Günstiger als am Prime Day? Black-Friday-Deals zu NAS von Ugreen und Terramaster

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Günstiger als am Prime Day? Black-Friday-Deals zu NAS von Ugreen und Terramaster
Quelle: Erstellt mit Dall-E; Amazon

Zum Black Friday gibt es ein paar Deals rund um NAS-Server. Neben dem NAS-Bestseller-Hersteller Ugreen gibt es auch beim Konkurrenten Terramaster Angebote zum Start der Black-Friday-Woche.

Mit einem Network Attached Storage-Server kann man sich eine eigene Cloud schaffen. So ist man unabhängig von Dropbox, Apples iCloud oder Microsofts Onedrive. Man kann selbst bestimmen, wer Zugriff auf die Daten bekommt. Dennoch lässt sich der Komfort wie bei einem Cloud-Speicher genießen, sodass man etwa bequem unterwegs mit dem Smartphone auf den Heimnetzwerk-Speicher zugreifen kann. Nachdem sich der Branchenprimus Synology mit einer Pflicht für spezielle Synology-HDDs einigen Unmut bei Nutzern zugezogen hatte, ist der chinesische Anbieter Ugreen zum Hersteller der Bestseller-NAS bei Amazon geworden. Rund um den Black Friday stellt sich die Frage, wie teuer es ist, selbst eine NAS zu betreiben.


Das Wichtigste in Kürze

  • Um unabhängiger von Dropbox, iCloud und Co. zu werden, gibt es NAS-Server. So lässt sich eine private Cloud errichten. Besonders beliebt bei Amazon waren Ugreen-NAS-Server der Baureihe DXP.
  • Mit der Ugreen DH2300 gibt es inzwischen auch ein Einsteigermodell, das auf ARM-Chip statt Intel-Prozessor setzt.
  • In den DH2300 passen zwei HDDs mit bis zu 60 TByte Speicher.
  • Dank optionaler KI-gestützter Suchfunktion in UGOS eignet sich der Ugreen DH2300 als Back-up-Speicher.
  • Zum Black Friday verkauft Amazon den Ugreen DH2300 zum Bestpreis. Günstiger gab es diese NAS noch nie zu kaufen, so der PCGH-Preisvergleich.
  • Herausforderer ist etwa der Terramaster F2-425. Im Gegensatz zum Ugreen DH2300 lässt sich bei der Terramaster-NAS der RAM erweitern.
  • Terramaster bietet neben RAID 0,1 und JBOD, wie Ugreen, zusätzlich TRAID als komfortable Speicheroption.
  • Statt auf einen ARM-Chip nutzt die Terramaster F2-425 einen Intel N5095 Prozessor. Zudem wird ein 2,5-Gbit-LAN-Port geboten.
  • Zum Black Friday wird auch das Terramaster F2-425 zum Bestpreis bei Amazon angeboten. Nie zuvor gab es diesen NAS-Server so günstig zu kaufen! Doch dieses Angebot gilt nur bis zum Cyber Monday, dem 01.12., oder solange der Vorrat reicht.

Im Praxischeck: Was zeichnet die Ugreen DH2300 NAS aus?

Im Vergleich zur bisherigen Bestseller-Serie DXP setzt Ugreen beim NASync DH2300 auf ein deutlich kompakteres, quadratisch gehaltenes Gehäuse aus grauem Kunststoff statt auf ein Metallgehäuse. Trotz kleinerer Abmessungen überrascht das Modell mit Platz für zwei 3,5-Zoll-Festplatten, die zusammen bis zu 60 TByte Speicher bereitstellen können.

Ein Highlight im Praxiseinsatz ist die magnetische Klappe auf der Oberseite: Sie sorgt für einen besonders schnellen und komfortablen Zugriff auf die Laufwerksschächte. Wie der PCGH-Praxischeck zeigt, gelingt der Festplatteneinbau dadurch fast schon werkzeuglos und in wenigen Sekunden.

ARM-Chip für leisen und sparsamen NAS-Betrieb

Statt klassischer x86-Prozessoren setzt Ugreen bei der DH-Reihe auf ARM-basierte SoCs. Der Vorteil: ARM-Designs arbeiten aufgrund des RISC-Ansatzes energieeffizient und oft leiser als AMD-/Intel-Prozessoren, die auf den CISC-Ansatz setzen und dadurch mehrere Arbeiten parallel schnell erledigen können. Wie stromsparend ein ARM-Chip sein kann, beweisen die aktuellen Microsoft-Surface-Geräte mit Qualcomm-Chips. Im Ugreen NASync DH2300 kommt der Rockchip RK3588C zum Einsatz - ein moderner ARM-Prozessor, der laut Hersteller sogar schneller sein soll als Qualcomms Snapdragon 8cx.

