Asus ROG Swift PG35VQ im Test: Ultrabreites HDR mit 200 Hz
Mit dem Asus PG35VQ kommt Nvidias zweiter Streich mit G-Sync Ultimate. Diesmal im 21:9-Format mit 1440p-Auflösung und einer Bildfrequenz bis 200 Hz. Die natürlich dank G-Sync dynamisch und außerdem mit der aktuell bestmöglichen HDR, was mit einer Spitzenhelligkeit bis 1.000 cd/m² und 512 Dimming-Zonen realisiert wird. Ultimativ ist aber auch der Preis von satten 2.800 Euro zum Marktstart. Seit circa einem Jahr ist der ähnlich teure UHD-144-Hz-Monitor PG27UQ draußen. Ob der PG35VQ nun auch die Schwächen übernommen hat?
Update: Asus hat ein Firmware-Update für Ende Dezember angekündigt. Das Panel von AU Optronics soll mit gelegentlichem Flackern Probleme bereiten, damit ist auch der Acer Predator X35 mit gleichem Panel betroffen. An unserem Marketing-Sample konnten wir keinen derartigen Mangel feststellen. Sofern das Update verfügbar ist, erfahren Sie es hier.
Asus hat bereits vor zwei Jahren auf der Computex den ROG Swift PG35VQ vorgestellt. Dieser kommt nun mit einer ähnlichen Verzögerung wie letztes Jahr schon der PG27UQ, der erstmals Ultra HD und 144 Hz ermöglichte. Was lange währt wird endlich gut, möchte man hoffen - erst recht zum diesem üppigen Preis. Laut Datenblatt hat der PG35VQ dafür auch einiges zu bieten und zählt mit seinem UHD-Pendant, wie alle Monitore mit G-Sync Ultimate zweifellos zur High-End-Spitze unter den Gaming-Monitoren.
Ein 21:9-Monitor ist in etwa knapp ein Drittel breiter als ein üblicher 16:9-Monitor und verspricht eine bessere Immersion, also ein tieferes Eintauchen in die Spielewelt. Letztlich ist das Seitenverhältnis wie auch die Monitorgröße reine Geschmackssache. Ein weiterer Unterschied zum PG27UQ ist die Panel-Technik. Für das G-Sync-Ultimate-Modul hat Nvidia zunächst ein IPS-Panel mit UHD-Auflösung zertifiziert. Hier im PG35VQ kommt ein gebogenes VA-Panel mit Quantum-Dot-Schicht zum Einsatz. Es handelt sich um das Modul M350QVR01.7 von AU Optronics, erreicht mit nativen 8 Bit und Dithering (FRC) quasi eine Farbtiefe von 10 Bit, was 1,07 Milliarden Farben bedeutet. Im Vergleich zu IPS hat VA einige wesentliche unterschiedlichen Eigenschaften - gute wie schlechte: Der markanteste ist der niedrigere Schwarzwert bei VA: Der Kontrast ist damit grundsätzlich höher und die Farben dadurch knackiger. Die Reaktionszeiten sind nicht höher als bei IPS, sie variieren aber stärker. Ob und inwiefern das stärkere Bewegungsschlieren bedeutet, klären wir im Punkt Bewegtbildqualität in diesem Fall ausführlich.
Bildergalerie
Asus ROG Swift PG35VQ: Ausstattung
Der ROG Swift PG35VQ sieht den anderen ROG-Gaming-Monitoren ziemlich ähnlich und unterscheidet sich in der Optik kaum von den Modellen, die nur einen Bruchteil des Neupreises kosten. Wir finden den typischen Dreipunkt-Standfuß vor, der ein austauschbares ROG-Logo auf die Tischfläche projiziert. In Sachen Ergonomie ist der Monitor höhenverstellbar um zehn Zentimeter und lässt sich um die Standfuß-Achse um 45 Grad in beide Richtungen drehen (neudeutsch bzw. engl. "swivel" genannt). Eine Pivot-Funktion, also den Hochkantbetrieb, hat der Monitor wie üblich beim 21:9 Format nicht. Für eine aufgeräumte Optik sind die Anschlüsse hinter einer abnehmbaren Abdeckung versteckt.
