Asus PG35VQ: Firmware-Update gegen Flimmern für 2.800-Euro-Monitor [Update: Acer]
Jetzt auch mit Acer aktualisiert: Asus hat bestätigt, dass der 2.800 Euro teure Monitor PG35VQ ein Problem mit Flimmern hat. Ein Firmware-Update soll nun Abhilfe schaffen. Das Problem liegt offenbar am Panel von AU Optronics und betrifft damit auch den Acer Predator X35.
Update vom 17.12.2019
Für den Acer Predator X35, der auf das gleiche Panel von AU Optronics setzt, wurde nun auch ein Firmware-Update angekündigt, welches das Flimmern beheben soll. Auch Acer hält sich zur Ursache bedeckt. Hier ist offiziell die Rede von "gelegentlichem Flimmern oder vertikalen Linien bei der Darstellungen von Grafiken bestimmter Spiele". Auch Acer nennt eine Übersensivität des Panels auf bestimmte Farben. Die Angaben der beiden Hersteller deuten schon darauf hin, dass hier das Panel von AU Optronics von Haus aus empfindlich ist und es nicht an der Integration eines der Hersteller liegt. Betroffen sind die Acer Predator X35 mit einer Seriennummer größer als 950 auf den Stellen 11-13. Das Update soll ebenfalls im Dezember erscheinen.
Das Asus-Update ist derweil noch nicht öffentlich zugänglich. Der letzte Eintrag in der Support-Datenbank spricht davon, dass man sich mit dem Service-Team in Verbindung setzen soll. Es gab in der Zwischenzeit auch Stimmen kritischer Nutzer, dass man überrascht sei, wenn das Updates dieses Jahr noch kommt. Gegenüber PC Games Hardware erwähnt ein Nutzer, dass für den PG27UQ im November 2018 ein Update angekündigt wurde, das dann erst im Juni 2019 erschienen sein soll. Auch hier muss der Customer-Support kontaktiert werden - das Update ist nicht öffentlich zugänglich.
Quelle: Acer
Original-Artikel vom 03.12.2019
Im Sommer startete mit dem PG35VQ von Asus einer der teuersten Monitore im Programm der Taiwaner. 2.800 Euro will Asus für das 35 Zoll große 21:9-Display mit 3.440 x 1.440 Pixel, 500 Candela pro Quadratmeter, 512 Dimming-Zonen und 200 Hertz. Unschön war aber ein Problem mit Flimmern, das bei besagtem Preis schon tendenziell inakzeptabel ist. Doch Asus hat nun eine neue Firmware, die das Problem beheben soll.
Nicht nur Asus hatte das Problem, auch Acers Predator X35 leidet unter Flimmern. Aber um den soll es hier nicht gehen. Im Falle des PG35VQ hat Asus das Problem nachstellen können und das Panel flimmert offenbar bei der Darstellung bestimmter Farbmuster. Das Problem wird mittels eines Firmware-Updates behoben, das bis Ende Dezember 2019 bereitgestellt werden soll. Betroffen sind die Seriennummern mit einer 6, 7, 8, 9, A oder B an der zweiten Stelle der Nummer - beispielsweise J6LMQS002053.
Das verbaute Panel ist ein AMVA mit Direktbeleuchtung vom Hersteller AU Optronics, der das Panel unter der Modellnummer M350QVR01.7 führt. Das gleiche Panel steckt auch im Acer Predator X35 und scheint auf jenes zurückzuführen zu sein.
Generell ist der Asus PG35VQ zu empfehlen, wie unser Test zeigt. Da schrieben wir: Während erst mit DisplayHDR 600 eine HDR-Darstellung so langsam sichtbar wird, die 400er Stufe ein unverschämter Marketing-Witz ist, zaubert das 1000er HDR mit den 512 Dimming-Zonen einen echten Mehrwert auf den Schirm. Aber auch für fast 3.000 Euro müssen einige Kompromisse hingenommen werden: Der Lüfter ist ein großes Streitthema. Wir finden, er ist nahezu unhörbar, können aber leider auch keine Regulierung feststellen, so wie es Asus mit der "smart fan control" behauptet. Außerdem verfügt der Monitor mit Displayport 1.4 über die aktuell höchste Bandbreite, für die Kombination aus Pixelmenge, Bildfrequenz und Farbtiefe ist aber auch die schon wieder zu knapp.
Quelle: Asus

Da gibt man 2800€ aus und muß sich für das Update erst an den Support wenden
Infos, wie die Firmware Updates aufgespielt werden, wären hilfreich.
Damals bei den ersten Freesync Monitoren mit diversen Problemen, musste man die Geräte wochenlang einschicken.
Gibt es mittlerweile die Möglichkeit mittels USB Hub oder kommt das Update über die Display Port Datenleitung?
2. braucht man keine 2080ti um diesen Monitor zu betreiben
3. Hz haben mit FPS nichts zu tun
4. ist in dieser Auflösung egal ob 8700K oder 9900k oder 3950X
5. siehst du die Feinde mit 280 Hz nicht schneller als mit 200Hz, du siehst sie evtl 80 mal öfter
6. du viel lernen musst
Bei adaptive sync schon, ansonsten gebe ich dir recht.
Zu 5.
Im Prinzip siehst du den Gegner früher, da der refresh öfter stattfindet und somit auch ein Objekt im Ernstfall ein paar Millisekunden früher angezeigt wird.
2. braucht man keine 2080ti um diesen Monitor zu betreiben
3. Hz haben mit FPS nichts zu tun
4. ist in dieser Auflösung egal ob 8700K oder 9900k oder 3950X
5. siehst du die Feinde mit 280 Hz nicht schneller als mit 200Hz, du siehst sie evtl 80 mal öfter
6. du viel lernen musst
Mit 2080Ti (hab ich selber) kannst du in UHD/"4K" locker 80-90fps erreichen (je nach Game, natürlich+/-) und wenn Du die Regler vernünftig bedienen kannst und nicht unbedingt alles auf Ultra stehen muss, dann sind auch 100fps drin. Und bei 3440x1440 kannst du die Werte mal 1,5x nehmen (und das ohne Übertreibung), also bist Du locker im 120fps Bereich. Und die 200Hz sind eh nur mit Chroma Subsampling möglich, somit stellt jeder vernünftige Mensch lieber alles auf Anschlag, 10-bit, 4:4:4, HDR... und benutzt den Monitor mit 144Hz. Und mit G-sync sind durchgehende 144fps eh' nicht nötig - bist auch im Bereich 100-140 perfekt happy und paar Jahre später mit Deiner nächsten Graka auch gerne durchgehend 144fps... Wie man sieht, ist PG35VQ (oder bauähnliche X35 bzw AG353UCG) alles andere als übertrieben - man bekommt durchaus einiges an Mehrwert wenn man bereit ist dafür zu zahlen.