Im Alltag überzeugt der DH2300 durch flotte Reaktionszeiten und sehr leisen Betrieb. Einschränkungen gibt es jedoch bei der Aufrüstbarkeit: Durch das SoC-Design ist der LPDDR4X-Speicher fest verlötet. Damit bleibt es bei 4 GByte RAM, was für viele NAS-Aufgaben reicht, aber bei Multimedia-Streaming Grenzen setzt.

UGOS: Intuitives NAS-Betriebssystem mit KI-Suche

Wie bei der DXP-Mittelklasse setzt Ugreen auch beim DH2300 auf das Linux-basierte UGOS. Die Benutzeroberfläche wirkt aufgeräumt und leicht zugänglich. Besonders stark: die erweiterte Suchfunktion. Neben einer klassischen, indexbasierten Suche gibt es eine KI-gestützte semantische Suche. Damit lassen sich gezielt Objekte oder Inhalte in Bildern finden - inklusive Texterkennung.

Hier spielt der eingebaute Rockchip seine NPU-Stärken aus, die KI-Funktionen beschleunigt und so für eine angenehm schnelle Bedienung sorgt.

Stark als Back-up-Zentrale - mit Einschränkungen bei Video-Streaming

Im Praxischeck glänzt der Ugreen NASync DH2300 vor allem als zuverlässiger Back-up-Speicher. Dank der intelligenten Suchfunktion sind Dateien schnell wiedergefunden. Auch der Remote-Zugriff funktioniert stabil, inklusive Zwei-Faktor-Authentifizierung für erhöhte Datensicherheit. Praktisch: Neben klassischen Share-Links lassen sich Dateien nun auch per QR-Code teilen.

Schwächen zeigen sich beim Streaming von hochauflösenden Videos in Originalqualität. Die Kombination aus Rockchip-SoC und 4 GByte RAM reicht nicht aus, um längere Clips ruckelfrei auszugeben. Empfehlenswert sind daher ein SSD-Cache und zusätzlicher Pufferspeicher, den aber leider nicht jedes Endgerät, etwa ein Smart-TV, zu bieten hat.

Verbesserungspotenzial offenbart auch die Theater-App: Die automatische Sortierung über Filmcover wirkt teils unübersichtlich. Hier wünschen wir uns zusätzliche Ansichtsoptionen für eine strukturiertere Übersicht.

Wie teuer ist die Einsteiger-NAS von Ugreen?

Der chinesische Anbieter Ugreen ist der Hersteller der Bestseller-NAS NASync DXP 2800. Mit dem Modell DH2300 schafft die Firma aus Shenzhen einen kostengünstigen Einstieg im Bereich der NAS-Server. Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung kostet die Ugreen NASync DH2300 nur 167,99 Euro bei Amazon. Dies stellt den aktuellen Bestpreis dar, so der PCGH-Preisvergleich. Zum Marktstart gab es diesen NAS-Server für PCGH-Leser mit nur 167,99 Euro kurzfristig zum gleichen Preis zu kaufen. Nun gibt es erneut diesen historisch niedrigen Preis. Denn günstiger gab es diese Einsteiger-NAS noch nie. Doch dieses Black-Friday-Angebot zum aktuellen NAS-Bestseller gilt nur bis zum Cyber Monday, am 01.12., oder solange der Vorrat reicht.

Mit gleich vier Steckplätzen für Festplatten kommt das Modell NASync DH4300 Plus daher. Zudem sind 8 GByte RAM verbaut, sowie ein 2,5-Gbit-LAN-Anschluss. Im Black-Friday-Angebot verkauft Amazon die 4-Bay-NAS für nur 322,49 Euro. Laut Keepa-Preishistorie gab es diese NAS noch nie günstiger zu kaufen. Doch dieses Angebot gilt nur bis zum Cyber Monday am 01.12. oder solange der Vorrat reicht.