An Anschlüssen glänzten G-Sync-Monitore noch nie, wohl weil das Modul nicht mehr erlaubt und die dynamische Bildwiederholrate ohnehin nur per Displayport funktioniert. Neben einer solchen Buchse in Version 1.4 bietet der Monitor noch HDMI 2.0, einen Eingang für eine Kopfhörerklinke sowie zwei USB-Anschlüsse.
Außerdem hat der Monitor einen ESS Sabre-Kopfhörerverstärker integriert, der als dediziertes Audiogerät fungiert, sofern der Monitor per USB mit dem Rechner zusätzlich verbunden ist. Unter den Soundgeräten kann man anschließend zwischen dem Verstärker und dem Soundsignal des Videokabels wählen. Da der Audiokollege im wohlverdienten Urlaub verweilt und dem Monitortester jegliches Gespür für audiophile Nuancen fehlt, müssen wir den Kopfhörerverstärker vorerst ungetestet lassen.
Der Lüfter: angeblich reguliert
Das neue G-Sync-Modul kommt nicht mehr ohne Lüfter so auch der PG35VQ. Das Internet ist gespalten, was die Meinung zum Lüfter im Monitor angeht. Nahezu unhörbar sagen die einen (wir auch), unzumutbar sagen die anderen. Letztlich muss jeder selbst wissen und sich seine eigene Meinung bilden, ob ein leises Geräusch vom Monitor her stört. Daher haben wir den PG35VQ, wie auch damals schon den PG27UQ, in unser Tonlabor geschleppt und die Geräuschentwicklung gemessen.
Vom Ergebnis sind wir überrascht: Mit 0,3 Sone (26 Dezibel) ist der Monitor genau so leise (oder laut) wie schon der PG27UQ - und das ohne jegliche HDR- oder 3D-Malträtierung. Unabhängig vom angelegten Videosignal bleibt die Geräuschentwicklung auf diesem konstanten Niveau. Von der sogenannten "Smart Fan Control" von Asus haben wir zumindest erwartet, dass der Lüfter zumindest mit SDR- oder Desktop-Anzeige herunterregelt oder gleich gar nicht läuft. Wie auch schon damals im PG27UQ läuft der Lüfter unsinnigerweise minutenlang weiter, nachdem der Monitor ausgeschaltet ist, und schluckt währenddessen circa 30 Watt. Dieses Verhalten konnten wir bei allen Displays mit dem G-Sync-Ultimate-Modul feststellen, etwa auch beim BFGD von HP.
Asus ROG Swift PG35VQ: Bildqualität
Die UWQHD-Auflösung von 3.440 × 1.440 Pixel ist aktueller Standard im aktuellem 21:9-Breitbild-Gaming. Hier sind auch schon mit Modellen aus den humaneren Preiskategorien dreistellige Bildfrequenzen möglich - und zwar bis zu 144 Hz, etwa mit dem LG 34GK950F-B. Auch 200 Hz gibt es schon, jedoch nur mit 1080p-Auflösung. Der PG35VQ vereint erstmals UWQHD mit 200 Hz.
Quelle: PC Games Hardware
Asus ROG Swift PG35VQ im Test: Ultrabreites HDR mit 200 Hz (1)
Quelle: PC Games Hardware
Asus PG35VQ: Das VA-Panel verfügt über eine relativ gute Blickwinkelstabilität, die ans IPS-Niveau heranreicht.
Quelle: Asus
Asus ROG Swift PG35VQ (11)
Der Monitor ist ab Werk vorkalibriert und bietet zwar eine gute aber keine bessere Farbtreue als andere Oberklasse-Panels, die "nur" dreistellig kosten: Mit einem durchschnittlichem Delta-E-Wert von 2,8 im sRGB-Bildprofil hat der Monitor eine gute Farbtreue ohne sichtbaren Farbstich. Im SDR-Modus erreicht das Panel eine Spitzenhelligkeit von fast 500 cd/m², was fast schon zu viel des Guten ist. Viele Monitore leuchten etwa 300 cd/m² stark, was mehr als ausreichend ist, denn für die Praxis reicht schon in etwa die Hälfte. Wir stellen fest, dass der Monitor das (SDR-)Kontrastverhältnis mit circa 2.100:1 auch in niedrigeren Helligkeitsstufen stabil hält.
