger für sehr helle Umgebungen geeignet oder solche, bei denen man Reflexionen nicht im Griff hat. Der Vorteil der spiegelnden Oberfläche hingegen ist eine klarere Pixelstuktur. Im direkten Vergleich, aber auch nur dann, kann ein mattes LCD so wirken, als läge ein trüber Schleier darüber. TV-Tester attestieren dem OLED Flex etwa eine etwas bessere Anti-Reflexions-Beschichtung als die des LG 42 C2, dem flachem, "herkömmlichen" und günstigerem OLED-TV. An sich ist das schwer zu beurteilen und hierbei handelt es sich lediglich um Nuancen.
HDR-Darstellung: Traumhaft für einen OLED
Typisch für LG-Fernseher ist die gute HDR-Helligkeit der OLED-Displays, die wir hier auf knapp 800 cd/m² ausmachen. Zusammen mit dem niedrigen Schwarzwert und dem nahezu perfekten Local Dimming dank selbstleuchtender OLED-Pixel stechen auch kleine Highlights klar und deutlich sichtbar hervor. Er zeigt auch eine breite Palette von Farben in HDR, die lebendig aussehen dank des großen Farbvolumens, was ihn zu einer guten Wahl für die Wiedergabe von HDR-Inhalten in dunklen Räumen macht.
Bewegtbildqualität: Knackscharf, ohne Reaktionszeiten
Abgesehen von der hervorragenden (Stand-)Bildqualität haben OLEDs den Vorteil von quasi nicht vorhandenen Pixel-Reaktionszeiten. Heißt, dass das OLED-Panel keine schaltzeitbedingten Schlieren aufweist, was insbesondere ein Nachteil bei VA-LCDs ist. Die standardmäßig gemessene Reaktionszeit zwischen 10 und 90 Prozent der Steig- und Fallzeit des Leuchtsignals fällt durchgehend unter 0,1 Millisekunden aus. Wegen fehlender Relevanz sparen wir uns daher die Ermittlung der exakten zweiten Nachkommastelle. Keine Schlieren sind keine Schlieren, daher ist das Nonplusultra bei OLEDs hier fast immer erreicht.
Quelle: PC Games Hardware
LG OLED Flex 42LX3Q6LA (6)
Nun ist nicht nur eine besonders niedrige Reaktionszeit, sondern auch eine besonders hohe Bildfrequenz für ein möglichst scharfes Bewegtbild verantwortlich. Und die ist hier auf 120 Hz beschränkt. Das ist an sich schon gut, absolut massen- und Gaming-tauglich, aber OLEDs mit doppelt so hohen 240 Hz sind eben noch einmal etwas schärfer.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Gerät eine Art Low-Motion-Blur-Funktion bietet. Also das, was bei LCDs als Backlight-Strobing oder anderen Hersteller-eigenen Markennamen bekannt ist zur Unschärfereduzierung. Zum einen ist die Funktion bei OLEDs fürs Gaming nicht brauchbar und hier schon gar nicht, weil dann die Bildfrequenz auf 60 Hz beschränkt und VRR deaktiviert ist. Wir können daher nur von der Funktion namens "OLED Motion" hier abraten. Denn nahezu immer ist aktives VRR, also G- oder Freesync samt hoher Bildwiederholrate die bessere Voreinstellung.

LG OLED42C37LA OLED evo TV gibt ?
Ich meine was kann dieser Monitor denn besser außer das er sich krümmen lässt ?
Wahrscheinlich ist das Panel sogar schlechter bzw reicht nicht an die Helligkeit des C3 42" Evo TV heran, bin mir aber da nicht 100% sicher.
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Damit der Kunde selbst entscheiden kann wie "FLEX" er sein Monitor haben möchte. Somit könnten einzel Serien (Krümmung oder gerade) komplett entfallen.
Das wäre sinnvoll.