NAS-Alternative: Ugreen NASync DXP 2800

Eine mögliche Alternative für Nutzer, die neben Festplatten auch einen SSD-Cache einbauen möchten, stellt das Mittelklasse-Modell Ugreen NASync DXP 2800 dar. Im Black-Friday-Angebot kostet der ehemalige Bestseller, der vom Modell DH2300 bzw. DH4300 (Plus) an der Spitze abgelöst wurde, nur 269,99 Euro bei Amazon. Laut Keepa-Preishistorie stellt dies den niedrigsten Preis dar, den man bisher für diesen NAS-Server mit Intel N100 Prozessor und erweiterbarem RAM zahlen musste.

Konkurrenz: Terramaster F2-424 / 425

Ein Konkurrent zum Ugreen NASync DH2300 kommt ebenfalls aus China und hört auf den Namen Terramaster F2-425. Für Vortrieb sorgt hier ein Intel N5095 Prozessor, der laut PCGH-Praxiserfahrungen selbst unter Last kühl bleibt. Dank des effizienten Lüfters, der lediglich 19 dB erzeugt, hört man eher die verbauten Magnetfestplatten, als den Lüfter. Im NAS-Server F2-425 lassen sich zwei jeweils bis zu 30 TByte große HDDs verbauen, sodass maximal 60 Terabyte zur Verfügung stehen.

Unterschied zwischen F2-424 und F2-425

  • F2-425 verfügt über einen USB-5Gbps-Anschluss auf der Vorderseite, während der F2-424 nur einen USB-5Gbps-Anschluss auf der Rückseite zu bieten hat.
  • F2-425 bietet 2x USB-A-Anschlüsse auf der Rückseite. Einer davon mit USB-5-Gbps und einer mit USB-10Gbps-Geschwindigkeit. Der F2-424 hingegen hat nur einen USB-A-Anschluss auf der Rückseite.
  • F2-424 bietet 2x 2,5-Gbit-LAN-Ports, während der F2-425 nur 1x 2,5-Gbit-LAN-Port bietet.

RAID-Optionen zur Wahl

Neben dem Einzelbetrieb unterstützt der NAS-Server F2-424/425 RAID 0, RAID 1 und JBOD, also die gleichen RAID-Optionen wie die Ugreen NASync DH2300. Ergänzt wird dies von TRAID, der Terramaster-Version von RAID. Dabei werden die verbauten Festplatten auf Wunsch automatisch kombiniert. Folglich bietet es eine Redundanz für den Ausfall einer Festplatte. Alternativ kann man auch manuell zwischen RAID 0, RAID 1 und JBOD wählen.

  • RAID 0 verteilt die Daten und ist für maximale Geschwindigkeit optimiert. Dafür gibt's keine Ausfallsicherheit der Festplatten. Da die Daten quasi "in Streifen" über die verbauten HDDs geschrieben werden, wird dies auch "Stripe RAID" genannt.
  • RAID 1 spiegelt Datenblöcke, sodass es eine gewisse Ausfallsicherheit gibt. Dafür ist die Geschwindigkeit langsamer als bei RAID 0.
  • Bei JBOD werden mehrere Festplatten einfach hintereinandergeschaltet, sodass sie vom System wie ein einziges großes Laufwerk erscheinen.

Eine Kombination von RAID 1 und RAID 0 zu RAID 10 ist leider nicht möglich. Der Arbeitsspeicher lässt sich von 4 GByte auf bis zu 16 GByte RAM erweitern.

Leistung im Alltag

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Kombination aus Intel N5095 und dem serienmäßigen Arbeitsspeicher nicht ausreicht, um eine Playlist an 4K-Videos im Heimnetzwerk ruckelfrei zu streamen. Für eine flüssige Wiedergabe empfiehlt sich daher mehr Rechenleistung und ein zusätzlicher SSD-Cache. Auch beim Terramaster F2-425 bleibt die Erkenntnis, dass auch das jeweilige Endgerät einen Pufferspeicher benötigt, um längere Videos ruckelfrei abspielen zu können.

Dafür überzeugt das F2-425 NAS als Datenzentrale für Fotos, Videos und Dokumente. Mit einer Datentransferrate von über 100 MByte/s sorgt es für schnellen Zugriff im lokalen Netzwerk. Ein 2,5-Gbit-LAN-Port garantiert eine stabile Verbindung, während drei USB-A-Anschlüsse das einfache Anschließen von USB-Sticks und externen Laufwerken ermöglichen.

Wie teuer ist die Terramaster F2-424/425?