In der Ausleuchtung messen wir Differenzen von maximal elf Prozent, was unkritisch ist, aber auch bestenfalls durchschnittlich. Dafür stellen wir fest, dass das VA-Panel ziemlich blickwinkelstabil ist. Das ist zwar bei einem Monitor meist nur zweitrangig, da man in der Regel alleine und frontal davorsitzt, doch grundsätzlich soll so ein teures Gerät auch mal für einen Filmeabend herhalten können, gerade weil hier die für LCDs bestmögliche HDR-Darstellung vorhanden
HDR mit Local Dimming und 1.000 cd/m²
Der Monitor erfüllt fast alle Voraussetzungen für DisplayHDR 1000. Streng genommen erfordert der Standard auch eine Ultra-HD-Auflösung, die hier mit 1440p im 21:9-Format geringer ist. Besser geht es aktuell bei Monitoren nicht: Am PG35VQ messen wir Spitzenhelligkeiten bis zu circa 1.100 cd/m². Außerdem verfügt das Panel über 512 dimmbare Zonen, welches auch standardmäßig aktiv ist. Diese ist auch auf dem Windows-Desktop aktiv und beschert dem Mauszeiger einen störenden Heiligenschein. Das ist der sogenannte Halo-Effekt, der bei jedem LCD mit Local Dimming auftritt - egal wie fein das Dimming-Raster - und nur bei selbstleuchtenden Pixel komplett verschwindet. Nun fallen diese nachleuchtenden Kanten aber in der Praxis kaum auf, da das Hintergrundlicht die Übergänge nicht allzu kontrastreich dimmt. Das haben wir nicht nur bei der HDR-Messung mit dem DisplayHDR Test erlebt, sondern auch bei einem Testvideo und zwei Spielen, Shadow of War und Shadow Warrior 2.
Nur eins von beiden: 200 Hz oder 10 Bit
Wie auch schon beim PG27UQ ist hier die Bandbreite zu knapp, um eine Farbtiefe von 10 Bit bei nativer Auflösung und Bildfrequenz darzustellen. Man darf hier also einen Kompromiss bemühen: Im Treibermenü lassen sich die vollen 10 Bit nur bis 144 Hz einstellen. Wenn nativ 180 Hz oder übertaktet 200 Hz anliegen, fällt die Farbtiefe automatisch auf 8 Bit zurück. Es hilft nichts: Entweder die Bildfrequenz oder die Farbtiefe muss reduziert werden. Noch eine Alternative wäre, das Signal per Farbunterabtastung zu beschneiden, also mit "YCbBr422" im selben Menüfenster. Wir konnten schon beim PG27UQ in Spielen oder Filmen keinen Qualitätsunterschied sehen. Sehr wohl leidet aber die Schriftdarstellung im Windows
Bewegtbildqualität: Reaktionszeiten, Schlieren, Ghosting
Aus aktuellem Anlass widmen wir uns der Bewegtbildqualität hier ausführlich. Denn so mancher VA-Monitor gilt im Netz als in der Reaktionszeit zu langsam - und zwar nach einer einfachen Rechnung: Bei einer Bildfrequenz von 200 Hz aktualisiert der Monitor alle 5 ms (=1/200 s) das Bild. Wenn nun die Reaktionszeit eines Farbwechsels länger ist, schafft es das Panel nicht, vor der nächsten Bildaktualisierung die Pixelfarbe korrekt anzuzeigen - also zu wechseln. Das zeigt sich letztlich in stärkere Schlieren, die auch unabhängig von der Bildfrequenz auftreten, wenn der Farbwechsel der Pixel zu lange dauert - sprich: ihre Reaktionszeit zu hoch ist. Nun tritt Bewegungsunschärfe nicht nur wegen zu langsamer Reaktionszeit auf, sondern auch bei niedriger Bildfrequenz. Bestes Beispiel hier: Ein OLED-Panel schaltet mit 0,1 ms Reaktionszeit, hat aber bei 60 Hz nicht mehr Schärfe als etwa ein LCD-Panel mit gleicher Frequenz. Schuld an der Unschärfe ist hier die Trägheit unseres Auges. Mehr Bilder pro Sekunde bedeutet nicht nur ein flüssigeres, sondern auch ein schärferes Bewegtbild.
