Im Test: Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG
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Im Test: Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG

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Zu dem reichhaltigen Feature-Paket des Asus ROG Strix XG27AQDMG zählen neben dem VESA-Standard Adaptive Sync zusätzliche Zertifikate für G-Sync Compatible sowie Freesync Premium. Für (PC-)Gamer bietet der XG27AQDMG unter anderem Framecounter, Sniper- und "Nachtsicht"-Funktion, die dynamische "Shadow-Boost"-Schwarzaufhellung sowie unter Game Plus sieben für spezifische Spiele-Genres angedachte Farbprofile. Diese akzentuieren bestimmte Farben - etwa das Rot und Grün der Einheitenmarkierung im MOBA-Modus -, um Ihnen beim kompetitiven Spielen Vorteile zu verschaffen. Ob nun unfairer Cheat oder legale Hilfestellung, diese Entscheidung liegt beim Nutzer. Für besonders engagierte E-Sportler steht obendrein ein 24,5-Zoll-Turnier-Modus zur Verfügung.

Gewohnt aufgeräumt, mit dem Joystick gut zu bedienen und voller mehr oder minder nützlicher Gaming-Features. KI-Sniper-Nachtsicht-Mode und Fps-Graph inklusive. Ein reichhaltiges OLED-Care-Paket befindet sich ebenfalls im OSD des Monitors. Quelle: PCGH Gewohnt aufgeräumt, mit dem Joystick gut zu bedienen und voller mehr oder minder nützlicher Gaming-Features. KI-Sniper-Nachtsicht-Mode und Fps-Graph inklusive. Ein reichhaltiges OLED-Care-Paket befindet sich ebenfalls im OSD des Monitors. Asus bietet obendrein weitere Profile für den HDR-Modus. Diese Voreinstellungen für die strahlende Pracht sind allerdings weniger für e-sportlichen Wettkampf angedacht, sondern eher für besonders knallige Farben und ansprechendes, immersives HDR-Gaming oder zum Filmeschauen.

Bei der HDR-Darstellung brilliert der XG27AQDMG W-OLED-typisch mit sehr hoher Strahlkraft: Mit gemessenen 1.159,8 cd/m² Peak im 5-Prozent-Fenster ist das Panel klar das strahlkräftigste in diesem Test, auch wenn die Herstellerangabe von maximal 1.300 cd/m² nicht ganz erreicht wird. Die sehr hohe Strahlkraft kommt besonders gut bei sehr kleinen und sehr hellen Elementen auf dunklem Grund zum Tragen. Besonders eindrücklich ist der HDR-Sternenhimmel mit dem Asus-W-OLED. Das verbaute, von LG stammende 3rd-Gen-Panel nutzt die Micro-Lens-Array-Technik (MLA) des Herstellers, um das von dem weißen OLED-Layer abgestrahlte Licht zu bündeln, bevor es durch die vier Farbfilter des Panels geleitet wird (Rot, Grün, Blau sowie ein vierter, weißer Filter).

Dies erlaubt trotz des Umstands, dass durch die Filter ein Teil des Lichts absorbiert wird, eine sehr hohe Effizienz und damit verbunden eine hohe maximale Leuchtkraft. Im Test ist der Asus ROG Strix XG27AQDMG gar mit einigem Abstand der effizienteste Monitor: Mit gerade einmal 58,3 Watt nimmt das Asus-Display selbst bei voller HDR-Darstellung plus farbiger RGB-Beleuchtung kaum mehr als halb so viel Energie auf, wie einige andere Testkandidaten. Super, denn bei OLED geht eine hohe Effizienz, eine geringe Leistungsaufnahme und damit auch geringe Wärmeentwicklung Hand-in-Hand mit der Lebensdauer der organischen Leuchtemitter.

