WOLED mit TrueBlack Glossy: Hat Asus den Stein der Weisen gefunden?

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WOLED mit TrueBlack Glossy: Hat Asus den Stein der Weisen gefunden?
Quelle: Asus

TrueBlack Glossy soll den Spagat zwischen tiefem Schwarz für OLED schaffen, aber gleichzeitig Umgebungslicht streuen. Mit dem XG32UCWMG und dem XG32UCWG hat Asus gleich zwei ROG-Produkte im Rennen.

Asus hat zwei neue OLED-Monitore vorgestellt, den XG32UCWMG und den XG32UCWG. Beide sind laut Asus die weltweit ersten TrueBlack-Glossy-Geräte. Beiden gemein ist das 32 Zoll messende WOLED-Panel mit 3.840 × 2.160 Pixeln und 240 Hertz mit 0,03 ms Reaktionszeit (GTG). Beide Geräte haben auch einen Dual-Mode. Das Besondere sind die TrueBlack-Glossy-Beschichtungen. Die sollen den Spagat zwischen tiefem Schwarz und tintenartigen Farben schaffen und gleichzeitig Umgebungslicht streuen. Allerdings zeigen Beispielbilder von Asus, dass man dadurch einen leichten Farbeffekt auf die spiegelnden Lichter bekommt, wie man es von QD-OLED kennt. Bei QD-OLED fällt das insgesamt aber stärker aus, weil den Panels der Polarisationsfilter fehlt, was bei Streulicht das Schwarz verfärbt.

Am Ende wird man wie so oft den besten Kompromiss finden müssen oder man kauft zur eigenen Situation passend den Monitor. Wer sein Licht im Gaming-Keller gut kontrollieren kann, greift zum Glossy-Display und genießt das tiefe Schwarz, kräftige Farben und haarscharfe Kanten. Wer weniger Kontrolle über das Licht hat, muss sich für ein Übel entscheiden, wovon die TrueBlack-Glossy-Beschichtung eine Chance auf einen guten Kompromiss hat - Genaueres werden Tests zeigen.

"Die exklusiv für ROG entwickelte TrueBlack Glossy-Folie kombiniert eine optische Zero-Haze-Schicht mit einem fortschrittlichen Anti-Reflexions-Stack, der die Umgebungsreflexionen im Vergleich zu glänzenden WOLED-Panels der vorherigen Generation um 38 % reduziert. Dies sorgt für tiefe Schwarztöne, selbst bei hellem Licht, und reduziert die Belastung der Augen bei langen Sitzungen. Der Asus-Clear-Pixel-Edge-Algorithmus eliminiert Rot-Grün-Säume bei Text und feinen Linien und verbessert die Klarheit bei Produktivitätsaufgaben."

Bildergalerie

  ROG Strix OLED XG32UCWG  ROG Strix OLED XG32UCWMG
Panel size (diagonal)  32 Wide Screen 32 Wide Screen 
Panel backlight/ Type  WOLED  WOLED 
Display surface  TrueBlack Glossy  TrueBlack Glossy 
Color saturation  DCI-P3 99%   DCI-P3 99%  
True resolution  3.840 x 2.160  3.840 x 2.160 
Refresh rate  165 Hz  240 Hz 
Dual mode (Frame Rate Boost)  Yes, 4K@165 Hz/FHD@330 Hz  Yes, 4K@240 Hz/FHD@480 Hz 
Brightness   1.000 cd/m² (peak, HDR) 1.000 cd/m² (peak, HDR) 
Contrast ratio  1,500,000:1 (Typ.)  1,500,000:1 (Typ.) 
Viewing angle (CR≧10)  178° (H) / 178° (V)  178° (H) / 178° (V) 
Display colors  1073.7 million (10bit)  1073.7 million (10bit) 
Response time  0.03 ms (GraytoGray)  0.03 ms (GraytoGray) 
HDR support   Yes  Yes 
Factory pre-calibration   Yes Yes
Uniform brightness  Yes  Yes 
AI Assistant technology  Yes  Yes 
Asus OLED Care Pro  Yes   Yes  
Neo Proximity Sensor  Yes  Yes 
Adaptive Sync  Yes, G-Sync compatible and FreeSync Premium Pro  Yes, G-Sync compatible and FreeSync Premium Pro 
Input / Output  2x HDMI (v2.1), 1x DP (v1.4), 3x USB 3.2 Gen 1 Type-A, 1x USB Type-C (PD 15W), earphone jack  2x HDMI (v2.1), 1x DP (v1.4) with DSC, 3x USB 3.2 Gen 1 Type-A, 1x USB Type-C (PD 15W), earphone jack 