Der obligatorische Hinweis: Die Reaktionszeit ist nicht mit dem Input Lag zu verwechseln. Während die Reaktionszeit nur die Verzögerung eines Farbwechsels der Pixel ist, mein der Input Lag die gesamte Verzögerung, etwa zwischen Knopfdruck und Bildanzeige. An sich ist die Reaktionszeit Teil des Input Lags, zu diesem aber später.
Von der Mär der einen Millisekunde
Von vorne: Im Datenblatt von Monitoren lesen wir oft einen Wert zwischen 1 ms und 5 ms. Das Marketing will uns Gamern einreden, dass wir hier niedrige Reaktionszeiten brauchen. Stimmt an sich auch, nur ist der Wert im Datenblatt bedingt aussagekräftig. Es handelt sich hier meist um den Bestwert eines Grauwechsels, während ebenso der Durchschnitt oder der schlechteste Wert interessant ist. TN-Panels haben oft einen viel höheren Durchschnitt als 1 ms, schnelle IPS-Panels gerne einen niedrigeren als 5 ms. Die Reaktionszeiten unterschiedlicher Farbwechsel variieren einfach, weswegen wir für die Wertung einen Durchschnitt von 20 Messungen erheben. Gerade bei VA-Panels variieren die Reaktionszeiten relativ stark. Sie haben die Marotte von einigen Ausreißern in dunklen, kontrastarmen Farbwechseln, also deutlich zu langsamen Schaltzeiten.
Quelle: PC Games Hardware
Asus ROG Swift PG35VQ (15)
Sehen wir uns die gemessenen Reaktionszeiten des PG35VQ an, sind die meisten Werte ziemlich gut und deutlich unterhalb der Zeit von 5 ms einer Bildaktualisierung bei der Bildwiederholrate von 200 Hz. Vor den VA-typischen Ausreißern ist auch das Luxus-Panel von AUO aber nicht gefeit: Der Wechsel von Schwarz auf 75-prozentiges Grau fällt mit 33,1 ms ziemlich böse aus. Er zieht den Durchschnitt auf 5,9 ms ziemlich stark runter, der Median liegt bei 3,6 ms. Trotzdem: der PG35VQ wird mit 2 ms (GtG) angegeben, den erreicht er in keiner unserer Stichproben.
33 ms Reaktionszeit! Omg, ich sehe nur 30 Hz?! Nein!
Soweit die Messwerte, doch was sagen sie für die Praxis aus? Jetzt das Panel wegen einem Durchschnittswert oder den Ausreißern für 200 Hz als pauschal zu langsam zu erklären wäre zu voreilig interpretiert. Letztlich kommt es drauf an, was man auf dem Bildschirm sieht. Um das zu veranschaulichen, haben wir uns dem Testufo der geschätzten Kollegen der Blurbusters bedient und Fotos vom vorbeifliegenden Ufo samt den Schlieren in Bewegung geschossen.
Quelle: PC Games Hardware
Asus PG35VQ: Die Schlieren sind bei 200 Hz minimal stärker als bei Bildfrequenzen zwischen 120 und 180 Hz. Dennoch ist das Objekt, hier das Ufo, bei höherer Frequenz stets schärfer, was aber auf den Bildern nicht ersichtlich ist.
