Weiteres Kartellverfahren - diesmal gegen LCD-Hersteller
Quelle: Samsung
Erst letzte Woche berichteten wir über eine vom US-Justizministerium Untersuchung gegen die drei großen Chipschmieden Ati, AMD und Nvidia aufgrund möglicher Preisabsprachen bei Grafikchips. Nun ist ein ganzer Industriezweig ins Visier der Wettbewerbswächter geraten. Dabei geht es um insgesamt zehn Hersteller von LCDs gegen die derzeit in Japan, Südkorea, Europa und den USA Ermittlungen wegen illegaler Preisabsprachen im Gange sind.
Diese sollen sich bis ins Jahr 2000 zurückverfolgen lassen. Zu den Beschuldigten gehören unter anderem die Unternehmen Samsung, LG Philips, NEC, Toshiba, Hitachi, Sharp, Seiko und Nagano. Diesen droht bei einer Verurteilung ein Rekordbußgeld von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Als Grund für die wettbewerbsbehindernden Methoden werden der rapide Preisverfall und die geringen Gewinnmargen bei Flachbildschirmen angegeben.