Trotz hoher, maximaler HDR-Strahlkraft und zugeschalteter RGB-Beleuchtung ist der Asus XG27AQDMG mit gemessenen 58,3 Watt gar der sparsamste OLED-Monitor unter den getesteten Kandidaten.<br><br>Die Anschlüsse verbergen sich an der Unterseite. Praktischerweise spendiert Asus eine Pivot-Funktion, dank um 90° drehbarem Display gelangen Sie ohne schmerzhafte Verrenkungen an die DP-1.4- und HDMI-2.0-Anschlüsse, die für das externe Netzteil sowie die optionalen USB-Buchsen. Quelle: PCGH Trotz hoher, maximaler HDR-Strahlkraft und zugeschalteter RGB-Beleuchtung ist der Asus XG27AQDMG mit gemessenen 58,3 Watt gar der sparsamste OLED-Monitor unter den getesteten Kandidaten.

Die Anschlüsse verbergen sich an der Unterseite. Praktischerweise spendiert Asus eine Pivot-Funktion, dank um 90° drehbarem Display gelangen Sie ohne schmerzhafte Verrenkungen an die DP-1.4- und HDMI-2.0-Anschlüsse, die für das externe Netzteil sowie die optionalen USB-Buchsen.

Farbenfroh und schnell, doch weniger als QD-OLED Gen 3

Der XG27AQDMG wartet mit einer glänzenden Panel-Oberfläche auf. Diese akzentuiert abermals die hohen Kontraste. Das tiefe OLED-Schwarz wirkt nochmals satter, grellhelle HDR-Elemente treten besonders leuchtstark hervor. Allerdings können Spiegelungen stören, obendrein ist das Panel extrem anfällig für Fingerabdrücke. Das sehr schlanke, elegante, "rahmenlose" Design ist optisch ansprechend.

Beim Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG ist nicht nur der VESA-Standard Adaptive Sync sowie Freesync Premium dabei, sondern ebenfalls ein Zertifikat für G-Sync Compatible.<br><br>Bei der Vertiefung handelt es sich um eine Aufbewahrungstation für Ihr Smartphone, nicht etwa eine Abflussrinne für Gamer-Energy-Drinks und organisches Herz-Übertakten, wie wir zuerst vermuteten. Quelle: PCGH Beim Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG ist nicht nur der VESA-Standard Adaptive Sync sowie Freesync Premium dabei, sondern ebenfalls ein Zertifikat für G-Sync Compatible.

Bei der Vertiefung handelt es sich um eine Aufbewahrungstation für Ihr Smartphone, nicht etwa eine Abflussrinne für Gamer-Energy-Drinks und organisches Herz-Übertakten, wie wir zuerst vermuteten.
Doch begünstigen die extrem schmalen Bildschirmränder auch, dass Sie beim Justieren des Monitors mit den Händen auf die Display-Oberfläche gelangen - und dort Abdrücke hinterlassen. Vor dem Genuss ungetrübter OLED-Pracht ist beim Asus XG27AQDMG daher nicht selten erst einmal eine Runde Putzen angebracht. Am besten gelingt dies mit einem Mikrofasertuch; ein solches sollte sich daher bestenfalls stets in Reichweite befinden.

Bei den Farben muss sich der Asus-Monitor der QD-OLED-Konkurrenz geschlagen geben. Einzig der sehr günstige AOC Agon AG276QZD2 (im Vergleichstest mit rund 540 Euro) bewegt sich bei Farbeinheiten sowie -treue auf einem ähnlichen Niveau. Allerdings sind die Werte noch immer mehr als gut, weder beim Spielen noch beim Medienkonsum oder beim Arbeiten in der Excel-Tabelle werden Sie Farben vermissen. Jedenfalls dann nicht, wenn Sie den einsamen Displayport 1.4 nutzen. Einzig dieser bietet dank DSC genügend Bandbreite für 10 Bit, HDR, 240 Hertz sowie WQHD-Auflösung.

Denn ärgerlicherweise - und wie außerdem nicht wenige weitere Kandidaten in unserem Vergleichstest - verbaut auch Asus neben dem Displayport 1.4 zwei HDMI-2.0-Buchsen, welche weder genügend Bandbreite noch Support für DSC (VESAs Display Stream Compression) bieten. Im Grunde sind die HDMI-2.0-Anschlüsse also unzureichend. Dies wirkt ein wenig ungebührlich, insbesondere den ursprünglichen Preis von 950 Euro betrachtend. Her mit vernünftigen, ausreichend leistungsfähigen Verbindungen, Schluss mit der Bandbreiten-Knauserei! Trotz dieses Ärgernisses platziert sich Asus mit dem ROG Strix XG27AQDMG allerdings an der Spitze des Testfelds und sichert sich obendrein unseren PCGH-Top-Award sowie unsere Online-Höchstauszeichnung.

