Black-Friday-Preisknaller? Was kann ein 24-Zoll-Monitor mit 120 Hz für nur 59€?
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Bei Amazon läuft aktuell die Black-Friday-Woche, in der es einen 24 Zoll großen IPS-Monitor von Philips gibt. Dabei kostet der 120-Hz-Bildschirm nur 59 Euro. Wir klären auf, was man dafür bekommt und welche Alternativen es gibt.
Ein Monitor mit mehr als 60 Hz als Bildwiederholrate zeigt sich insbesondere beim Gaming von Vorteil. Schließlich werden Bewegungen, etwa in Shootern oder auch bei Rennspielen und Rennsimulationen ala Project Motor Racing, flüssiger dargestellt. Doch kosten entsprechende Bildschirme gut und gerne mehrere hundert Euro. Im Black-Friday-Angebot gibt es nun den Philips 24E2N1110 zum Preis von unter 60 Euro. Was kann man für diesen Preis erwarten?
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Das Wichtigste in Kürze
- Um in schnellen Videospielen, wie etwa Project Motor Racing oder in Shootern, ein flüssiges Spielerlebnis genießen zu können, sollte der eingesetzte Bildschirm mehr als die üblichen 60 Hz beherrschen.
- Im Black-Friday-Angebot verkauft Amazon den Philips 24E2N1110 für nur 59 Euro. Laut Keepa-Preishistorie gab es diesen Monitor noch nie günstiger zu kaufen.
- Dafür erhalten Käufer einen 24 Zoll großen IPS-Monitor mit 120 Hz und Full-HD-Auflösung.
- Zudem gibt es eine Adaptive Sync-Funktion, die Tearing und Ruckler verhindern soll.
- Doch das aktuelle Bestpreis-Angebot gilt nur bis zum Cyber Monday oder solange der Vorrat reicht.
Was hat der Philips 24E2N1110 zu bieten?
Die niederländische Marke Philips ist für ihre Ambilight-TVs bekannt, bei dem LEDs auf der Geräterückseite die Wand passend zum gerade abgespielten Inhalt anstrahlen. Doch es gibt auch Produkte ohne Ambilight, wie etwa die Monitor-Baureihe E2N1110. Seit 2012 gehört die Display- und TV-Sparte von Philips dem Unternehmen TP Vision, das zu 70 Prozent dem chinesischen Unternehmen TPV gehört. Von den kostengünstigen Produktionsstätten kann man etwa beim Philips 24E2N1110 profitieren, schließlich liegt der Preis bei unter 60 Euro.
IPS-Panel mit 120 Hz
Dafür erhält man einen 24 Zoll großen LCD-Monitor mit Full-HD-Auflösung. Das eingesetzte IPS-Panel beherrscht aber eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, was es für preisbewusste Gamer interessant werden lässt. Bei IPS ("In-Plane Switching") werden die Flüssigkristalle parallel zur Ebene des Glases ("in plane") ausgerichtet und rotieren seitlich, wenn Spannung angelegt wird. Die Folge sind eine sehr große Blickwinkelstabilität, die beim Philips-Monitor bei 178 Grad liegt. Zudem ist die Farbgenauigkeit bei IPS besser, als bei anderen günstigen Monitoren, die auf ein VA-Panel oder TN-Panel setzen.
Allerdings ist bei VA-Panels in aller Regel der Kontrast besser. Und bei TN-Panels ist - oftmals - die Reaktionszeit niedriger als bei IPS. Doch Philips hat sich softwareseitige Lösungen überlegt, um diese Nachteile auszugleichen. So gibt es das optionale Feature Smart Contrast, bei dem angezeigte Inhalte analysiert werden, um dann die Farben und die Intensität der Hintergrundbeleuchtung automatisch anzupassen. Allzu viel sollte man sich davon aber, in Relation zum Preis, nicht versprechen. Es ist eben kein OLED-Monitor mit unendlichem Kontrast und echter Schwarz-Darstellung. Doch dafür kostet der Philips-Bildschirm nur ein Zehntel.
Mit Adaptive Sync
Mittels Adaptive Sync sollen Tearing oder Ruckeln der Vergangenheit angehören. Normale Monitore aktualisieren ihr Bild in einem festen Takt (z. B. 60 Hz oder 120 Hz). Wenn die Grafikkarte jedoch mehr oder weniger fps liefert, entsteht entweder ein Zerreißen des Bildes (Tearing) oder das Bild fängt an, zu ruckeln. Adaptive Sync passt die Bildrate des Monitors dynamisch an die Bilder pro Sekunde der Grafikkarte an, sodass jeder Frame genau zum richtigen Zeitpunkt angezeigt wird.
Anschlüsse und Standfuß
An irgendwelchen Stellen muss Philips jedoch gespart haben, um den Gerätepreis von unter 60 Euro realisieren zu können. Am offensichtlichsten ist dies beim Standfuß der Fall, welcher keine Höhenverstellung oder Pivot-Funktion zu bieten hat. Stattdessen lässt sich der Monitor nur um 20 Grad neigen. Wer mehr Flexibilität wünscht, muss den Bildschirm an eine VESA-Halterung anschließen.
Ein weiterer Aspekt, bei dem man den günstigen Preis merkt, ist, bei den Anschlussoptionen. Statt Displayport, USB-Hub und Co. zu offerieren, steht HDMI sowie VGA parat. Immerhin wird mit VGA ein Anschluss geboten, den es mittlerweile bei immer weniger genutzten Geräten gibt.
Zur Steuerung der Gerätefunktionen setzt Philips auf echte Tasten statt auf einen Joystick, wie so manch teurer Konkurrent. Diese Entscheidung könnte auch positiv bewertet werden, schließlich bieten physische Tasten einen definierten Druckpunkt und sind intuitiv bedienbar.
Wie gut ist das Black-Friday-Angebot?
Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung verkauft Amazon den 24 Zoll großen Philips 24E2N1110 im Black-Friday-Angebot für nur 59 Euro. Ein Blick in die Keepa-Preishistorie zeigt, dass es diesen 120-Hz-Monitor noch nie günstiger zu kaufen gab. Bevor die Black-Friday-Woche gestartet ist, mussten Amazon-Kunden 78,90 Euro für den 24 Zoll großen Monitor auf den Tisch legen. Der bis dato niedrigste Preis lag bei rund 75 Euro. Doch das historische Bestpreis-Angebot gilt nur noch bis zum Cyber Monday am 01.12., oder solange der Vorrat reicht.
Mögliche Monitor-Alternativen
Neben dem Philips 24E2N1110 gibt es aktuell bei Amazon auch viele weitere Monitore zu Schnäppchenpreisen. Statt auf ein IPS-Panel setzt etwa der nur 79 Euro teure MSI G2422C auf ein VA-Panel. Um die im Vergleich zu IPS-Panels schlechtere Blickwinkelstabilität etwas auszugleichen, ist dieser Monitor um 1500R gebogen. Mit 27 Zoll, WQHD-Auflösung und 165 Hz, kommt etwa der Curved-Monitor AOC Gaming CQ27G2SE daher, den Amazon im Black-Friday-Angebot für nur 149 Euro verkauft. Ohne gebogenen Bildschirm, also mit flachem Screen, kommt der Acer Nitro KG272U daher, den es für 132,90 Euro bei Amazon zu kaufen gibt.
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