Samsung C27JG52 & C32JG52 mit WQHD und 144 Hz: Abgespeckte VA-Monitore ohne HDR
Samsung hat seine Produktseite um die zwei Monitore C27JG52 und C32JG52 erweitert. Sie ähneln den Gaming-Oberklassemodellen C27HG70 beziehungsweise C32HG70, kommen jedoch ohne die Quantum-Dot-Beschichtung, nennenswerte HDR-Eignung und womöglich Freesync daher. Die VA-Panels lösen weiterhin mit WQHD (2.560 × 1.440 Pixel) auf und können 144 Hertz darstellen.
Die CHG70-Monitore stellen Samsungs Topmodelle für Spieler im gängigen 16:9-Format dar, sind mit Preisen von gut 500 Euro aber nicht für jedermann beziehungsweise -frau geeignet. Mit den beiden Displays C27JG52 und C32JG52 plant Samsung offenbar die Veröffentlichung von zwei vergleichbaren Modellen, die sich dank Abspeckungen jedoch günstiger am Markt positionieren lassen sollten. Unverändert bleiben die namensgebenden Diagonalen von 27 respektive 32 Zoll. Auch die WQHD-Auflösung mit 2.560 × 1440 Pixeln und die Bildwiederholrate von 144 Hertz bleiben gleich.
In allen Fällen kommt ein kontrastreiches (3.000:1) und im 1800R-Radius gekrümmtes VA-Panel zum Einsatz - gut möglich, dass es sich um die gleichen handelt. Bei den CJG52-Displays fehlt vor der Hintergrundbeleuchtung jedoch die Quantum-Dot-Schicht. Darüber hinaus müssen die Neulinge mit einer Farbverarbeitung in 8 Bit ohne Framerate Control (FRC) auskommen, sodass sie nur 16,7 Millionen Farben ohne erweitertes Spektrum darstellen können. Die typische Helligkeit beziffert Samsung auf 300 statt 350 cd/m², einen Maximalwert gibt der Hersteller nicht mehr an (bei den CHG70-Monitoren 600 cd/m²). Insgesamt fehlt den günstigeren Varianten damit jegliche HDMI-Zertifizierung. Bei den Werten dürfte sich auch die praktische Darstellungsqualität von HDR-Inhalten in Grenzen halten.
8 WQHD-Gaming-Monitore mit 144 Hz im Test - Die goldene Mitte
PCGH Plus: Eine 4K/UHD-Auflösung ist noch immer auf 60 Hz beschränkt und 240 Hz gibt es nur in Full HD. Daher bieten WQHD-Gaming-Monitore mit 144 Hz einen soliden Kompromiss aus guter Pixeldichte und Bildqualität sowie geschmeidigen Bewegtbildern. PCGH testet acht Displays. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2018.
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Beim Scaler kommt ganz offensichtlich ein älteres Exemplar zum Einsatz, das statt Displayport 1.4 und HDMI 2.0 nur Displayport 1.2 und HDMI 1.4 unterstützt. Die 144 Hertz bei 1440p werden nur über den DP 1.2 erreicht. Eine Freesync -Unterstützung nennt Samsung auf seinen Produktseiten nicht. Möglich, dass die Elektronik tatsächlich so alt ist, dass sie keine nennenswerte variable Bildwiederholrate unterstützt - oder Samsung bewirbt diese einfach nicht. AMD nennt den C27JG52 und C32JG52 auf seiner Übersichtsseite zurzeit nicht. Zu guter Letzt kommen die Displays ohne höhenverstellbaren Standfuß und USB-Hub aus. Alle in allem sollte Samsung die Monitore deutlich unterhalb von 500 Euro anbieten können. Bislang werden die Monitore nur auf der internationalen Business-Webseite gelistet, wo der Hersteller alle Modelle (nicht nur Office-Monitore) mit ausführlicheren Datenblättern aufführt. Die UVPs und Liefertermine sind daher unbekannt.
Quelle: via pcmonitors.info