Die Fotomontage zeigt, dass bei 200 Hz die Bewegungsschlieren etwas stärker ausgeprägt sind als bei den nativen 180 Hz oder auch 144 Hz. Ab 100 Hz wird das Bild wegen der niedrigen Frequenz unschärfer, möchten wir meinen. Deutlich sichtbar sind auch die stärkeren Schlieren des Ufos auf dunklem Hintergrund, bedingt durch die oben erwähnten Ausreißer in den Reaktionszeiten. Was auf den Bildern leider nicht zu erkennen ist, ist die zunehmende Schärfe des Ufos selbst mit höherer Bildwiederholrate.
Bewegtbildfazit: Kein Grund, herunterzutakten
Die Unterschiede in den Schlieren sind zwar vorhanden, aber minimal. Auch beim Testufo handelt es sich nicht um ein praktisches Szenario, also auch nur um ein Zwischenergebnis, das mit einer Spielszene validiert werden muss. Auch das haben wir getan und konnten im Spiel selbst bei 200 Fps und Hz kaum stärkere Schlieren wahrnehmen können als etwa bei 144 Fps und Hz. Abgesehen davon dürfte ein Gamer ohnehin meist G-Sync aktiviert haben mit variierender Bildrate zwischen 60 und 200 Fps. Die etwas stärkeren Schlieren an der oberen 200-Hz-Grenze dürften damit für die Praxis kaum eine Rolle spielen.
Quelle: PC Games Hardware
Asus PG35VQ: Die mittlere Overdrive-Stufe bietet einen guten, gelungenen Kompromiss aus wenig Schlieren und wenig Ghosting - die beste Bewegtbildqualität also. Die anderen beiden sind quasi überflüssig.
Overdrive: Perfekter Kompromiss getroffen
Der Monitor verfügt über ein dreistufiges Overdrive (aus, normal, extrem), während die mittlere Stufe die Schlieren deutlich reduziert, ohne dass die Spannung zu hoch ist und ein Ghosting hinterlässt. Die beiden anderen Stufen zeigen nämlich ebenso deutlich das, entweder starke Schlieren oder dickes Ghosting. Es gibt daher keinen Grund, diese zu aktivieren und man lässt den Monitor auf der standardmäßig aktiven "normalen" mittleren Stufe.
Input Lag: hoch, aber nicht zu hoch
Es ist so eine Sache mit dem Input Lag, denn in der Praxis sind die Messungen nur bedingt aussagekräftig. Es kommt eben drauf an, wo und wie man misst. Wir messen mit zwei Methoden, die beide ihrer Vor- und Nachteile haben und absolut nicht miteinander vergleichbar sind: Das Leo-Bodnar-Tool sendet per HDMI ein 60-Hz-Signal in Full HD an den Schirm und misst gleichzeitig die Verzögerung. Vorteil ist hier, dass die Verzögerung rein dem Monitor zugeschrieben werden kann, aber leider nur in Full HD und 60 Hz am HDMI-Eingang. In unsere Wertung fließt der Wert in der Bildschirmmitte ein, der mit 17,6 ms leicht erhöht und bestenfalls mittelmäßig ist. Am oberen Rand messen wir noch immer 15,2 ms, der von vielen Gaming-Monitoren unterboten wird, aber noch immer keine spürbare Verzögerung bedeutet. Es handelt sich eben nicht um ein Esports-Modell, wo jede Millisekunde zählt. Für den Otto Normalgamer also ein noch akzeptables Niveau.
Außerdem haben wir mithilfe einer Highspeed-Kamera (1.000 Fps) den sogenannten Button-to-Pixel-Lag auf die Millisekunde genau gemessen. Dazu filmen wir eine Maus, an deren Taste wir eine quasi verzögerungsfreie LED gelötet haben, sowie die Bildschirmreaktion auf den Tastendruck. Hier handelt es sich um einen praktischen Wert, der aber den gesamten Rattenschwanz der Verzögerung beinhaltet, also auch die der Maus und des Rechners. Wir messen mehrere Pistolenschüsse in Counterstrike bei 200 Hz Bildfrequenz und ebenso hohen Fps. Wir messen Verzögerungen zwischen 34 und 44 ms - im Durchschnitt 37,5 ms. Der Wert hat nur eine relative Aussagekraft, also im Vergleich mit anderen, gleichen Messungen. Andere, schnelle 240-Hz-Panels bewegen sich in etwa um die 25ms bis 35 ms. Noch fehlt uns das standardisierte Messverfahren hier und müssen es daher so schwammig belassen.
