Reddit-PCMR über Monitor-Einstellung: "Es würde euch überraschen, wie viele Leute das vergessen"
Unbemerkte Fehlkonfigurationen am Gaming-PC gehören zu den häufigsten Ursachen für unnötige Leistungseinbußen. Auf Twitter wird aktuell prominent auf eine solche Problematik in Verbindung mit der Performance von Monitoren hingewiesen.
Es ist ein klassisches Fehlerszenario unter meist unerfahrenen PC-Bastlern: Da wird gerne mal der Monitor an den Onboard-Anschluss der schwachen Grafikeinheit des Hauptprozessors angeschlossen statt an die leistungsstarke Grafikkarte, was den Spielbetrieb empfindlich beeinflusst und in Foren immer wieder zu Hilfegesuchen wegen schlechter Performance führt.
Fast genauso oft passiert es laut einem aktuellen Twitter-Beitrag der großen PC-Community-Seite PCMR, dass die Bildwiederholrate des Monitors in den Windows-Einstellungen nicht auf den optimalen Wert gesetzt wird. So kann es vorkommen, dass ein flotter Gaming-Monitor, der eigentlich mit flüssigen 144 Hertz laufen könnte, lediglich auf heutzutage antiquiert wirkende 60 Hertz kommt.
Dementsprechend wird zur Erinnerung empfohlen, ruhig mal in den Monitor-Einstellungen unter Windows nachzuschauen, welcher Wert hier tatsächlich eingestellt ist, da dergleichen gerne übersehen und automatisch falsch gesetzt wird. In den Kommentaren auf Twitter wird zudem auf weitere typische Fehlkonfigurationen hingewiesen, die in der Regel unbemerkt Leistung kosten, wie beispielsweise falsche beziehungsweise zu niedrige RAM-Settings im BIOS/UEFI des Mainboards.
Monitor- und Selbstbau-Tipp
Die richtige Einrichtung von Monitoren ist eines der typischen Themen, die immer wieder aufkommen und in der Community nachgefragt werden. Daher hatte PCGH in der Vergangenheit unter anderem bereits verschiedene Guide veröffentlicht, etwa zur richtigen Kalibrierung oder grundlegenden Konfiguration. In einem aktuellen Artikel zum PC-Selbstbau gibt es neben verschiedenen Build-Vorschlägen auch allgemeines Basiswissen zum Thema, um unnötige Fehler zu vermeiden.

Du begrenzt aber die fps, nicht die Hertz.
Bei 240fps und Hertz merkst du im Prinzip nichts von Vsync.
Wir reden hier nicht von 60Hz mit Vsync.
Ich bin leider sehr empfindlich was Eingabeverzögerung, Tearing, Clouding usw angeht. Eingeschaltetes Vsync ist für mich unspielbar. Abgesehen bei Spielen wie Anno oder der Gleichen, wo es nicht drauf an kommt.
https://blurbusters.com/wp-content/uploads/2017/06/blur-busters-gsync-101-vsync-all-hz.png
Quelle: https://blurbusters.com/g...
Wie du siehst, wesentlich weniger Inputlag bei 240Hz, entsprechende fps natürlich vorausgesetzt.
Btw, fps sind nicht Hertz.
60Hz zu 240Hz ist da ein riesen Unterschied.
Dadurch
a) bleibt man in der adaptiven Synczone des Monitors und lässt G-Sync/FreeSync arbeiten
b) vermeidet den Inputlag herrührend durch V-Sync oberhalb der adaptiven Synczone
c) eliminiert Tearing vollständig, weil V-Sync nur dann eingreift, wenn es Ausreißer bei den Frametimes gibt
Darüber hinaus verringert der fps-limiter den Stromverbrauch der GPU, sofern die GPU in der Lage ist, weitaus mehr fps zu liefern. Ist der fps-limit oberhalb dem, was die GPU überhaupt liefern kann, wird natürlich keine Energie gespart.
Ein guter Wert für den fps-limit ist jener, den die GPU die meiste Zeit definitiv liefern kann.
Ein noch besserer Wert für den fps limit ist jener, der unterhalb dem liegt, was die GPU liefern kann, denn dadurch entfernt man sich vom GPU-Limit und ergattert sich eine niedrigere Latenz, sofern gewünscht.
Bei Nvidia übernimmt das Reflex , muss aber vom Entwickler implementiert werden.