Philips: Neue Momentum-Monitore in UHD mit 120 Hz, aber ohne HDMI 2.1

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Philips: Neue Momentum-Monitore in 4K mit 120 Hz aber ohne HDMI 2.1 (1)
Quelle: Philips

Philips hat im Rahmen eines digitalen Events zwei neue Monitore der Momentum-Serie angekündigt, die sich vor allem an Konsolen-Spieler richten. Der 55 Zoll große 558M1RY erscheint inklusive einer Audiolösung von Bowers & Wilkins, UHD-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Der 27 Zoll große 278M1R löst ebenfalls in UHD auf, seine Bildwiederholrate beträgt jedoch 60 Hz. Beide Monitore lassen dank Ambiglow ihre Umgebung hell erstrahlen.

Nach HP und Acer hat nun auch Philips die eigene Monitor-Zukunft in Form der Momentum-Serie enthüllt. Weiterhin richtet sich diese vor allem an Konsolen-Spieler. Wie wir im Rahmen des Events erfahren haben, kann sogar diese Gruppe noch etwas deutlicher eingegrenzt werden. Die Serie richtet sich vor allem an Spieler von aktuellen Konsolen. Dies hat auch einen guten Grund. Volle 120 Hertz bei UHD nimmt das neue 55 Zoll große Top-Modell 558M1RY nur über seinen DisplayPort-Anschluss entgegen. Geräte mit HDMI 2.1 erscheinen voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres. Dafür bietet der Monitor, der vor allem im Wohnzimmer eine gute Figur machen sollte, einen niedrigen Inputlag, eine Audiolösung von Bowers & Wilkins und Vesas DisplayHDR 1.000. Der 27 Zoll große 278M1R erscheint ebenfalls mit einem UHD-Panel. Bei ihm liegt die Bildwiederholrate jedoch bei nur 60 Hz.

Philips Momentum 558M1RY der leuchtende Wohnzimmer-Monitor

Philips Momentum 558M1RY (1) Quelle: Philips Philips Momentum 558M1RY (1) Die Monitore der Philips Momentum-Serie erinnern stark an die TV-Geräte des Herstellers. Darüber täuscht auch die Umbenennung des aus der TV-Sparte bekannten Ambilights in Ambiglow nicht hinweg. Der 55 Zoll große Momentum 558M1RY ist dafür konzipiert, im Wohnzimmer seinen Platz einzunehmen. Dort soll er jedoch mit seinem UHD-120-Hz-VA-Panel und Vesas DisplayHDR 1000 vor allem Gamer beglücken. Der große Unterschied zu den Fernsehern soll laut Philips in der Geschwindigkeit liegen. Durch den Verzicht auf Smart-Apps verarbeite der Momentum Signale schneller als ein TV-Gerät. In genauen Zeiten gibt der Hersteller einen Inputlag von 1,5 Millisekunden über DisplayPort und von 2,4 Millisekunden über HDMI 2.0 an. Ein Kontrastverhältnis von 4000:1 verspricht satte Farben und eine eingebaute Audio-Lösung von Bowers & Wilkins soll für eine gute Akustik sorgen.

Der Standfuß des 558M1RY ist weitestgehend starr und lässt nur das Neigen des Displays um insgesamt 15 Grad zu. Dank des DispayPort-Anschlusses und drei HDMI-2.0-Buchsen können bis zu vier Geräte an den Monitor angeschlossen werden. Für Peripherie-Geräte stehen außerdem vier USB-A-Anschlüsse und einmal USB-B zur Verfügung. Außerdem bietet der Momentum einen Audioausgang. Die Ambiglow-Technologie beleuchtet die Rückseite des Displays auf drei Seiten.

Der 558M1RY soll voraussichtlich ab Ende Juni für rund 1.300 Euro in den Regalen stehen.

Momentum 278M1R: IPS, UHD und 60 Hertz

Philips Momentum 278M1R (1) Quelle: Philips Philips Momentum 278M1R (1) Beim Momentum 278M1R geht Philips für einen Gaming-Monitor bis auf die vierseitige Ambiglow-Beleuchtung traditionellere Wege als bei seinem Bruder. Das Unternehmen setzt auf ein 27 Zoll großes UHD-IPS-Panel mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz. Die Reaktionszeit soll 4 Millisekunden betragen und das Kontrastverhältnis liegt bei für IPS-Panels typischen 1.000:1. Die Maximalhelligkeit des 278M1R ist mit 350 cd/m² deutlich niedriger als die des 55-Zoll-Modells. Dennoch ist sie für Spiele voll und ganz ausreichend. Eine hohe Farbtreue (Delta E<2 für sRGB) und die Abdeckung des für Gaming relevanten sRGB-Farbraums könnten den Momentum auch für Gelegenheits-Grafiker zu einer guten Wahl machen.

Der Standfuß des 278M1R ist um 13 cm in der Höhe verstellbar. Außerdem lässt er das Neigen des Displays um insgesamt 25 Grad zu. Neben zwei HDMI-2.0-Ports bringt der 278M1R auch einen DisplayPort-Anschluss mit. Für weitere Peripherie stehen vier USB-3.2-Anschlüsse und eine USB-B-Buchse zur Verfügung. Auch der Momentum 278M1R bringt eingebaute Lautsprecher mit. Alternativ ist jedoch auch ein Audio-Ausgang für Headsets vorhanden.

Der Momentum 278M1R soll Ende Juli für rund 450 Euro erscheinen.

Ein Blick in die Zukunft der Momentum-Serie

Im Anschluss an die Produktvorstellung gab es die Möglichkeit, Artem Khomenko, Produktmanager bei Philips und AOC, einige Fragen zu stellen. Da das Event der Zukunft des Konsolen-Gamings verschrieben war, ist es wenig verwunderlich, dass sich Khomenko zur Nutzung von HDMI 2.1 äußern musste. Er stellte klar, dass sich die vorgestellten Monitore stark auf die aktuelle Konsolen-Generation konzentrieren. Erst zu Beginn 2021 sind neue Momentum-Monitore für Xbox Series X und Playstation 5 vorgesehen, die den gewünschten Anschluss mitbringen. Geplant sei nicht nur ein weiteres 55-Zoll-Modell, sondern ebenfalls ein Gerät mit UHD-Auflösung und 144 Hertz bei einer Diagonale von 32 Zoll. Genau so ein Gerät stellte Acer kürzlich vor. Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft bringt.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        HDMI finde ich bei einem Monitor auch nicht wichtig.

        Aber schön langsam dürften Monitore mit DP 2.0 kommen.
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        HDMI finde ich bei einem Monitor auch nicht wichtig.

        Aber schön langsam dürften Monitore mit DP 2.0 kommen.
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