Darüber hinaus bieten die beiden Monitore von Asus all das, was man von einem ROG-Produkt erwarten würde. Darunter Extreme Low Motion Blur und OLED Anti-Flicker 2.0, sowie OLED Care Pro und der Annäherungssensor, der die Lebensdauer maximieren soll. Asus gewährt 3 Jahre Garantie auf Burn-in. Beide Monitore werden per wahlweise HDMI 2.1 oder Displayport 1.4 (DSC) angeschlossen, es gibt einen KVM-Switch über den USB-Hub und bis zu 15 Watt Power Delivery, was zum Laden eines Telefons ausreicht. Außerdem ist ein Kopfhöreranschluss vorhanden, aber keine Lautsprecher.

Preis und Verfügbarkeit wollte Asus zu diesem Zeitpunkt noch nicht nennen. Man darf wohl davon ausgehen, dass der Preis oberhalb des "Standardgerätes" rangiert - also jenseits der 1.200 Euro. Im PCGH-Preisvergleich sind die Neuzugänge noch nicht gelistet. Was denken Sie? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von rhalin Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Phil
        Wer im Übrigen scharf auf OLED ist (und nicht unbedingt 4K braucht): Das Teil kann ich wirklich ohne schlechtes Gewissen empfehlen. Geile Farben, fette Kontraste, netter Speed (240 Hz, geringer Input-Lag), 3rd Gen QD-OLED und das für knapp unter 500 Euro. Da könnte ich auch selbst schwach werden...

        Gruß,
        Phil
        Das einzige was mich momentan noch vom Kauf eines OLED abhält, ist die leidige Einbrennproblematik.
        Aber das könnt ihr (oder andere) halt schlecht testen.
        Dabei habe ich eigentlich günstige Bedingungen mit 80% Gaming , Rest surfen etc. und ich schicke auch meinen jetzigen Monitor nach 10 min in den Standby.
        Aber das Bauchgefühl ist im Moment noch nicht gut genug, vielleicht bei 5 Jahren Garantie
      • Von rhalin Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Phil
        Wer im Übrigen scharf auf OLED ist (und nicht unbedingt 4K braucht): Das Teil kann ich wirklich ohne schlechtes Gewissen empfehlen. Geile Farben, fette Kontraste, netter Speed (240 Hz, geringer Input-Lag), 3rd Gen QD-OLED und das für knapp unter 500 Euro. Da könnte ich auch selbst schwach werden...

        Gruß,
        Phil
        Das einzige was mich momentan noch vom Kauf eines OLED abhält, ist die leidige Einbrennproblematik.
        Aber das könnt ihr (oder andere) halt schlecht testen.
        Dabei habe ich eigentlich günstige Bedingungen mit 80% Gaming , Rest surfen etc. und ich schicke auch meinen jetzigen Monitor nach 10 min in den Standby.
        Aber das Bauchgefühl ist im Moment noch nicht gut genug, vielleicht bei 5 Jahren Garantie
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Ich würde tendenziell immer ein höher taktendes Modell vorziehen, falls alles andere (nahezu, ähnlich) gleich bliebe und der Preis nur geringfügig höher. Man profitiert eigentlich IMMER von höheren Refreshraten, selbst wenn die Fps/sonstige Leistung gleich bliebe.

        Irgendwann schwindet natürlich der Ertrag, aber bis 240 Hertz ist definitiv ein größerer Unterschied zu bemerken. Man kann dann auch Vsync etc. nutzen, ohne dass die Latenz explodiert oder kann es abschalten, falls mal G-Sync/Freesync nicht funktioniert - wobei mir das jetzt schon länger nicht mehr untergekommen ist - oder man die niedrigsten Latenzen haben möchte. Tearing ist bei hohen Refresh auch wesentlich weniger deutlich zu erkennen.