Testtabelle und Fazit

Natürlich sind edle OLED-Monitore, welche die technische Speerspitze vertreten, sehr attraktiv. Mit oftmals deutlich über 1.000 Euro sind diese Bildschirme allerdings überdies sehr teuer - Enthusiasten mögen zuschlagen. Geschickte Sparfüchse warten indes, bis die folgende OLED-Generation in den Startlöchern steht und die Preise purzeln lässt. Nur wenige Monate später lassen sich viele Euro sparen.

Endnote des Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG: 1,41 - 2025/03/PCGH_Onlineaward_Asus_0325-pcgh.png Endnote des Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG: 1,41

PCGH-Wertung

1,4
Produktname ROG Strix OLED XG27AQDMG
Hersteller Asus
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 600,-/sehr gut
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/3206268
Ausstattung (20 %) 1,95
Anschlüsse 2 × HDMI 2.0, 1 × DP 1.4, 1 × USB-B 3.0 (Upstream, 5Gb/​s), 2x USB-A 3.0 (Downstream, 5Gb/​s), 1 × 3.5-mm-Klinke Line-Out, 1 × DC-In Hohlbuchse (Netzanschluss)
Max. Auflösung/Pixeldichte 2.560 × 1.440/108,8 ppi
Panel-Typ/Diagonale W-OLED/68,6 cm
Netzteil/VESA-Halterung Extern/100 × 100
Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) 6,7 kg/60,5 × 50,8 × 21,9
Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. Ja/-5°, +20°/12
Garantie 3 Jahre
Zubehör HDMI-Kabel, Stromkabel, Werkskalibrierung, DP-Kabel
Eigenschaften (20 %) 1,88
Bildwiederholrate/VRR 1–240 Hz/Freesync (G-Sync Compatible)
Farbtiefe/Farben 10 Bit/1,07 Mrd. Farben
Kontrastverhältnis/Schwarzwert ∞/0,0 cd/m²
Max. Leistungsaufnahme/Stand-by 58,3 Watt/0,1 Watt
Farbraumvolumen (sRGB, AdobeRGB) 103 %/70 %
Besonderheiten Pixel-Overdrive, Software-OSD, Fadenkreuz, Hz-Einblendung, LMB-Technik, Schwarzaufhellung
Leistung (60 %) 1,07
Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) 12,8 ms/3,57 ms
Farbtreue (ø Delta E 2000) 1,5
ø Reaktionszeit (Min.-Max.) 0,7 ms (0–1 ms)
Min.-max. SDR-Helligkeit, Abweichungen 17,3–421,2 cd/m², bis 5 %
VRR-Funktionalität Voller Bereich
Schlieren-/Korona-Bildung Nicht sichtbar
Endnote 1,41
+ 3rd Gen W-OLED
+ Schnell, sparsam
- Stark schwankender Preis

Das gilt in unserem Vergleichstest für mehrere der Testkandidaten, im Speziellen jedoch für den ursprünglich 950 Euro kostenden Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG, der sich zudem an die Spitze des Testfelds setzen kann. Zwar bietet etwa Samsung mit dem Odyssey G6 G60SD teils deutlich bessere Leistungswerte (achten Sie etwa auf die extrem gute Farbgenauigkeit oder den sehr geschwinden Input-Lag), doch ähnlich wie bei unserem 480-Hertz-OLED-Vergleich gilt abermals:

Der Asus-Monitor bietet schlicht etwas mehr fürs Geld. Zumindest, wenn Sie den XG27AQDMG für 600 Euro ergattern können. Das Zubehör, das Feature-Angebot der anderen Testkandidaten, fällt gegenüber dem Asus-Monitor schlicht weniger reichhaltig aus. Und wenn Sie ihn günstig ergattern können, bietet der Asus ROG Strix XG27AQDMG sehr viel OLED für relativ wenig Geld.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Opulente Features, hohe Strahlkraft
    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tigra456 BIOS-Overclocker(in)
        Da bin ich ja froh das sich der von mir kürzlich gekaufte AG276QZD2 "so gut schlägt" QD-OLED Gen 3. Kein Fehlkauf also.

