Samsung Odyssey OLED G8: Neue Monitore mit Displayport 2.1 UHBR20 gelistet
Samsung listet neue Odyssey-OLED-G8-Monitore mit QD-OLED, 4K, 240 Hz und Displayport 2.1 UHBR20. Damit rückt die volle DP80-Bandbreite bei Gaming-Displays weiter in den Fokus.
Samsung hat neue Odyssey-OLED-G8-Monitore gelistet, bei denen vor allem der Anschluss ins Auge fällt: Der Odyssey OLED G8 G80SH wird auf der deutschen Produktseite mit Displayport 2.1 inklusive UHBR20 sowie USB-C mit bis zu 98 Watt angegeben. Samsung nennt für das Modell außerdem ein QD-OLED-Panel in "4K", 240 Hertz Bildwiederholrate und eine Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Damit positioniert sich der Monitor im oberen Gaming-Segment und greift ein Thema auf, das bei aktuellen High-End-Displays zunehmend wichtiger wird: die verfügbare Schnittstellenbandbreite.
Bei Displayport 2.1 UHBR20 liegt die nominelle Übertragungsrate bei bis zu 80 Gbit/s über vier Lanes. Die VESA beschreibt DP80-Kabel als Zertifizierung für UHBR20 mit 20 Gbit/s pro Lane und insgesamt 80 Gbit/s. Gegenüber älteren Displayport-Varianten bietet das mehr Spielraum für hohe Auflösungen, hohe Bildwiederholraten und HDR-Signale. Gerade bei 2160p mit 240 Hertz kann die verfügbare Bandbreite darüber entscheiden, ob ein Monitor ohne Display Stream Compression auskommt oder weiterhin auf DSC angewiesen ist.
Odyssey OLED G8 mit 4K, 240 Hz und USB-C
Das 4K-QD-OLED-Panel des Odyssey OLED G8 G80SH bietet je Modellgröße 166 PPI beim 27-Zoll-Modell und 140 PPI beim 32-Zoll-Modell. Dazu kommen eine Glare-Free-Beschichtung, AMD Freesync Premium Pro sowie VESA Display HDR True Black 400 beim 27-Zoll-Modell und True Black 500 beim 32-Zoll-Modell.
Interessant ist der Vergleich mit der bisherigen Entwicklung: PCGH berichtete Anfang 2024 über den Gigabyte Aorus FO32U2P als ersten Monitor mit Displayport 2.1 UHBR20. Damals war die Kombination aus 4K, 240 Hertz und voller UHBR20-Anbindung noch eine Besonderheit. Samsung reiht sich nun mit der neuen Odyssey-OLED-G8-Generation in diese Produktklasse ein.
UHBR20 bleibt vor allem ein Zukunftsthema
Für Spieler ist UHBR20 nicht automatisch gleichbedeutend mit mehr Bildern pro Sekunde. Entscheidend ist weiterhin die Kombination aus Monitor, Grafikkarte, Kabel und gewählter Farbtiefe. Der Vorteil liegt in der höheren Rohbandbreite, die mehr Reserven für hohe Auflösungen und hohe Wiederholraten bietet. VESA nennt für Displayport 2.1 mit UHBR20 einen maximalen Durchsatz von 80 Gbit/s; effektiv werden bei Displayport 2.x durch die 128b/132b-Kodierung rund 77,37 Gbit/s Nutzdatenrate erreicht. In Hinblick auf Panels mit 2880p und 120 Hertz oder schneller wird das Thema immer wichtiger. Umso besser, dass die Monitorhersteller die Adaptionsrate von UHBR20 steigern.
Mitmachen und kommentieren
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.
Quelle: Samsung

Nur, weil AMD es geschafft hat, es bisher erfolgreich abzuwehren oder die Sache im Sand verlaufen ist (PhysX) bedeutet nicht, dass es immer so sein muß. Im Prinzip ist es, wie ein Mordanschlag. Du kannst zwar drüber lachen, dass man dich bisher nicht gekriegt hat, aber die Tatsache, dass das ganze irgendwann Erfolg haben könnte, sollte dich doch etwas beunruhigen.
GSync und DLSS waren recht harte Abwehrkämpfe, die auch anders ausgehen hätten können, wenn AMD etwas mehr gepennt hätte.
Da macht das Upgrade an der Wiedergabe mehr Sinn, als am Output.
