Asus ROG Swift Pro PG248QP im Test: G-Sync, Input Lag und Fazit
In diesem Artikel
G-Sync: funktioniert, Freesync nur bis 500 Hz
Für Gamer ist Freesync und G-Sync wichtig und sollte unserer Meinung nach stets aktiv sein. Umso wichtiger ist es, dass die Funktion auf der Frequenzspanne keine Fehler aufweist, was bei günstigeren Modellen nicht unüblich ist und weswegen wir es daher stets testen. Nun erübrigt sich fast der Test mit G-Sync, denn mit einem nativen Modul hat das mit einer Nvidia-GPU schon immer funktioniert, so natürlich auch hier. Die eingangs erwähnten Einschränkungen gibt es lediglich mit einer AMD-Grafikkarte. Das bedeutet, dass Freesync hier "nur" bis 500 Hz und nicht bis zur übertakteten Obergrenze von 540 Hz funktioniert.
Input Lag: quasi nicht vorhanden
Egal, mit welcher Methode wir messen: Der Monitor weist einen legendär niedrigen Input Lag auf. Unsere beiden externen Tools zeigen Verzögerungen unterhalb 2,8 Millisekunden. Mit dem Nvidia Reflex Latency Analyzer verfügt der Monitor über eine eingebaute Methode, den Input Lag zu messen. Das funktioniert mit kompatiblen Mäusen, die direkt am USB-Anschluss des Monitors hängen. Wie genau das funktioniert, haben wir im Artikel über Reflex beschrieben. Reflex ist sowohl hard- als auch softwareseitig ein sinnvolles Feature für ambitionierte Shooter-Spieler und erst recht professionelle E-Sportler.
Fazit: E-Sport-Evolution mit gestochen scharfem Bewegtbild
Das "Problem" bei derartigen Monitoren ist, dass einem im direkten Vergleich auffällt, wie viel besser so eine Bewegtbildklarheit sein kann und wie deutlich der Unterschied mit einem Bild mit 240 Hz gegenüber der doppelten Frequenz auffällt.
| Produktname | ROG Swift Pro PG248QP |
|---|---|
| Hersteller | Asus |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 1.050,-/ausreichend |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3035044 |
| Ausstattung (20 %) | 2,30 |
| Anschlüsse | 2 × HDMI 2.0, 1 × DP 1.4, 2x USB-A 3.0 |
| Max. Auflösung/Pixeldichte | 1.920 × 1.080/91,4 ppi |
| Panel-Typ/Diagonale | TN/61,2 cm (24,1 Zoll) |
| Netzteil/VESA-Halterung | Extern/100 × 100 |
| Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) | 7,5 kg/56 cm x 40 cm x 26 cm |
| Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. | Ja/-5°, +20 °/11 cm |
| Garantie | 3 Jahre |
| Zubehör | HDMI-Kabel, Stromkabel, Werkskalibrierung, DP-Kabel |
| Eigenschaften (20 %) | 1,94 |
| Bildwiederholrate/VRR | 1–540 Hz/G-Sync (nativ, Freesync-fähig) |
| Farbtiefe/Farben | 8 Bit/16,7 Mio. Farben |
| Kontrastverhältnis/Schwarzwert | 1.346:1/0,3 cd/m² |
| Max. Leistungsaufnahme/Stand-by | 39 Watt/0,1 Watt |
| Farbraumvolumen | 140 %/96 % |
| Besonderheiten | Lautsprecher, Pixel-Overdrive, Software-OSD, Fadenkreuz, Hz-Einblendung, LMB-Technik, Schwarzaufhellung |
| Leistung (60 %) | 1,35 |
| Input Lag (OSRTT/Nvidia LDAT) | 2,1 ms/2,8 ms |
| Farbtreue (ø Delta E 2000) | 2,8 |
| ø Reaktionszeit (Min.-Max.) | 3,6 ms (0,7–22,8 ms) |
| Min.-max. Helligkeit, Abweichungen | 56–446,8 cd/m², bis 8 % |
| VRR-Funktionalität | Voller Bereich |
| Schlieren-/Korona-Bildung | Nicht sichtbar |
| Endnote | 1,66 |
| + | Gestochen scharfes Bewegtbild |
| + | Legendär niedriger Input Lag |
| - | Lausige (TN-)Blickwinkelstabilität |
Jeder Unterschied ist für jeden faktisch sichtbar, auch wenn es ab 360 Hz wirklich minimal wird und das auch nicht unbedingt jedem die Full-HD-Auflösung wert ist. Eigentlich niemandem außer E-Sportler, weswegen Asus zu Recht auch das "Pro" mit in den Namen aufnimmt. Denn für Nichtprofis gibt es einfach bessere Kompromisse aus Bilddiagonale, Auflösung und Bildwiederholrate, etwa 4K und 240 Hz auf 32 Zoll oder WQHD und 360 Hz auf 27 Zoll. Selbst solche Monitore sind noch High End und die meisten von uns dürften noch immer mit den berühmten 144 Hz klarkommen. Daher lautet unsere Empfehlung nur: Schauen Sie sich einfach keinen Monitor mit 540 Hz an.

Da hilft mehr Auflösung und AA.
aber mal ehrlich so wie aus dem Fenster schauen das dauert noch?
Da hilft mehr Auflösung und AA.