Das Einsteigermodell Terramaster F2-425 kostet bei Amazon, zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, 229,99 Euro. Zuletzt lag der niedrigste Preis bei 242,99 Euro, den man durch Aktivierung eines zeitlich begrenzten Coupons erzielen konnte. Ohne Rabattcoupon lag der bisherige Tiefstpreis bei 259,99 Euro, wie die Keepa-Preishistorie ausgibt. Folglich stellen die zum Black Friday von Amazon verlangten 229,99 Euro den niedrigsten Preis dar, der jemals für die Terramaster-NAS aufgerufen wurde.

Weitere Speicher-Deals

Egal, ob man sich eine Ugreen-NAS oder eine NAS von Terramaster entscheidet, eines ist immer gleich. Die NAS-Server kommen immer ohne Festplatten/SSDs daher. Damit die HDDs auch den Dauerbetrieb aushalten, gibt es spezielle NAS-Speicher. Bei Western Digital werden diese Speicherlösungen als WD Red betitelt, wobei sich Plus - und Pro-Modell in der Geschwindigkeit unterscheiden. Beim Konkurrenten Seagate heißen die NAS-Speicher Ironwolf bzw. die schnellere Variante Ironwolf Pro.

DAS statt NAS

Alternativ zu einem NAS-Server kann man auch ein externes Festplattengehäuse oder SSD-Gehäuse verwenden und dort seinen Speicher einbauen. Terramaster nennt diesen USB-Speicher-Adapter DAS, also Direct Attached Storage. Schließlich wird das USB-Gehäuse direkt per USB-Kabel mit dem PC verbunden, statt übers Netzwerk zu streamen. Der Vorteil: Es gibt die Option, noch schneller Daten als bei einer NAS zu transferieren. Nutzt man etwa das Ugreen 40 Gbps SSD-Gehäuse, lassen sich bis zu 40 Gbit/s oder 5.000 MByte/s an Datentransferrate realisieren, wenn man es an einem USB4-Anschluss verwendet. Laut Nutzerberichten bleiben davon netto über 3.100 MByte/s lesend übrig.

Um diese hohen Datenraten realisieren zu können, ist das Ugreen 65727 USB-4-SSD-Gehäuse mit einem Lüfter ausgestattet, damit die M.2-SSD kühl bleibt und ihre hohen Datentransferraten abrufen kann. Aktuell kostet das Ugreen 65727 USB-SSD-Gehäuse nur 99,98 Euro bei Amazon. Damit liegt man auf dem Tiefstpreis-Niveau von nur 99,99 Euro, so die Keepa-Preishistorie.

Lüfterlos: Terramaster D1 SSD Plus

Doch ein schnelles USB4-SSD-Gehäuse geht auch lüfterlos, wie Terramaster mit dem D1 Plus beweist. Dieses USB-SSD-Gehäuse setzt auf USB4-40, ist aber auch abwärtskompatibel mit USB 3 oder USB 2.0. Um die verbaute M.2-2280-SSD kühl zu halten, gibt es ein mitgeliefertes thermisches Silikonpad, sodass kein Lüfter verbaut ist.

Über 3.200 MByte/s mit PCI-Express-3.0-SSD

Mit der Lexar NM700-SSD mit PCI-Express 3.0 werden im CrystalDiskMark eine Leserate von bis zu 3.289 MByte/s und eine Schreibrate von bis zu 1.049 MByte/s im PCGH-Alltagstest gemessen. Diese im PCGH-Alltagstest ermittelten Werte gelten dann, wenn man das Terramaster D1 Plus SSD-Gehäuse via USB4-40/Thunderbolt 4 betreibt. Ist eine schnellere PCI-Express-4.0-SSD eingebaut, dann lassen sich noch höhere Geschwindigkeiten von fast 5.000 MByte/s erzielen. Dabei erwärmt sich die SSD auf maximal 52 Grad Celsius im passiv gekühlten Gehäuse.

Was kostet das Terramaster D1 SSD Plus?

Zuletzt kostete das Terramaster D1 SSD Plus mindestens 101,99 Euro bei Amazon. Zum Black Friday sinkt der Preis auf nur 84 Euro bei Amazon. Dabei handelt es sich um einen historisch niedrigen Bestpreis. Günstiger gab es dieses USB4-SSD-Gehäuse noch nicht, so die Keepa-Preishistorie.

Weitere Schnäppchenangebote

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