KTC M27T20 im Test: 1000er-HDR mit Mini-LEDs zum fairen Preis

Endlich wird gutes HDR bezahlbar. Zumindest verspricht das der M27T20 des noch recht unbekannten Herstellers KTC. Hier handelt es sich um einen 27 Zoll großen WQHD-Monitor mit bis zu 165 Hz und 1000er-HDR mit 576 Mini-LED-Dimmingzonen. Bislang gab es derartiges HDR oft nur in Displays mit vierstelligem Preis. Ganz ohne Kompromisse kommt dieser Preis-Leistungs-Kracher aber auch nicht aus.

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KTC M27T20 im Test: 1000er-HDR mit Mini-LEDs zum fairen Preis
Quelle: PC Games Hardware

Der KTC M27T20 ist ein erschwinglicher Mini-LED-Gaming-Monitor mit einer 576-Zonen-FALD-Lösung (Full Array Local Dimming), mit der Sie die richtige HDR-Bildqualität genießen können. Diese Zonen können Teile des Bildes, die dunkel sein sollen, abdunkeln, ohne die Bereiche des Bildschirms, die hell bleiben sollen, stark zu beeinträchtigen, wodurch das Kontrastverhältnis erheblich verbessert wird. Die Monitor-Evolution schreitet aber hier im Preis voran, weil es 27er mit Mini-LED-FALD schon auf dem Markt gibt, aber hier noch einmal etwas reduziert. Im Gegensatz zum Cooler Master Tempest GP27Q oder AOC Agon Pro AG274QXM mit IPS-Panel verwendet der KTC M27T20 die VA-Technologie, welche die üblichen Vor- und Nachteile bringt.

Ausstattung: Zahlreiche Anschlüsse, KVM, insgesamt ordentlich

Der KTC M27T20 bietet eine hervorragende Anschlussausstattung. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Schnittstellen, um externe Geräte zu verbinden. Dazu zählen neben zwei HDMI-2.0-Schnittstellen, auch einmal Displayport 1.4 und eine USB-C-Schnittstelle mit einer Leistung von 90 Watt Power Delivery. Über den Displayport- und den Typ-C-Anschluss lassen sich Bildraten von bis zu 165 Hz erzielen, jedoch ohne HDR oder Free/-G-Sync - hiermit ist man auf 144 Hz limitiert. Zusätzliche Extras sind ein Kopfhöreranschluss und ein USB-Hub mit zwei USB-3.0-Schnittstellen. Dieser Hub kann entweder über einen USB-B-3.0- oder über den genannten USB-C-Anschluss betrieben werden, wodurch der Bildschirm auch als KVM-Switch fungiert.

Beim Lieferumfang finden wir die üblichen Kabel vor, also Netzteil, Displayport und HDMI. Leider kein USB-C-Kabel, denn gute Typ-C-Verbinder sind recht teuer. Dank USB-C ist der Monitor aber ein gute, wenn auch rudimentäre Docking-Station für ein Notebook.

Bildergalerie

Ansonsten verfügt der Monitor über alle üblichen Ergonomie-Funktionen, ist um die Standplatte schwenkbar und bietet auch eine Kabelführung durch den Standfuß, wenn auch in Pink, was man halt mögen muss.

Was wir hier etwas vermissen und wohl dem Preis zum Opfer gefallen ist, sind Annehmlichkeiten, wie etwa speicherbare Bildprofile oder ein Software-OSD. Außerdem sind die Lautsprecher nicht unbedingt von Qualität, die hätte man genauso gut weglassen können. Das alles braucht aber nicht jeder und Gaming-Features, wie etwa ein Hz-Counter, ein Timer oder ein Fadenkreuz sind im OSD auffindbar.

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  1. Seite 1 Einleitung und Ausstattung
  2. Seite 2 Bildqualität
  3. Seite 3 Free-/G-Sync, Input Lag und Fazit
    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Danke für die Info, ich möchte aber dennoch 2 Fragen nachfragen, Du hattest das Ding ja vor der Nase:

        1) Wie hoch ist der Monitor auf der niedrigsten Höhenverstellung? Will sagen: Wieviel cm ist der untere Rand vom Tisch entfernt?
        2) Bringen deiner Meinung nach Mini LED etwas, mal abgesehen von einer besser Nutzbaren HDR Funktionalität? Der Monitor hier hat halt VA, ist damit nicht so fix vs einem IPS Panel.

        Danke
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Danke für die Info, ich möchte aber dennoch 2 Fragen nachfragen, Du hattest das Ding ja vor der Nase:

        1) Wie hoch ist der Monitor auf der niedrigsten Höhenverstellung? Will sagen: Wieviel cm ist der untere Rand vom Tisch entfernt?
        2) Bringen deiner Meinung nach Mini LED etwas, mal abgesehen von einer besser Nutzbaren HDR Funktionalität? Der Monitor hier hat halt VA, ist damit nicht so fix vs einem IPS Panel.

        Danke
      • Von PCGH_Manu Software-Overclocker(in)
        Zitat von Mydgard
        @PCGH_Manu Was ist denn unter "Ansonsten verfügt der Monitor über alle üblichen Ergonomie-Funktionen" zu verstehen?

        Hat er eine Höhenverstellung? Wenn ja, wie hoch? Wie niedrig kann man ihn einstellen (wieviel cm sind dann noch Platz zwischen Tisch und Unterkante Displayrahmen? Hat der Monitor Pivot?
        Genau das ist damit gemeint. Also Pivot, neigbar und höhenverstellbar um 11 cm, steht in der Tabelle am Ende. Hatte mir die Details im Fließtext gespart.
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        Zitat von JoM79
        Micro LED gibts noch keine Monitore.
        Oder meinst du Mini LED?
        Ja Sorry meinte Mini LED
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Micro LED gibts noch keine Monitore.
        Oder meinst du Mini LED?
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Was ist denn unter "Ansonsten verfügt der Monitor über alle üblichen Ergonomie-Funktionen" zu verstehen?

        Hat er eine Höhenverstellung? Wenn ja, wie hoch? Wie niedrig kann man ihn einstellen (wieviel cm sind dann noch Platz zwischen Tisch und Unterkante Displayrahmen? Hat der Monitor Pivot?

        Danke

        PS: Mit Mini LED hatte ich bisher wenig Berührungspunkte ... wenn man OLED wegen einem möglichen Burn In auschließen möchte, wäre dann Mini LED zu bevorzugen vs einem normalen Monitor mit IPS/VA aber ohne Mini LED oder wäre so einer wie der hier besser?
      Direkt zum Diskussionsende
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