Asus ROG Swift PG35VQ Fazit: Toll aber teuer
High-End-HDR: Während erst mit DisplayHDR 600 eine HDR-Darstellung so langsam sichtbar wird, die 400er Stufe ein unverschämter Marketing-Witz ist, zaubert das 1000er HDR mit den 512 Dimming-Zonen einen echten Mehrwert auf den Schirm. Klar, an die OLED-Qualität wird kein LCD jemals herankommen. Die G-Sync-Ultimate-Monitore werden aber ihren High-End-Anspruch gerecht, indem sie einerseits das bestmögliche HDR bieten und andererseits, was viel wichtiger für den Gamer ist, das auch ohne Verzögerung wiedergeben. Denn HDR ohne "Sync" erfordert ein zusätzliches Tonemapping des Monitors, was den Input Lag erhöht.
Aber auch für fast 3.000 Euro müssen einige Kompromisse hingenommen werden: Der Lüfter ist ein großes Streitthema. Wir finden, er ist nahezu unhörbar, können aber leider auch keine Regulierung feststellen, so wie es Asus mit der "smart fan control" behauptet. Außerdem verfügt der Monitor mit Displayport 1.4 über die aktuell höchste Bandbreite, für die Kombination aus Pixelmenge, Bildfrequenz und Farbtiefe ist aber auch die schon wieder zu knapp. Zugegeben: Es schmerzt nicht großartig, etwas die Farbtiefe oder die Frequenz runterzudrehen. Das sollte aber von den Herstellern etwas ehrlicher kommuniziert werden, anstatt nur mit den tollen Eigenschaften zu werben.
Natürlich sind 2.800 Euro noch viel zu viel, selbst für so einen High-End-Monitor. Auch wenn wir es nicht per se für unverschämt halten. Schließlich wagen sich die Hardware-Hersteller mit einem neuen Nonplusultra auf dem Markt. Daher ist es nur legitim, auch etwas mehr zu fordern. Dennoch zählt für den Kaufinteressenten auch die Konkurrenz: Wer etwa HDR nicht braucht oder wem 144 Hz genug sind, bekommt beispielsweise mit dem LG 34GK950 schon einen hervorragenden Ultrawide-Monitor, der mit über 1.000 Euro zwar auch kein Schnäppchen ist, aber schon weniger als die Hälfte eins PG35VQ kostet.
Jetzt, nachdem die ersten G-Sync-Ultimate-Modelle schon fast ein Jahr auf dem Markt sind, sind sie auch um einige Hundert Euro im Preis gefallen. So wird es auch mit dem Asus PG35VQ passieren, wenn Acer das Pendant mit gleichem Panel auf dem Markt bringt.
nehmt mal die 2 Bilder, öffnet sie und schiebt sie in eurem Betrachter eurer Wahl (Irfanview etc) aus dem Desktop hin und her
https://abload.de/img/jit...
https://abload.de/img/sno...
Hast du diesen Monitor ausprobiert,oder wie kannst du behaupten das der nichts taugt ?
Hab ihn mir zugelegt, und kann dir sagen der ist sehr viel besser als du behauptest! Hatte vorher nämlich einen TN Monitor mit 144hz und 1ms dadurch hab ich einen vergleich.
Tolle Farben super dunkles Schwarz, HDR, 200hz usw...ist einfach nur genial.
Einzig der Preis ist krank,ist halt ein Monitor für Enthusiasten!
It’s been confirmed that PG35VQ does support AMD Freesync,
just check the video and post will know that.
YouTube
gouki201 auf Twitter: "https://t.co/bpb0DFlgSS
OH! OH!! one youtube channel just confirmed,
that PG35VQ does support AMD freesync.."