Asus ROG Swift Pro PG248QP im Test: Bildqualität
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Bildqualität: Standbild wie erwartet mittelmäßig
Da es sich um einen Gaming-Monitor handelt, der konsequent auf Geschwindigkeit ausgelegt ist, sind die Ansprüche an die Farbqualitäten nicht ganz so hoch. Die TN-Panels waren fast schon ausgestorben, nachdem der erste Monitor mit 360 Hz (natürlich auch ein Asus) damals mit IPS aufwartete. Während damals die TN-Panels nicht mehr ganz so schlechte Farbqualität aufwiesen und auch am Manko der Blickwinkelstabilität nachbesserten, wurden IPS-Panels immer schneller. Beide Panel-Techniken veranstalteten also ein Wettrennen darum, wer als Erster seine Mankos ausräumt und das jeweilige andere überflüssig machen würde. IPS schien gewonnen zu haben - bis jetzt. Auch wohl deswegen, weil TN ein Billigheimer-Stigma anhaftete, das nicht mehr aus der Käuferschaft wegzubekommen war.
Es wäre daher nicht ungewöhnlich, wenn auch hier ein IPS-Panel zum Einsatz käme, aber hier erleben wir wieder ein TN-Panel. Asus nennt das E-TN, wobei das lediglich Marketing ist, es also "für die Anforderungen von E-Sport" optimiert sei. Andersherum ist es wahrscheinlicher: Die E-Sport-Anforderungen sind die einzige Nische, wo TN mit den schnellen Reaktionszeiten noch eine Daseinsberechtigung haben.
Aber wie auch bei früheren TN-Panels, predigen wir auch hier, dass TN nicht gleich schlecht sein muss: Der sRGB-Farbraum wird zuverlässig abgedeckt und der Kontrast ist auch nicht wirklich schlechter als bei IPS. Die Farbkalibrierung ab Werk ist ganz brauchbar, wenn auch nicht unbedingt für professionelle Bildbearbeitung geeignet, was man von diesem Monitor aber auch nicht wirklich erwarten kann. Dennoch ist das Display auf eine gute Farbtreue mit einem Delta E von 2,8 kalibrierbar. Auch die Ausleuchtung ist ziemlich gleichmäßig, mit geringen Abweichungen von maximal nur acht Prozent.
Quelle: PCGH
Asus ROG Swift Pro PG248QP (3)
Der größte Nachteil der Bildqualität dieses Panels sind die Blickwinkel, die TN-typisch einfach schlecht sind. Der Blick muss wirklich senkrecht zur Bildfläche sein, damit das Bild stabil bleibt. Jede leichte Blickwinkeländerung in horizontaler oder vertikaler Richtung führt zu einer erheblichen Gamma- und Helligkeitsverschiebung, was zu falscher Farbdarstellung führt. Das ist der Punkt, an dem ein TN-Panel im Vergleich zu einem IPS- oder einem anderen LCD-Typ schlecht aussehen kann, da Sie ein IPS-Panel aus einem leicht außermittigen Winkel betrachten können und immer noch ein großartiges Erlebnis haben, während ein TN-Panel unter den gleichen Umständen vergleichsweise schrecklich aussieht. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Setup so optimiert ist, dass Sie das Panel genau in diesem sehr engen Sweet Spot des Betrachtungswinkels anschauen.
Bewegtbildschärfe: die Paradedisziplin des 540-Hz-Displays
Mehr Bilder pro Sekunde (neudeutsch Fps oder Hz) bedeutet ein schärferes Bewegtbild. Gerade in schnellen Shootern ist das umso wichtiger. Neben einer kurzen Signalverzögerung, also Input Lag, wird man hier mit gestochen scharfen Bewegungen ohne LCD-bedingten Schlieren belohnt. Das durften wir auch an der ersten Sichtprobe mit dem standardmäßigen Testufo-Bewegtbild feststellen. Bei der üblichen Fluggeschwindigkeit von 960 px/s ist das Ufo in Bewegung verblüffend scharf wie ein Standbild.
Quelle: PCGH
Asus ROG Swift Pro PG248QP (7)
Der Asus PG248QP verfügt über vier Overdrive-Einstellungen, von denen die erste ausgeschaltet ist. Bei einem derart hohen Niveau verbessert der Overdrive die Bewegtbildschärfe ohnehin nur noch minimal. Auf der Stufe "Normal" ist vielleicht noch eine winzige Nuance an Verbesserung festzustellen. Alles darüber hinaus lohnt sich nicht. Genauso wenig wie die ULMB-Funktion, also ein Schwarzbildflimmern, welches das Bild eigentlich noch einmal nachschärft. Das G-Sync-Modul bietet mittlerweile standardmäßig ULMB 2, welches zur ersten Version etwas feiner in der Helligkeit und Pulsweitenmodulation reguliert werden kann. Nun lohnt sich das wirklich nur, wenn man in deutlich niedrigeren Frequenzen spielt und ein ähnlich scharfes Bewegtbild bekommen möchte, also etwa bei 240 Fps und allem darunter.
Quelle: PCGH
Asus ROG Swift Pro PG248QP (5)
Wie erwartet sind die Reaktionszeiten legendär niedrig. Hier handelt es sich ohne Übertreibung um das LCD mit den bislang kürzesten Reaktionszeiten. Nun ist das wohl auch nötig, denn mit 540 Hz gibt es alle 1,8 Millisekunden ein neues Bild. Entsprechend darunter müssen also auch die Reaktionszeiten liegen. Jedoch weist das Messgerät OSRTT einige Ungenauigkeiten auf. Zweistellige Messwerte treten praktisch nicht auf und sind auch nicht sichtbar, im Gegensatz zu einem VA-Panel.

Da hilft mehr Auflösung und AA.
aber mal ehrlich so wie aus dem Fenster schauen das dauert noch?
Da hilft mehr Auflösung und AA.