[PLUS] Gaming-Monitor mit UHD und 144 Hz: Asus PG27UQ im erweiterten Print-Test
PCGH Plus: Es mag etwas schmalzig klingen, aber der Asus ROG Swift PG27UQ läutet als erstes Modell eine neue Evolutionsstufe unter den Gaming-Monitoren ein. Erstmals sind UHD und 144 Hz gleichzeitig möglich. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2018.
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Hinweis: Es gibt bereits einen guten Onlinetest des Asus ROG Swift PG27UQ. Der folgende, ausführlichere Printtest deckt einige Details mehr ab wie die Lüfter-Lautstärke, den Vergleich RGB vs. 4:2:2-Farbunterabtastung sowie Wärmebild-Analysen.
Bislang musste sich ein Gamer beim Monitor für eine der beiden Seiten der Macht entscheiden: Möchte er die größtmögliche und gestochen scharfe Ultra-HD-Auflösung genießen? Oder mit einer dreistelligen Bildwiederholrate von flüssigen Bewegungen im Spiel profitieren? Der PG27UQ ist der erste UHD-Monitor mit 144 Hz in unserem Testlabor und bietet obendrein mit G-Sync HDR einen Dynamikumfang in TV-Qualität. Auf der CES im Januar 2017 kündigte Nvidia diese neue Technik an. Dass die neue Speerspitze unter den Monitoren nicht ganz günstig sein würde, war zu erwarten. Wir haben den Monitor auf Herz und Nieren geprüft. Die dynamische Bildwiederholrate mittels G-Sync und der erweiterte Dynamikumfang sind eigentlich technisch zwei verschiedene Paar Schuhe. Dank G-Sync soll aber die HDR-Darstellung mit geringerer Signalverzögerung (Input Lag) möglich sein. Das zusätzliche Tonemapping bei HDR seitens des Monitors hat den Lag anwachsen lassen. Für Videowiedergabe oder -bearbeitung ist das an sich egal, nicht aber für Spiele. Daher ist es nur sinnvoll, beide Techniken miteinander zu verknüpfen.
Acer und Asus kündigten die ersten beiden Monitore mit G-Sync HDR an und im Laufe des letzten Jahres zog AOC nach. Noch bevor die 27-Zöller erschienen, folgten weitere Ankündigungen über Gaming-Monitore mit G-Sync HDR: So soll es Ultrawide-Panels geben und sogar riesige mit 65-Zöller in TV-Größe. Wann diese beiden Varianten erscheinen werden, ist noch unklar. Im Juni 2018 sind gerade mal die beiden 27-Zoll-Monitore mit knapp eineinhalb Jahren Verspätung erschienen. Nvidia hat das uns gegenüber mit Qualitätsschwankungen seitens des Panel-Herstellers begründet. Man wolle kein halbgares Produkt auf den Markt werfen, nur um Termine einzuhalten. Bei einem High-End-Produkt, was die G-Sync-HDR-Panels zweifellos sind, müsse eben alles passen.
Vor G-Sync HDR gab es lediglich Grafiker-Monitore mit einer zur HDR-Darstellung tauglichen Helligkeit von über 1.000 cd/m² und den 384 dimmbaren Zonen. Dells Ultrasharp UP2718Q und Asus' Proart PA32UC haben diese Eigenschaften mit Ultra-HD-Auflösung, aber nur 60 Hz. Für Gamer sind solche Geräte nicht nur wegen der 60 Hz weniger interessant, auch aufgrund des relativ hohen Preises von 1.500 Euro sowie des deutlich spürbaren Input Lags bei aktivem HDR.
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