        DP2.1 ist generell oft noch relativ teuer, weil viele Hersteller es nur bei Top-Modellen verbauen. Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen. Dafür bräuchte man allerdings dann eigentlich auch noch eine passende Grafikkarte (mindestens RDNA3, die können UHBR13.5. Besser aber RTX 5000, die können voll UHBR20; die RTX 4000er oder weniger nur HBR3. Hier ist eine Übersicht.)

        Gruß,
        Phil
      • Von Rocko PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Phil
        Das scheint der einzige Unterschied zu sein, auf der Asus-Website ist auch nur ein Monitor bzw. ein Design abgebildet.
        Der eine kommt also mit 165 Hz, der andere mit 240 Hz. Wobei bei beiden nur jeder zweite Pixel angezeigt werden, dafür mit doppelter Taktung laufen kann (technisch können das prinzipiell alle neueren OLED-Panels, sowohl W-OLED als auch QD-OLED).'

        Der Rest sieht ansonsten (bislang) identisch aus. Das 165/330-Hz-Modell sollte also etwas weniger kostspielig ausfallen. Würde mich allerdings wundern, wenn selbst das günstigere deutlich unter 1.000 Euro kosten würde. Vermutlich eher ein wenig mehr (zumindest zur UVP).

        Der Asus PG32UCDP könnte jetzt allerdings etwas günstiger werden.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: DP1.4(a) unterstützt generell DSC. HDMI unterstützt DSC erst ab Version 2.1.

        Deshalb ist HDMI 2.0 auch so eine Pest bei einigen aktuellen, hochfrequenten Monitoren. Damit kann man oft gar nicht mehr die volle Auflösung/Refreshrate/Bittiefe nutzen. Mit DP1.4 geht es, auch wenn man dann zumeist DSC nutzen muss.

        Gruß,
        Phil
        Inzwischen sind beide Modelle gelistet. Der Unterschied liegt wohl bei 150 Euro.
        Nach deiner Aussage, hat man also mit 240 HZ keine wirklichen Vorteile, wenn die Graka in 4K sowieso niemals mehr als 165 HZ schafft? Lieber 240 HZ nehmen, oder 165? ^^

        Leider haben beide immer noch nur DP1.4. Aber wenn man sich den Preisunterschied von PG32UCDM (DP1.4) und PG32UCDMR (DP2.1) mit 500 EUR anschaut, und das der einzige Unterschied ist, verlangt Asus echt viel für DP2.1
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Wer im Übrigen scharf auf OLED ist (und nicht unbedingt 4K braucht): Das Teil kann ich wirklich ohne schlechtes Gewissen empfehlen. Geile Farben, fette Kontraste, netter Speed (240 Hz, geringer Input-Lag), 3rd Gen QD-OLED und das für knapp unter 500 Euro. Da könnte ich auch selbst schwach werden...

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Test ist in der kommenden PCGH (oder demnächst als Plus-Artikel online. Letzterer lohnt vielleicht besonders, weil - wieder mal - Testmuster ein wenig spät eingetrudelt sind. Online kann und werde ich den Artikel aktualisieren. Im Gedruckten geht das natürlich nicht, aber da packe ich die Nachtests auf unsere Infrastart-Seite. Goddammit^^)

        Gruß,
        Phil
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Hoagy
        Dazu hat er im Gegensatz zu den Neuankündigungen 90W Power Delivery, was für mich in Verbindung mit dem hervorragenden integrierten KVM-Switch den Monitor perfekt ergänzt. Habe sowohl meinen Gaming-Rechner als auch meinen Arbeitslaptop angeschlossen.
        Anderer Monitor, aber ähnliches Setup. Im Homeoffice ist so ein KVM-Switch echt ein absoluter Gamechanger. Vorher musste ich immer relativ umständlich die Bildquelle wechseln und dann noch per USB-Switch die Eingabegeräte umstellen, jetzt (also seit zwei Jahren) geht alles mit einem Knopfdruck. Power Delivery können zwar weder der Monitor noch das Notebook, aber das ist in meinem Fall nicht wirklich schlimm, weil es eh fast immer am Platz bleibt.
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