Asus ROG Strix XG27AQDMG im Test: W-OLED dritter Generation mit 240 Hertz ab 600 Euro
OLED-Monitore sind angesagt, doch nicht alle sind bezahlbar. Wir haben daher einen Test mit OLED-Monitoren für bis zu 650 Euro durchgeführt: Ab 600 Euro ist der Asus ROG Strix XG27AQDMG zu haben. Wir haben uns den Monitor daher ganz genau angesehen.
In diesem Artikel
Wir wagen einmal zu behaupten: Wer einmal die bewundernswert knackige, farbenfrohe, kontraststarke und hochfrequente Bildpracht auf einem OLED-Monitor in Aktion erlebte, einmal selbst Hand an OLED-Gaming legte, der möchte kaum zu LED-Panels und Flüssigkristall-Displays zurück. Auch unter unserer Leserschaft ist das Interesse an den organischen Leuchtemittern hoch. Auf Wunsch der Community, die wir über eine Youtube-Umfrage bezüglich Themen-Auswahl um Eingebung baten, haben wir auch in der PCGH 05/2025 OLED-Monitore getestet.
Den (knappen) Testsieger, den Asus ROG Strix XG27AQDMG, stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor. Zur Orientierung ergänzen wir zudem "Benchmarks" mit einigen interessanten Messwerten einiger der übrigen Testkandidaten. In der Print-Ausgabe 05/2025 finden Sie weitere zu den insgesamt sechs getesteten Geräten; in diesem Online-Auszug ist jedoch jedes getestete Panel vertreten.
Quelle: PCGH
Der Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG kommt in elegantem, "rahmenlosem" Design und macht sich gut auf dem Gamer-Schreibtisch. "Billig" wirkt der schicke Asus-Monitor bei Weitem nicht.
Denn bezüglich bezahlbarer OLEDs bis etwa 650 Euro ist Asus bei Weitem nicht die einzige gute Alternative. Samsungs G6 G60SD, ein QD-Panel dritter Generation und mit 360 Hertz, schlägt den Asus und das dort verbaute W-OLED in der Leistungsnote teils deutlich. Und es gibt noch weitere gute OLED-Monitore unter 650 Euro. Die Angebote sind gar so vielfältig, dass wir bereits einen zweiten Teil unseres Volks-OLED-Vergleichstests planen. Im Falle des Asus verbaut der Hersteller laut eigenen Angaben das "erste glänzende W-OLED-Panel". Achtung, Fingerabdrücke!
Dabei kommt es allerdings ein wenig auf das Timing an, denn die Preise schwanken teils beträchtlich. Das gilt insbesondere für das hier vorgestellte Asus-Modell. Die Preise bewegen sich wild zwischen rund 600 und 800 Euro. Aktuell (Stand: 31. März) kostet der ursprünglich seit dem 10. Juni 2024 gelistete, 27-zöllige W-OLED-Monitor mit 240 Hertz und WQHD-Auflösung etwa 600 Euro.
Der einzige W-OLED-Vertreter in unserem Print-Vergleichstest kommt also von Asus - und außerdem ursprünglich aus einer etwas höheren Preisklasse als den angepeilten, maximal 650 Euro. Dies sieht man dem feinen Asus-Monitor an, der sich bezüglich Design und Materialanmutung eher gehoben, schlank und elegant gibt. Tatsächlich kostete der seit Juni 2024 bei Geizhals gelistete XG27AQDM zum Launch 950 Euro. Doch abermals gilt: Es stehen bereits Nachfolgemodelle, Generation 4, in den Startlöchern. Daher kommt der (beim Asus momentan kurzfristige) Preisdruck auf die noch aktuelle OLED-Generation. Bezüglich Ausstattung und Features reicht dem Asus-Monitor in unserem Vergleichstest kaum ein anderes Display das Wasser. Insbesondere bei den Gaming-Features, teils mit KI-Komponente, ist der XG27AQDMG üppig ausgestattet.
Generell sind die QD-OLED-Panels jedoch ein wenig günstiger zu erhalten, das Angebot an Samsung-Panels ist zudem breiter, auch auf 3rd-Gen-OLEDs bezogen. Für 4K, 4th Gen und Frequenzen jenseits von 360 Hertz müssen Sie zurzeit noch etwas tiefer in die Tasche greifen. Die QD-OLEDs im 21:9-Format (sowohl im Test als auch im Angebot) sind QD-Panels zweiter Generation. Doch zurück zum Asus-W-OLED-Monitor.

Die 500 hz QD-Oleds sind wohl laut TFT Central eher "Gen 3.5" als "Gen 4" zu sehen. Dennoch HDR 500....
Grundsätzlich scheint der Battle LG / Samsung immer bessere und günstigere Panels für uns User rauszubringen...
Auch Filme/Serien schaue ich inzwischen wegen OLED nur noch am PC.
Habe zwar noch einen alten 60" TV von Sony, der ist aber nur Full-HD und den hat mir OLED bzw. auch HDR richtig versaut.
Ich sehe da also keine Probleme und wenn die Größe wirklich zu erschlagend sein sollte, kommt der 45" an eine verstellbare VESA-Halterung.
An die gute alte CRT-Zeit kann ich mich auch noch sehr gut erinnern.
Erst am Amiga mit 15" und dann der Umstieg auf einen Komplettrechner (den Fehler hab ich nie wieder gemacht) von Vobis mit DX2-66 und einem 17". Der wurde dann von einem 19" Belinea abgelöst an dem ich mir bei der Anreise zur privaten LAN-Party immer fast den Rücken verrenkt habe, wenn ich ihn aus dem Kofferraum gehievt habe.
Schöne Zeit wars
Bei der Größe lohnt sich meiner Meinung die Auflösung und MFG hat dann auch seine Daseinsberechtigung.
27" mit der Auflösung finde ich völlig überflüssig, es sei denn, jemand sitzt so dicht davor, dass er mit seiner Nase schon Fettflecken auf den Screen zaubert.
Erinnert sich noch jemensch daran, als 15", 17", 19" einem groß, gar riesig vor kamen?