Im Preisleistungs-Optimum Entwicklungs-Sprünge mitzunehmen macht mehr Sinn, als im hochpreisigen Non-Plus-Ultra auf Jahre sein Geld zu verpulvern.
Ich persönlich kaufe mir lieber etwas gutes, das ich dann länger benutze. Insgesamt fahre ich damit besser und langfristig sogar billiger. Außerdem bin ich in der Hinsicht faul und möchte nicht permanent irgendwelches Zeug gebraucht verkaufen und mich im Zweifelsfall mit den Käufern oder schlimmer, Betrügern, auseinandersetzen müssen.
Je nachdem, was einem so wichtig ist.
gleich gut oder sogar sehr gerne sogar besser wäre als G-Sync Ultimate.
3x TFT mit HDR600 und 2x32 bzw1x54 Dimmingzonen.
Dann noch ein OLED.
An den TFTs ist heutzutage nicht mehr toll dran, die haben nicht mal Direct LED, geschweige denn Mini LED.
Das sind adaptive sync Monitore schon mal wesentlich besser.
Bleibt ein OLED der schon lange von einem Nachfolger abgelöst wurde.
Also ja, Gsync Ultimate ist tot.
gleich gut oder sogar sehr gerne sogar besser wäre als G-Sync Ultimate.
Warum muss es immer das hochpreisige "Ultimate", "alles auf Anschlag", "Premium Deluxe Plus Plus in Platin" sein?
Was ist aus bewussten Kompromissen geworden?
Macht Euch doch nicht immer so abhängig und lasst euch vom Marketing einlullen.
___
PS: ich kaufe mir seit ein paar Jahren eher Monitore, als Grafikkarten. Grafikkarte 600€+, Monitore 180 bis 450€.
Da macht das Upgrade an der Wiedergabe mehr Sinn, als am Output.
Im Preisleistungs-Optimum Entwicklungs-Sprünge mitzunehmen macht mehr Sinn, als im hochpreisigen Non-Plus-Ultra auf Jahre sein Geld zu verpulvern.
Der Kunde will sich nicht dauernd einen Kopf machen, ob alle Komponenten zusammenspielen, und Geräteverkäufer scheuen Extrakosten und eingeschränktes Zielkundenpotential.
Irgendwo ist ein Sweet-Spot zwischen "besser" und "teurer/restriktiv exklusiv".
Meist ist es nur ein wenig besser, so dass die schmerzenden Restriktionen und Lizenzkosten das größere Übel darstellen.
Irgendwann ist der Abstand zum offenen Standard vernachlässigbar gering oder die Alternative überholt sogar und wird aufgrund Preisattraktivität breiter adaptiert und weiterentwickelt.
Das wird auch DLSS (und sogar CUDA) irgendwann zum Verhängnis werden, wenn Nvidia nicht umschwenkt.
"Qualitativ besser" ist alleine nicht immer ausreichend, wenn es anderweitig massiv einschränkt und behindert.
Wie gesagt könnte ich wunderbar damit leben wenn es ein Free Sync Premium Deluxe gäbe welches min.
gleich gut oder sogar sehr gerne sogar besser wäre als G-Sync Ultimate.
Ein TFT kauft man sich ja nicht so oft wie eine GPU und wenn ne RTX 5090 bei ~3K losgeht finde ich kann der Preis des TFT auch ruhig mehr als 399€ kosten.
Wenn ich mich recht entsinne war das primär in Richtung HDR.
Der Kunde will sich nicht dauernd einen Kopf machen, ob alle Komponenten zusammenspielen, und Geräteverkäufer scheuen Extrakosten und eingeschränktes Zielkundenpotential.
Irgendwo ist ein Sweet-Spot zwischen "besser" und "teurer/restriktiv exklusiv".
Meist ist es nur ein wenig besser, so dass die schmerzenden Restriktionen und Lizenzkosten das größere Übel darstellen.
Irgendwann ist der Abstand zum offenen Standard vernachlässigbar gering oder die Alternative überholt sogar und wird aufgrund Preisattraktivität breiter adaptiert und weiterentwickelt.
Das wird auch DLSS (und sogar CUDA) irgendwann zum Verhängnis werden, wenn Nvidia nicht umschwenkt.
"Qualitativ besser" ist alleine nicht immer ausreichend, wenn es anderweitig massiv einschränkt und behindert.