        Die 500 hz QD-Oleds sind wohl laut TFT Central eher "Gen 3.5" als "Gen 4" zu sehen. Dennoch HDR 500....

        Grundsätzlich scheint der Battle LG / Samsung immer bessere und günstigere Panels für uns User rauszubringen...
      • Von tigra456 BIOS-Overclocker(in)
        Da bin ich ja froh das sich der von mir kürzlich gekaufte AG276QZD2 "so gut schlägt" QD-OLED Gen 3. Kein Fehlkauf also.

        Die 500 hz QD-Oleds sind wohl laut TFT Central eher "Gen 3.5" als "Gen 4" zu sehen. Dennoch HDR 500....

        Grundsätzlich scheint der Battle LG / Samsung immer bessere und günstigere Panels für uns User rauszubringen...
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Flowbock
        Hätte gern nen 30-32 Zoll WQHD OLED mit Ambiglow und G-Sync. Gibt es anscheinend aber nicht. Naja, warte ich auf die 6080, dann wird auf 4K umgestiegen.
        Oder einfach DLSS/FSR/XESS eine Stufe runter regeln und den 4k OLED bereits jetzt betreiben.
      • Von Khalinor666 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Andererseits Frage ich mich, wie Du das machst.
        Ich habe jetzt einen 34" Alienware OLED und sitze an einem 90 cm tiefen Schreibtisch. Je nach Sitzstellung bin ich 80 bis 100 cm vom Bildschirm entfernt. Ich erwische mich beim Zocken auch öfter dabei, dass ich etwas näher an den Bildschirm heranrücke und eh ich mir eine PC-Brille zulege, wird halt der Monitor größer.

        Auch Filme/Serien schaue ich inzwischen wegen OLED nur noch am PC.
        Habe zwar noch einen alten 60" TV von Sony, der ist aber nur Full-HD und den hat mir OLED bzw. auch HDR richtig versaut.

        Ich sehe da also keine Probleme und wenn die Größe wirklich zu erschlagend sein sollte, kommt der 45" an eine verstellbare VESA-Halterung.

        An die gute alte CRT-Zeit kann ich mich auch noch sehr gut erinnern.
        Erst am Amiga mit 15" und dann der Umstieg auf einen Komplettrechner (den Fehler hab ich nie wieder gemacht) von Vobis mit DX2-66 und einem 17". Der wurde dann von einem 19" Belinea abgelöst an dem ich mir bei der Anreise zur privaten LAN-Party immer fast den Rücken verrenkt habe, wenn ich ihn aus dem Kofferraum gehievt habe.
        Schöne Zeit wars
      • Von Flowbock PC-Selbstbauer(in)
        Hätte gern nen 30-32 Zoll WQHD OLED mit Ambiglow und G-Sync. Gibt es anscheinend aber nicht. Naja, warte ich auf die 6080, dann wird auf 4K umgestiegen.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von Khalinor666
        Bin auf die 45" 21:9 UWUHD OLEDs von LG gespannt.
        Bei der Größe lohnt sich meiner Meinung die Auflösung und MFG hat dann auch seine Daseinsberechtigung.

        27" mit der Auflösung finde ich völlig überflüssig, es sei denn, jemand sitzt so dicht davor, dass er mit seiner Nase schon Fettflecken auf den Screen zaubert.
        Andererseits Frage ich mich, wie Du das machst. Sitzt Du in Sessel/Sofa und hast ein paar Meter Abstand zum 45" Monitor(TV!?)? Selbst zu einem größer als 30" Monitor bräuchte es ja ca. 1,5 m Abstand und einen entsprechend tiefen Schreibtisch, damit es ergonomisch ist ...
        Erinnert sich noch jemensch daran, als 15", 17", 19" einem groß, gar riesig vor kamen?
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